Dat wor et … 2024 – Die schönsten Seiten der Kölner Karnevalssession

Erneut dokumentiert die kölsche Sessions-Chronik DAT WOR ET alles rund um die Karnevals-Session 2024. Das Team um die Karnevals-Experten Frank Tewes und Heike Reinarz war auf der Jagd nach den schönsten, herzigsten, lustigsten und spannendsten Geschichten sowie kölschen Kuriositäten – und sie haben diese in reichhaltiger Zahl gefunden. Ausgewählte Fotografien runden die detaillierte Retrospektive ab. So ist auch die nunmehr 28. Ausgabe von DAT WOR ET ein buntes Zeitdokument geballter Karnevalsgeschichte und ein besonderes Nachschlagewerk für alle Jecken, Kölsche und „Imis“.

Alle wichtigen Ereignisse zum offiziellen Sessionsmotto „Wat e Theater – Wat e Jeckespill“ sind in „Dat wor et… 2024“ zusammengefasst.

DAT WOR ET… 2024 – Die Kölsche Sessions-Chronik ist im Juli 2024 erschienen.

Frank Tewes / Heike Reinarz
Dat wor et… 2024
Die Kölsche Sessions-Chronik
208 Seiten, gebunden,
mit vielen farbigen Fotos aus dem Sessionsleben in Köln
16,5 cm x 23,5 cm
Preis: € 15,00
ISBN 978-3-933839-46-6

Quelle und Grafik: Marzellen Verlag Köln / Redaktionsbüro Tewes

 




Kölner Rosenmontagszug: Holger Kirsch übergibt Zugleitung an Marc Michelske

Der Kölner Rosenmontagszug bekommt einen neuen Zugleiter. Holger Kirsch (unteres Foto) wird sein Amt, daß er seit 2019 ausgefüllt hatte, an Marc Michelske übergeben. Er ist ebenfalls im Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval, das für die Organisation des Zuges zuständig ist und wird das zusätzliche Amt zunächst kommissarisch übernehmen. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn wird den 40jährigen Rechtsanwalt bei der Mitgliederversammlung im Oktober 2024 zur offiziellen Wahl vorschlagen. Die Kölner kennen ihn vor allem als Prinz Karneval der Session 2019 sowie als Präsident der KG Schlenderhaner Lumpe.

Holger Kirsch will sich nach fünf ebenso außergewöhnlichen wie anstrengenden Jahren als Zugleiter neben seinem Beruf als Architekt künftig auf sein Ehrenamt als Präsident von Viktoria Köln konzentrieren. „Außerdem finde ich damit in Zukunft endlich wieder mehr Zeit für meine Frau Christina und meine drei Töchter”, erklärt Holger Kirsch. „Sie mußten in den vergangenen Jahren oft auf mich verzichten. Nun können wir sicher auch wieder Karneval zusammen feiern, das ist naturgemäß in den vergangenen Jahren viel zu kurz gekommen.” Gleichzeitig wird der scheidende Zugleiter die monatelange Vorbereitung für den höchsten Feiertag der Kölner sehr vermissen: „Vor allem die Arbeit mit meinem Team in der Zugleitung und den Kritzelköpp war etwas ganz Besonderes. Vielen Dank an alle, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben.”

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn dankte Holger Kirsch für seinen unermüdlichen Einsatz: „Holger hat in seiner Zeit als Zugleiter vor riesigen Herausforderungen gestanden, die in dieser Form wahrscheinlich keiner seiner Vorgänger seit der Nachkriegszeit zu bewältigen hatte. Nach seiner gelungenen Premiere 2020 kam die Pandemie, für deren besondere Gegebenheiten Holger den Hänneschen-Zoch im Mini-Format erfunden hat. Im zweiten Corona-Jahr war alles geplant für einen Zoch im RheinEnergieSTADION, dann mußte wegen des Ukraine-Krieges innerhalb weniger Tage alles für die größte Demonstration, die Köln je gesehen hat, vorbereitet werden. Im Jubiläumsjahr hat er den Kölnern dann ein ganz besonderes Geschenk gemacht, als der Zoch erstmals in 200 Jahren über den Rhein ging. Das wird nicht nur uns im Festkomitee, sondern allen Jecken für immer im Gedächtnis bleiben. Für diesen unglaublichen Einsatz, seine akribische Planung und seine einzigartige Kreativität möchte ich Holger meinen großen Dank ausdrücken.”

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; Foto/s Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V./Costa Belibasakis

 




Traditionskorps des Kölner Karnevals kicken für den guten Zweck

Altstädter Köln richten zum 16. Mal den Traditions-Cup aus und spenden € 2.000,00 an „himmel & ääd“

Der Fußball Traditions-Cup 2024, ausgerichtet von den Altstädter Köln 1922 e.V., fand dieses Jahr bereits zum 16. Mal statt. Der sportliche Wettbewerb der neun Traditionskorps des Kölner Karnevals (Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V., Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., EhrenGarde der Stadt  Köln 1902 e.V., Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln, Prinzen-Garde Köln 1906 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. und KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925. e.V. Köln) ist ein willkommener Anlaß, auch außerhalb der Session gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, sich sportlich zu messen und zu feiern.

Zugleich nutzen die Traditionskorps des Kölner Karnevals das Turnier, um Spenden für Kinder aus finanzschwachen Familien zu sammeln. Mit einer Spende von € 2.000,00 an die Kinder- und Jugendhilfe „himmel & ääd“ gGmbH zeigen sie ihr Engagement und ihre Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Bereits in der vergangenen Session haben die Altstädter gemeinsam mit der Musikgruppe „Rabaue“ Frikadellen für die Pänz von „himmel & ääd“ gebacken.

Der Austragungsort, die Ostkampfbahn, bot auch in diesem Jahr wieder die perfekte Kulisse für das Turnier, das im Schatten des RheinEnergieSTADIONs und der Fußball Europameisterschaft stattfand.

Die Platzierung des Turniers:

  1. Altstädter Köln 1922 e.V.
  2. KG Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V.
  3. Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

Für die Altstädter ist es besonders wichtig, mit dem Traditions-Cup einen Anlaß zu schaffen, bei dem sich die neun Traditionskorps auch außerhalb der Session treffen. Es ist eine Gelegenheit, die Gemeinschaft zu festigen und die Verbundenheit zur Tradition und dem Brauchtum zu stärken. „Wir sind stolz darauf, erneut Gastgeber dieses besonderen Turniers zu sein und freuen uns über den großen Einsatz und die fairen Spiele aller teilnehmenden Teams. Das Gemeinschaftsgefühl und der sportliche Ehrgeiz sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckend“, erklärte Hans Kölschbach, Präsident der Altstädter Köln 1922 e.V.

Hintergrundinfos zum „Suffpokal“

  • Jeder gekaufte Bon kann einer beliebigen Gesellschaft gutgeschrieben werden
  • Die Gesellschaft mit den meisten gekaufen Bons gewinnt den ehrenvollen Suffpokal und darf sich Suffpokal-Sieger nennen
  • Der Sieger des Suff-Pokals erhält zudem einen Gutschein über ein Pittermännchen im Kölner Stadt Treff für die Session 2024/2025
  • Die Zwischenstände werden an einer Tafel vermerkt
  • Eine Stunde vor Ende des Turniers werden keine Zwischenstände mehr preisgegeben
  • Auf die Altstädter kann kein Bon gutgeschrieben werden

Quelle (Text): Altstädter Köln 1922 e.V.; (Foto): Tilman Schlieper /Altstädter Köln 1922 e.V.




Lövenicher Neustädter feierten Sommerfest mit unterhaltsamen Programm, Leckereien und Public Viewing

Am letzten Samstag (29. Juni 2024) feierte die KG Lövenicher Neustädter auf dem Gelände des Odemshof. Seit diesem Sommer wird das Sommerfest immer am letzten Samstag im Juni veranstaltet.

Bevor es um 14.00 Uhr hieß, wir starten, ließen sich viele vom guten Wetter anziehen, um gemütlich mit Freunden ein paar nette Stunden zu verbringen. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe die „Kajüte-Müsjer“ ließen es nicht mehr nehmen mit der Hilfe der Eltern ein buntes Beschäftigungsprogramm für die jungen Besucher auf die Beine zu stellen.

Willi Mölders kam vorbei und trällerte ein paar Liedchen mit den Besuchern. Auch an die kleinen Besucher wurde gedacht. In diesem Jahr durften sich die Kleinen über eine Hüpfburg mit Bällebad freuen. Für das leibliche Wohl an diesem Tag sorgte das Tanzkorps „Blaue Jungs“. Die DLRG Ortsgruppe Köln-West nutzte das Sommerfest, um ihre Arbeit der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Wie es sich für ein Sommerfest der KG gehört, durften die Cocktails nicht fehlen und vor allem nicht der eigene Vereinscocktail. So konnte man sich den Cocktail vom Präsidenten Alexander Ommer persönlich zubereiten lassen. Die „Kölsche Unikaate“ kamen auf einen kurzen Abstecher vorbei und sorgten mit ihrer Musik für gute Stimmung. Wie auch in den letzten Jahren, kamen befreundete Vereine vorbei, um gemeinsam kurz vor den Sommerferien mit uns zu feiern. Abgerundet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Public Viewing des Europameisterschaftsspiel Deutschland : Spanien.

Quelle und Foto: KG Lövenicher Neustädter 1903 e.V.




KKV „UNGER UNS“: Verdienstorden in Gold mit Brillanten für Karl-Heinz Esser

Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung am 24. Juni 2024, verlieh Udo Marx (links) als Mitgliederbetreuer des Festkomitees Kölner Karneval – unter großem Beifall – Karl-Heinz Esser für 66jährige Vereinsmitgliedschaft im Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, mit dem Verdienstorden in Gold und Brillanten, die höchste Auszeichnung des Bundes Deutscher Karneval.

Karl-Heinz Esser trat am 12. August 1958 in den Verein ein und ist seit vielen Jahren im Senat. Mitglied des Großen Rats ist er seit dem 5. März 1988 und gehört dort zu den Gründungsmitgliedern. Zum Ehrenratsherr des KKV „UNGER UNS“ wurde er ab dem 6. Januar 2018 ernannt.

Quelle und Foto: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.




Kölsche Grielächer erwiesen ihrem verstorbenen Präsidenten mit Traueramt und Beisetzung letzten Freundschaftsdienst

Am 26. Juni 2024 fand in der Basilika St. Gereon der Trauergottesdienst für Rudi Schetzke statt. Rudi Schetzke war bis zu seinem Tod 21 Jahre amtierender Präsident der KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V..

Der Vorstand der KG hat die Trauerfeier organisiert um Freunden und Weggefährten des kölschen Fasteleers die Möglichkeit zu bieten Abschied zu nehmen. Die Basilika, eine von zwölf großen romanischen Kirchen in Köln, war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Domkapitular Dr. Dominik Meiering hielt das Requiem und ging auf verschiedene Stationen im Leben des Verstorbenen ein.

Im Anschluß an das Requiem folgte die Trauerrede des Vizepräsidenten Udo Schaaf, der Rudi Schetzke in einer sehr würdevollen Rede als den Modernisierer und Stratege der KG, aber auch als echte kölsche Jung mit unglaublicher Liebe zum kölschen Fasteleer beschrieb, und die KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V. zu dem machte was sie heute sind.

Es folgten J.P. Weber und Stefan Dahm, die „Ich bin ene kölsche Jung“ sangen, bevor Ludwig Sebus in einer kurzen, emotionalen Rede seine Freundschaft zu Rudi Schetzke beschrieb. Zum Abschluß des Gottesdienstes sang Ludwig Sebus „Alles su widder dun“.

Neben den vorgenannten Größen des Kölner Karnevals waren Christoph Kuckelkorn und Udo Marx vom Festkomitee Kölner Karneval anwesend, sowie folgende Vereinsfahnen: zwei Plaggen der Kölschen Grielächer, die Plaggen des Stammtisches De Plaggeköpp, des Festkomitee Kölner Karneval, der Große Ehrenfelder K.G. Rheinflotte von 1951 e.V., der Große Dünnwalder Karnevalsgesellschaft Fidele Jonge von 1927 e.V. und des Rosen-Montags Divertissementchen von 1861 e.V..

Die Kölsche Grielächer hatten auf Wunsch ihres verstorbenen Präsidenten im Anschluß an den Trauergottesdienst alle Anwesenden ins Brauhaus SION eingeladen.

Beerdigung
Dem Wunsch von Rudi Schetzke folgend, fand seine Beisetzung am 2. Juli 2024 in kleinem Kreis auf dem Südfriedhof in Köln-Zollstock neben seiner am 11. Februar 2021 verstorbenen Ehefrau Monika statt.

Un selvs d’r Himmel wor am kriesche!
Die Traufeierlichkeiten auf dem Friedhof wurden durch den Stadt- und Domdechanten Msgr. Robert Kleine zelebriert. Am Grab spielte Grielächer-Mitglied und Ehrengrieläcer Hans Breuer auf seiner Trompete das von Willi Ostermann 1936 komponierte Lied „Heimweh noh Köln“.

Quelle (Text und Foto/s): Udo Schaaf / KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V.