Premiere von „Jan un Griet – Das Musical“ in der Volksbühne am Rudolfplatz

Mit einem furiosen Musicalabend feierte das Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. am Mittwoch (23. April 2025) in der ausverkauften Volksbühne am Rudolfplatz einen weiteren Höhepunkt seines 100jährigen Jubiläums. „Jan un Griet“, die kölsche Liebesgeschichte, die das Traditionskorps seit 1955 jährlich an Weiberfastnacht aufführt, wurde nun erstmals als Musical auf die Bühne gebracht und frenetisch bejubelt.

„Wir sind davon überzeugt, so oder so ähnlich muß es sich seinerzeit zugetragen haben“, begrüßte Vorsitzender und Korpskommandant Horst Köhler das Publikum mit einem Augenzwinkern. Die Inszenierung des Ensembles „Kölsch es Trumpf“ verbindet in bester „Wally“ Bockmayer Tradition deftigen Humor, kölsche Lieder und ganz viel Herzblut.

Markus Dietz überzeugte als „Jan“, Natascha Balzat verzauberte als „Griet“ und sang den „Bläck-Fööss“-Klassiker „Drink doch eine met“ mit Musicalflair. Mit viel Situationskomik, Songs wie „Kölle – schön un geheimnisvoll“ und spontanen Bühnenaktionen – etwa der köstlichen Einlage von Bürgergarde-Präsident Markus Wallpott als „Dr. Pillemann“ – wurde das Publikum Teil des Geschehens.

Auch der zweite Akt begeisterte mit einer modernen Auflösung der traditionellen Sage: „Jan“ kehrt als General zurück, „Griet“ ist verlobt und im kölschen Finale wird im Konfettiregen mit dem Brings-Hit „Liebe gewinnt“ gefeiert. „Ein herrlicher Klamauk, der schön für die kölsche Seele ist“, so Köhler stolz.

Das Reiter-Korps „Jan von Werth“ ist sehr dankbar für dieses unvergessliche und einmalige Jubiläumsgeschenk!

Das Musical läuft noch bis zum 27. April 2025 – nur wenige Restkarten sind verfügbar. Aufgrund des großen Erfolgs sind Zusatzvorstellungen im Oktober geplant.

Quelle (Text): Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.; (Foto/s): Jordi Mergen / Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.




Ordensgalerie 2025

Frohsinn aus Blech – oder kleine Kunstwerke? Oder sogar beides? Die liebevoll gestalteten Orden der Karnevals- und Möhnengesellschaften sind definitiv beides, wie die Bilder in unserer Ordengalerie beweisen. Viele Motive nehmen politische Eigenarten humorvoll ins Visier, manche erinnern an die historischen Wurzeln ihrer Gesellschaften, andere stellen das jeweilige Motto der Session dar. Was alle Orden gemeinsam haben, ist der Reichtum an Phantasie und Kreativität ihrer Schöpfer, die jedes einzelne Exemplar zu einem unverwechselbaren Unikat machen. Fröhlich bunt, künden sie von der Unbeschwertheit und Ausgelassenheit der fünften Jahreszeit, von gesunder Respektlosigkeit vor der Obrigkeit, von souveräner Freude am Leben und der heilsamen Wirkung herzhaften Lachens angesichts der Widrigkeiten des Alltags.




Premierenpin „Jan & Griet – Das Musical“

Quelle: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
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typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://www.facebook.com/typischkoelschkoeln/




Spange „Kölsch es Trumpf“ („Jan un Griet – Das Musical“)

Quelle: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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„Karneval trifft Advent“: Scheckübergabe zugunsten sozialer Brennpunkte in Köln

V.l.n.r: Stephan Antwerpen (Lions Club), Isolde Weber (AWO Rheinlandstiftung), Gerda Laufenberg (Künstlerin,
Frank Tinzmann (KölleAlarm e.V. sowie Ingo Sieger (Lions Club)

Im November letzten Jahres hat der „Lions Club Köln – Albertus Magnus“ zum wiederholten Mal einen etwas anderen Adventskalenders unter dem Motto „Karneval trifft Advent“ zugunsten sozialer Brennpunkte in Köln unter der Schirmherrschaft von Willibert Pauels („Ne Bergische Jung“) verkauft. Das Besondere ist, daß alle Gewinne ausschließlich aus dem karnevalistischen Umfeld kamen. Viele Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Künstler und dem Karneval verbundene Gastronomen hatten die Preise gestiftet, das Bild hatte die Kölner Künstlerin Gerda Laufenberg exklusiv für diesen Zweck gemalt.

Da alle 1.111 Kalender binnen kurzer Zeit verkauft werden konnten und außer für den Druck der Kalender keine Kosten entstanden sind, sind wir stolz darauf, € 10.000,00 aus den Erlösen weitergeben zu können.

Die Empfänger sind zum einen der gemeinnützige Verein „KölleAlarm e.V.“, der seit 2006 ehrenamtlich in der Alkoholprävention und Brauchtumspflege für Kinder und Jugendliche tätig ist. Zum anderen wird Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren mit unterschiedlicher sozialer Herkunft die Möglichkeit gegeben, mit Unterstützung theaterpädagogischer Methoden einen Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen. Das Projekt läuft unter dem Namen „Ziel und Abstract“ über vier Monate und wird initiiert von der AWO Rheinlandstiftung. Beide Projekte werden mit je € 5.000,00 unterstützt. Die Übergabe der Schecks erfolgte am 8. April 2025 im Rahmen der Pressekonferenz im Kasino der Altstädter Köln e.V. am Alter Markt statt.

Auch für das nächste Jahr ist eine erneute Auflage eines solchen Kalenders geplant.

Quelle (Text): Lions Club Köln – Albertus Magnus; (Foto): Sandra Schild




Altstädter Köln präsentieren ihr neues Tanzpaar

Die Altstädter Köln 1922 e.V. präsentieren ihr neues Tanzpaar: Kathi Kierig (Junior Projektleiterin Bauwesen PENNY Region West) und Robin Gilde (Fachkraft für Abwassertechnik) treten die Nachfolge von Jeanette Leithe und Jens Käbbe an und werden ab sofort das Traditionskorps mit ihren Tänzen gebührend vertreten.

Nach einer beeindruckenden Session, in der sich viele talentierte Tänzerinnen und Tänzer beworben haben, standen die Altstädter vor einer großen Herausforderung. Mehr als 50 Bewerbungen gingen ein, und in einem intensiven Auswahlverfahren entschieden schließlich die Ehrenmarie Stefanie Scharfe, das bisherige Tanzpaar Jeanette und Jens, Trainerin Katrin Bachmann, Kommandant Michael Klaas sowie der Vorstand um Dr. Björn Braun, Michael Connemann und Michael Robens über die neue Besetzung.

„Wir freuen uns sehr, daß wir Kathi und Robin als unser neues Tanzpaar gewonnen haben – sie haben sich in einem sehr starken Bewerberfeld durchgesetzt und uns von Beginn an begeistert“, erklärt Dr. Björn Braun, Präsident der Altstädter Köln.

Kathi – von den „Kölner Rheinveilchen“ zur Marie der Altstädter
Kathi (27) tanzt bereits seit ihrer Kindheit und blickt auf eine beeindruckende tänzerische Laufbahn zurück. Mehr als 16 Jahre war sie Mitglied der Tanzgruppe LNZ/Stadtgarde Lechenich, wo sie wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Anschließend tanzte sie drei Jahre bei den „Kölner Rheinveilchen“, wodurch sie nicht nur ihr tänzerisches Können, sondern auch ihre Bühnenerfahrung vertiefen konnte. Der karnevalistische Tanz hat sie stets inspiriert und begleitet. Derzeit erweitert sie ihr tänzerisches Repertoire durch Balletttraining, um ihre Technik und Ausdrucksstärke weiter zu perfektionieren.
„Ich freue mich unheimlich und kann es noch gar nicht realisieren, daß ich ab jetzt die Marie der Altstädter sein darf. Es erfüllt mich mit Stolz in die Fußstapfen der großartigen Tanzpaare zu treten, insbesondere in die von Gerdemie und Karl-Heinz Basseng, die die Hebefigur in den Karneval gebracht haben“, sagt Kathi.

Robin – von der Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ zum Tanzoffizier der Altstädter
Robin (23) ist seit knapp sieben Jahren im Kölner Karneval als Tänzer aktiv. Aktuell ist er Mitglied der Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“, bei der er seit vier Jahren tanzt. Neben seiner tänzerischen Leidenschaft hält er sich mit Fußball, Workouts und Schwimmen fit. Nun freut er sich auf die neue Herausforderung als Tanzoffizier der Altstädter.
„Ich freue mich riesig, daß ich der neue Tanzoffizier der Altstädter bin und endlich auch darüber reden darf. Es wird jetzt eine unheimlich spannende und intensive Zeit, in der wir gemeinsam viel lernen und erleben werden“, sagt Robin.
Mit großer Vorfreude blicken die Altstädter Köln 1922 e.V. auf die kommende Session und darauf, ihr neues Tanzpaar Kathi und Robin auf den Bühnen des Kölner Karnevals in Aktion zu erleben.

Mit großer Vorfreude blicken die Altstädter Köln 1922 e.V. auf die kommende Session und darauf, ihr neues Tanzpaar Kathi und Robin auf den Bühnen des Kölner Karnevals in Aktion zu erleben.

Quelle (Text und Foto): Altstädter Köln 1922 e.V.




Akademie des Kölner Karnevals: Literarisches Komitee startet Castings im Mai

Die Bands „Scharmöör“ und „Pimock“ auf dem Musikwagen des Literarischen Komitees 2025

Nach der Session ist vor dem ersten Auftritt: Ab sofort können sich Künstlerinnen und Künstler beim Literarischen Komitee der Akademie des Kölner Karnevals bewerben.

Das umfangreiche Förderangebot umfaßt sowohl Seminare als auch Präsentationsmöglichkeiten auf den Bühnen Kölns. Erfahrene Coaches geben nicht nur interessante Einblicke hinter die Kulissen des Karnevals, sondern unterstützen die Künstlerinnen und Künstler auch bei ihrer erfolgreichen Weiterentwicklung. Der Kurskatalog umfaßt unter anderem Seminare zu den Themen Bühnenpräsenz und Technikaufbau, Marketing, Recht und Kommunikation. Hinzu kommen Coachings mit künstlerischen Schwerpunkten wie Kostüm, Figurenentwicklung oder Songwriting sowie die Rednerschule.

Darüber hinaus gehören verschiedene Auftrittsmöglichkeiten zum Programm des Literarischen Komitees. Neben den Testkonzerten „Bütt & Bands“ haben ausgewählte Musiker und Redner die Möglichkeit, auf den großen Bühnen der Fernsehsitzungen des Festkomitees aufzutreten. Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug: Jedes Jahr dürfen Bands des Literarischen Komitees auf einem Musikwagen mitfahren und vor Hunderttausenden auf der Straße und einem Millionenpublikum vor dem Fernseher spielen. Ergänzt wird das Angebot durch Unterstützung bei Video- oder Musikproduktionen.

„Durch stetige Weiterentwicklung können wir heute ein breit gefächertes Programm anbieten, von dem alle Künstlerinnen und Künstler profitieren“, so Nadine Krahforst, Leiterin des Literarischen Komitees. „Unser Angebot an Seminaren und Auftrittsmöglichkeiten ist einzigartig im Karneval. Das ist langfristig auch für den Fastelovend gut, denn unser Ziel ist es, die Vielfalt auf den Bühnen zu erhalten.“

Interessierte schicken ihre Bewerbung an akademie@koelnerkarneval.de. Neben dem Namen / Künstlernamen, einem vollständigen Lebenslauf und (falls vorhanden) Arbeitsproben sollten aktuelle Kontaktdaten angegeben werden.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. / Höfer