Mitgliederversammlung der KKG Nippeser Bürgerwehr wählt neuen Vorstand

 Michael Gerhold (Prinz 2018, Mitte) ist der neue Präsident der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. Ihm zur Seite stehen: Dr. Tim Lopez (rechts) als Geschäftsführer und Martin Rosner (links) als Schatzmeister.

Am 8. Oktober 2018 wurde Michael Gerhold (Kölner Prinz 2018) bei der Mitgliederversammlung der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. zum Präsidenten des Traditionscorps gewählt. Michael Gerhold ist mit seinen Mitstreitern angetreten um die Gesellschaft weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu machen.

Die Appelsinefunke sind fest in ihrer 115jährigen Geschichte verwurzelt und leben und pflegen die über Generationen gewachsenen Traditionen. „Als Traditionscorps im Kölner Karneval stehen wir vor dem Spagat zwischen Brauchtumspflege und Moderne“, so Michael Gerhold. „Wir wollen unsere Nippeser Bürgerwehr, heute und in Zukunft, zeitgemäß für den Kölner Karneval gestalten“.

Neben der Vorstandswahl lief das für Jahresmitgliederversammlungen übliche formale Programm ab: Berichte des Vorstands, der Arbeitsgruppen, der Kassenbericht und der Bericht der Kassenprüfer, die keine Beanstandungen an der Kassenführung hatten. Mit entsprechend großer Mehrheit wurde im Anschluß der alte Vorstand entlastet.

Der neue Vorstand dankte dem bisherigen Vorstand Artur Tybussek (Präsident), Anton Gerhard „Gerd“ Düren (Geschäftsführer) und Theo Naring (Schatzmeister), für die vielen Jahre Vorstandsarbeit für die Gesellschaft der Nippeser Bürgerwehr.

Die Mitglieder des Vorstandes:

  • Mario Moersch – Kommandant
  • Alexander Gewehr – Senatspräsident
  • Christoph Stock – Chef des Corps á la Suite
  • Heinz Jaeger – Reitercorpskommandant
  • Heinz Jürgen Müller – Reservecorpsführer

sowie die Herren des erweiterten Vorstandes:

  • Bastian Bahl – Schriftführer
  • Erich Ströbel – Pressesprecher
  • Wilfried Krüger – Feldzeugmeister
  • Stefan Buschmann – Künstlerbetreuer
  • Andreas Knapp – Gruppenwart Umzüge
  • Carsten Günnewig – Bagagemeister
  • Marius Broicher – Dienstagszugleiter
  • Arpad Pajor – Schirrmeister
  • Jürgen Leonhardt – Kartenservice
  • Philipp Jungen – Archivar

vervollständigen das Team um Michael Gerhold, Dr. Tim Lopez und Martin Rosner.

Quelle und Foto: KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V./ https://nippeser-buergerwehr.de/vorstand




KG Kölsche Sproch e.V. hielt erste Jahreshauptversammlung nach Gründung ab

Ende August 2018 stand die erste Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen nach der Gründung an. Zu Beginn gab Peter Jakob Müller den Bericht des Vorstandes ab wo man schon erkennen konnte, daß die Gesellschaft sich weiter verbessert hat. Weiterhin gab es einen wieder höheren Kassenbestand nach dem Geschäftsjahr.

Bereits im Vorfeld wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine geänderte Satzung beschlossen, die einmal komplett überarbeitet wurde hauptsächlich – um die Gemeinnützigkeit zu bekommen – auch wegen der Kindertanzgruppe „Kölsche Dom Quös“.

Für die nächsten fünf Jahre setzt sich der geschäftsführende Vorstand nach der Wahl wie folgt zusammen:

  • 1 Vorsitzender und Präsident – Peter Jakob Müller
  • 2. Vorsitzender – Jürgen Peters
  • Schatzmeister – Werner-Fredy Dey
  • Schriftführerin – Alexandra Epstein

Im erweiterten Vorstand wurden Winfried Kaspar (Mann für alle Fälle) und Anna Epstein (Jugendvertretung) gewählt, welche auch als Trainerin der „Kölsche Dom Quös“ fungiert.

Quelle: KG Kölsche Sproch 2015 e.V. – Gesellschaft zur Pflege der Kölschen Lebensart gegründet 2015 e.V.




Damenparty 2019 der StattGarde Colonia unter dem Motto: ICH BIN EIN STAR – LASST MICH HIER REIN!

Grafik: StattGarde Colonia Ahoj e.V.




Kartenvorverkauf für Blome Jeck als Familijedach met vill kölschen Jedöns ist schon gestartet




Novum im Kölsche Fastelovend: KG Kölsche Lotterbove zünden Freudenfeuerwerk mit Rednerfrühschoppen nur für Herren




Altstädter Miljö-Sitzung – Die grün-rote Kölsche Sitzung us d´r Altstadt




Typisch Kölsch 3/2018

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen, G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Kölsche Fastelovends-Asse lassen Herzen bei Mädchensitzung des Treuen Husar höher schlagen

Grafik: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln




Kölsche Fans hautnah dabei: Stäänefleejer TV – Tanzgruppe der KG Kölsche Narren Gilde startet Langzeit-Dokumentation

Neue Tanzgruppe – neue Wege: Die „Kölschen Stäänefleejer“, Tanzgruppe der Kölschen Narren Gilde von 1967 e.V., starten am Freitag 5. Oktober 2018 offiziell ihren YouTube-Kanal „Kölsche Stäänefleejer TV“. Wer jetzt denkt, dort lediglich Mitschnitte von den künftigen Auftritten der Tanzgruppe zu finden, der denkt falsch.

Dabei ist es dem Verein wichtig mit Vorurteilen über „veraltete Traditionen“ aufzuräumen, aber auch einen ungeschminkten Einblick in die eigene Arbeit zu geben. „Wir legen Wert auf redaktionelle Inhalte, die ansprechend und hochwertig produziert sind“, so Trainerin Cassia Kuckelkorn. Der Tanzsport im Karneval sei traditionell verwurzelt, aber moderner als viele meinen. „Um mehr junge Tänzerinnen und Tänzer für den Sport zu begeistern, wollen wir uns in die Karten schauen lassen.“ Dass dabei auch die Erwachsenen als potenzielle Tänzerinnen und Tänzer angesprochen werden, sei ein „wünschenswerter Nebeneffekt“. Die Probetermine für 2019 stehen bereits: 7. und 13. März 2019 für die Großen und 13. März 2019 für die Kinder- und Jugendtanzgruppe.

Werbung für Tanzsport im Karneval

„Mit diesem Kanal möchten wir einen echten und ehrlichen Einblick in unsere Arbeit geben“ sagt Trainerin Cassia Kuckelkorn, die bereits seit Jahrzehnten in der Kölner Tanzszene fest verwurzelt ist. „Wir sehen unser Engagement auf YouTube als unseren Beitrag, allgemein für den Tanzsport im Karneval zu werben.“

Ein zeitgemäßer Sport und ein modernes und zeitgemäßes Training erfordern für die Vereins-Kommunikation ebenso zeitgemäße Medien. „Hier haben wir auf YouTube optimale Möglichkeiten: Tanz lebt von der Bewegung und angesichts des enormen Zuspruchs von bewegten Bild-Inhalten, verspricht der Kanal unter http://youtubefleejer.de ein Erfolg zu werden. Bereits kurze Zeit nach Veröffentlichung des ersten 100sekündigen Trailers, war dieser bereits mehrere hundert Mal aufgerufen worden.

Derzeit arbeiten die Stäänefleejer an einer längeren Dokumentation vom ersten Trainingslager bis in die Auftritte der Session 2018/2019 hinein. Bis dahin werden immer wieder zahlreiche redaktionelle Berichte (zirka fünf Minuten) veröffentlicht. Den Auftakt macht Freitag, 5. Oktober 2018 der Bericht über das Trainingswochenende in der Eifel und einem Kurzportrait über Trainerin Cassia. Auch ein mehrteiliges Video-Tanz-Tutorial soll es später geben. „Darüber möchten wir aber noch nicht zu viel verraten“, so Cassia Kuckelkorn und gibt zu: „Natürlich arbeiten wir weiter an unseren Konzepten und haben viele Ideen, von denen wir nicht alle umsetzen können.“ Denn am Wichtigsten sei – bei aller Begeisterung für die Videoberichterstattung – immer noch der eigentliche Grund, der „Kölschen Stäänefleejer“: Die Freude am Tanz und am Kölschen Fasteleer.

Quelle und Grafik: Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer e.V.




Restkarten für Treffpunkt Nachwuchs des Literarischen Komitees noch verfügbar

Es ist noch ein Kontingent an Restkarten für den Treffpunkt Nachwuchs des Literarischen Komitees am 6. Oktober 2018 verfügbar.

Die besten Nachwuchskünstler eines Jahrgangs präsentieren ihr Programm in der Flora Köln.

Karten können Sie unter kartenservice@koelnerkarneval.de bestellen.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

 




Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum

Am Samstag, den 13. Oktober 2018, findet im Kölner Karnevalsmuseum ein Kostümverkauf statt. Los geht es um 9.00 Uhr, verkauft wird solange der Vorrat reicht.

Das Sortiment reicht von Einzelstücken bis hin zu Gruppenkostümen.

„Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir nur einer begrenzten Anzahl Gästen Einlaß gewähren können und es dadurch zwischenzeitlich zu Einlaßstopps kommen kann“, teil das Festkomitee Kölner Karneval in seinem Newsletter 7/18 mit.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




BDK präsentiert zusammen mit dem Festkomitee 2. Rheinisches Gardetreffen in Köln

Durch das wunderbare Motto der vergangenen Session „Mer Kölsche danze us der Reih“ sind die Kölner Tanzkorps und Tanzgruppen enger zusammengerückt. Jetzt bietet sich auch auf nationaler Ebene eine wunderbare Gelegenheit zum Austausch über den Tanzsport:

Der Bund Deutscher Karneval e.V. präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Festkomitee Kölner Karneval das 2. Rheinische Gardetreffen in Köln.

Das Treffen findet am 24. November 2018 im Sartory Saal statt. Los geht es um 19.15 Uhr, ab 0.30 Uhr startet die Aftershowparty. Alle Tanzgruppenmitglieder und andere Interessierte sind herzlich willkommen.

Tickets können online unter www.koelnticket.de oder per Telefon unter +49 (0) 2 21/28 01 erworben werden.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




„Brings“, StattGarde Colonia Ahoj, „Kasalla“, “Querbeat” und viele andere sind Highlights der Altstädter Mädchersitzung 2019

Grafik: Altstädter Köln von 1922 e.V.




Rote Funken starteten 63 Jahre nach der Weltkriegsentschuttung mit 1. Spatenstich für Entlastungsbau der Ülepooz

-hjä/nj- Gestern (23. September 2018) war ein bedeutender Tag für die Roten Funken und ihres Domizils Ülepooz (Ulrepforte), welche die Kölsche Funke rut-wieß am 23. September 1955 von den Einflüssen des 2. Weltkrieges entschutteten. Auf den Tag genau nach 63 Jahren startete heuer der erste Spatenstich zur Erweiterung des erstmals im Jahre 1245 erwähnten Stadttores.

Heinz-Günther Hunold mit den Zeitzeugen des Wiederaufbaus Ludwig Sebus, Robert Schumann und Schorsch Buhs

„Dä Kreeg eß am Engk

uns Kölle ging drop

Funk späu en de Hängk

un bau widder op!“

Mit dem nunmehr beginnenden Baubeginn des unterirdischen Entlastungsbaus endet nicht nur die lange Zeit der Vorplanung, sondern auch die Sanierung des ehemaligen Mühlenturm und zugleich schmalsten Stadttores Kölns, wodurch die Bezeichnung Pforte und nicht Tor gewählt wurde, welche die Roten Funken mit zahlreichen befreundeten Kölner Karnevalsgesellschaften, der Bevölkerung und ihren Stadtsoldaten feierten.

So starteten die Feierlichkeiten bereits um 11.11 Uhr, wenngleich die Begrüßung durch Heinz-Günther Hunold als Präsident und Kommandant der Kölsche Funke und der Programmablauf sozusagen durch die Petrus Wetterkapriolen ins Wasser fielen. Nach der musikalischen Eröffnung durch das Orchester Helmut Blödgen, dem Aufmarsch des Regimentsspielmannszuges des Korps und der Begrüßung durch Heinz-Günther Hunold, berichteten die Zeitzeugen Schorsch Buhs, Robert Schumann und Ludwig Sebus, wie man die heutige Heimstadt ihrer Gesellschaft mit rund 100 Roten Funken 1955 von Schutt und Asche des verheerenden Kriegs befreite.

Mit der Mobilmachung aller aktiven Roten Funken, die nicht, wie ihre drei Kameraden Schorsch Buhs, Robert Schumann und Ludwig Sebus vor 63 Jahren „en de Häng späue“ mußten, präsentierten sich die Mitglieder von Kölns ältester Korpsgesellschaft nicht in ihren Uniformen, sondern mit rot-weiß lackierten Schubkarren und Schaufeln. Währenddessen begrüßte Hein-Günther Hunold mit „Agrippina Kurrasch“ Oberbürgermeisterin Henriette Reker, welche wie alle ihre anwesenden Vorgänger Jürgen Roters und Fritz Schramma automatisch Mitglied der ehemaligen Stadtsoldaten Kölns sind.

Zugleich ist Henriette Reker, wie Jürgen Roters, Fritz Schramma und die Nachkriegs-Oberbürgermeister der Domstadt Theo Burauen und Norbert Burger, Vorsitzende im Verein der Freunde und Förderer der Ühlepooz, die sich um den Erhalt des in Erbpacht überlassen historischen Gebäudes der Stadt Köln kümmern.

Nach dem Umzug, der mit Schippen und Schubkarren „bewaffneten“ Roten Funken, zusammen mit ihrem Regimentsspielmannzug um ihren Turm, folgte der erste Spatenstich, wobei nicht ein Stück Erde ausgehoben wurde, sondern der seit einigen Jahrhunderten zugemauerte Durchgang des Stadttores mit nicht gezählten Hammerschlägen durch den Präsidenten der Roten Funken und seiner Vorstandmitglieder eingerissen wurde. Nach diesem historischen Durchbruch, folgten die Roten Funken Heinz-Günther Hunold, der zusammen mit Henriette Reker die wiedereröffnete Passage durchquerte, womit die Bauarbeiten – unter der Leitung des Rote Funken Turmvogts Ulrich Schlueter – des unterirdischen Entlastungsbaus und den Sanierungsarbeiten ihren Startschuß erhielten.

Neben der Möglichkeit den Turm der Roten Funken am heutigen Tag zu besichtigen und zu erkunden, sowie den „Klüngelköpp“ als musikalische Überraschung, konnten alle Gäste das kulinarische Angebot mit zahlreichen kölschen Leckereien genießen, welches witterungsbedingt leider etwas schneller ablief als man sich dies für den historischen Tag in der Stadtgeschichte der Domstadt gewünscht hatte.

Burgvogt Ulrich Schlueter mit Ludwig Sebus und Heinz-Günther Hunold nach Durchbruch und Wiedereröffnung des kleinesten Stadttores Köln Ülepooz

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Heike und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!




Elfter im Elften auch für Gehörlose

Auch gehörlose Menschen können am Elften im Elften auf dem Kölner Heumarkt mitfeiern. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert die Übersetzung des Programms in Gebärdensprache. Zudem vergibt der LVR kostenfreie Karten an gehörlose Menschen.

Doch nicht nur vor, sondern auch auf der Bühne werden Menschen mit Behinderung bei der Sessionseröffnung dabei sein. Der Gebärdenchor der Jecken Öhrcher – der ersten Kölner Karnevalsgesellschaft für Menschen mit und ohne Hörschädigung – wird mit der Band „Klüngelköpp“ auf der Bühne stehen und deren Hit „Stääne“ in die kölsche Gebärdensprache übersetzen.

Möglich gemacht hat diese inklusiven Angebote eine Kooperation zwischen der Willi Ostermann Gesellschaft und dem LVR, der sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits in der sechsten Session dafür stark macht, daß auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können. In dieser Session finanziert die LVR-Initiative zudem die Livebeschreibung des Rosenmontagszuges für blinde Menschen, die Gebärdendolmetschung an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt und bei den Schull- un Veedelszöch sowie die rollstuhlgerechte LVR-Tribüne auf dem Heumarkt.

Kostenfreie Karten für die Sessionseröffnung vergibt der LVR an gehörlose Menschen und je eine Begleitperson, solange der Vorrat reicht. Kartenbestellung bitte per eMail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Quelle (Text): Landschaftsverband Rheinland – LVR-Fachbereich Kommunikation; (Foto) Geza Aschoff/LVR




KG UHU wanderete zur Steuben Parade in die USA aus

Am 12. September 2018 machten sich 50 Mitglieder der KG UHU von 1924 e.V., gemischt aus allen Gesellschaftsteilen wie Senat, dem Schnäuzer Ballett, Vorstand und ordentlichen Mitgliedern auf zu einer spannenden sechstägigen Reise nach New York.

Neben einem umfangreichen Besichtigungsprogramm zu Land, zu Wasser und in der Luft, war das Hauptziel der Reise die Teilnahme an der 61. Steubenparade auf der Fifth Avenue, die jedes Jahr am am 3. Samstag im September stattfindet.

Bevor es zur eigentlichen Veranstaltung ging, verlebten die UHUs einen sehr intensiven, durch viele Sanges- und Tanzeinlagen geprägten Abend in der Greenpoint Brauerei in Brooklyn, dem Generalimporteur einer bekannten Kölsch Sorte für die gesamten USA, sportlicher Kölsch Preis dort  $ 4,80 pro 0,2 Liter Glas, aber Dank der Unterstützung des Senates, wurde es trotzdem ein feucht fröhlicher Abend.

Die Parade selbst ist eines der größten Ereignisse im deutsch-amerikanischen Festkalender. Sie wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. Diese wollten die Traditionen ihrer Heimat aufrechterhalten.

Die Deutsch-Amerikaner sind bis heute die größte Einwanderergruppe in den USA. Etwa 15 Prozent aller US-Amerikaner sind deutscher Herkunft oder Abstammung. Allein in New York City leben etwa 500.000 Deutschstämmige. Die Steuben Parade ist eine der größten Festparaden an der Ostküste der Vereinigten Staaten, sie wird jährlich von mehreren tausend Menschen besucht.

Nachdem unsere KG das letzte Mal 1999 an dieser Parade teilnahm und dem damaligen Grand Marshall der Veranstaltung und dem heutigen Präsidenten der USA, den UHU Orden verliehen, war es unser Ziel, mit der Ordensvergabe in diesem Jahr deutlich umsichtiger und vorausschauender zu sein.

Bei der offiziellen Begrüßungsveranstaltung mit Honoratioren der Stadt New York am Vortag der Parade am Foley Square machte dies unser Senatspräsident Dirk Lauderbach bei der Vorstellung unserer Gruppe explizit deutlich und sorgte mit seiner augenzwinkernden Aussage, die KG UHU hätte gerne den Orden von Donald Trump zurück für ein Raunen unter den vielen anwesenden Gästen.

Am Samstag besuchten wir mit etlichen anderen Gruppen den Steuben Festgottesdienst in der St. Patrick’s Kathedrale, einem wirklich sehr beeindruckendem Ereignis, welches zu etlichen Gänsehautmomenten führte, zum Beispiel als das Bundeswehr Heeresmusikkorps aus Koblenz Ave Maria oder Halleluja spielte.

Im Anschluß ging es zum Aufstellplatz, Ähnlichkeiten mit dem Chlodwigplatz an Rosenmontag waren durchaus erkennbar, von dem wir die ersten fünf von neun Divisionen erleben konnten, bevor wir , als größte teilnehmende Gruppe, die neunte„ Karnevalsdivision“ in der Parade anführen durften, die aus sechs Abordnungen, unter anderem den Kölsche Funke rut-wieß New York 1961, bestand.

Vorbei ging es an vielen Zuschauern auf dem 2 km langen Zugweg zum Central Park, wobei uns der Jubel vieler begeisterter Menschen und viel Kölsche Musik begleitete, Endpunkt war die Tribüne mit allen New Yorker Offiziellen.

Von dieser Stelle wurde auch per Live-Stream die Parade im Internet übertragen, im heimischen Köln-Delbrück schauten sich dies viele daheimgebliebene UHUs in der Vereinsgaststätte „ Werk 2“ am Marktplatz an.

Den Ausklang fand der Tag beim „German Oktoberfest“ im Central Park, einem riesigen open Air Fest mit viel Musik und guter Laune, die perfekte Gelegenheit, etwas für die kulturelle Völkerverständigung zu tun und interessante neue Kontakte zu knüpfen.

Für alle Teilnehmer war es ein wirklich einmaliges, unvergeßsliches Erlebnis, von dem wir noch lange zehren werden.

Quelle und Fotos: KG UHU




Treuer Husar lädt zur Großen Prunk- und Kostümsitzung mit vielen kölschen Highlights im Gürzenich ein

Grafik: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln




Bürgergarde „blau-gold“ wählte neuen Senatsvorstand

Am 17. September 2018 fand im Turm der Bürgergarde „blau-gold“ nicht nur die alljährliche Jahreshauptversammlung des Senats statt, sondern auch die Wahl des Senatsvorstands.

Bereits im Vorfeld haben sowohl der Senatspräsident Jürgen Overhage als auch der Senatsvizepräsident Hans Nüchter signalisiert, daß Sie nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu Verfügung stehen.

v.l.n.r.: Jürgen Overhage, Bürgergarde-Präsident Markus Wallpott und Hans Nüchter

„Bei beiden bedanken wir uns ganz herzlich für Ihre langjährige, hervorragende Arbeit. Beide bringen es auf insgesamt 45 Jahre (Jürgen Overhage 25 Jahre und Hans Nüchter 20 Jahre) Amtszeit“ läßt Pressesprecher Andreas Alper verlauten.

Die Senatoren haben an diesem Abend Ihr Vertrauen folgenden Personen ausgesprochen:

  • Senatspräsident – Hans-Peter Erhardt-Dembeck
  • Vize-Senatspräsident – Dr. Andreas Rethmeier
  • Senatsgeschäftsführer – Ralf Brings
  • Senatsschatzmeister – Thomas Krings (nicht auf dem Bild, da beruflich abwesend)

Quelle und Fotos: Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln

 




Maritim Hotel Köln schillert beim Kostümball der Altstädter Köln in grün und rot

Grafik: Altstädter Köln von 1922 e.V.




Schmuckstückchen gehen mit ergänztem Vorstand und viel Schwung ins 11. Jubiläumsjahr

V.l.n.r.: Der Vorstand der Schmuckstückchen 2008 e.V.: Ruth Ebeler, Alexandra Dahlhaus, Rüya Gazez-Krengel, Iris Marx, Kerstin Klughardt

Am 14. September 2018 wurde der Vorstand der Schmuckstückchen 2008 e.V. bei der jährlichen Mitgliederversammlung ergänzt. Mit überwältigender Mehrheit haben die Mitglieder Alexandra Dahlhaus zur neuen Schatzmeisterin und Iris Marx als 5. Vorstandsmitglied gewählt. „Wir gratulieren den beiden neuen Vorstandsmitgliedern von Herzen und freuen uns auf die gemeinsame Vorstandsarbeit“, so Pressesprecherin Sylvia Brockmann in der Pressemitteilung der Kölner Damen-Karnevalsgesellschaft.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch nochmal gemeinsam auf die großartige 10. Jubiläumssession der Schmuckstückchen zurück geblickt. Neben der bereits etablierten Schmuckstückchen-Kostümsitzung fanden weitere tolle Aktionen statt: das legendäre alljährliche Golfturnier, der Düxer Ball an Karnevalssamstag, der Schmücke Fründe Abend für die Ehrenschmuckstückchen der Gesellschaft und – wie es sich im 10. Jubiläumsjahr gehört – 10 verschiedene Charity-Veranstaltungen.

 

Unter anderem fand ein Weihnachtsbasar für die Kinder der Ehrenfelder Arche statt, womit die Schmuckstückchen die Aktionen des Vereins „Kindernöte e.V.“ unterstützt. Erstmalig wurde ein karnevalistischen Nachmittag für Minsche vun d´r Stroß veranstaltet und vieles mehr.

Nach dieser gelungenen Session steht das nächste Jubiläum an, auf welches sich die Mitgliederinnen sehr freuen: 11 Jahre Schmuckstückchen! So sind in der Jubiläumssession neben der Schmuckstückchen-Kostümsitzung am 27. Januar 2019 im Pullman Cologne auch wieder viele tolle Aktionen und Überraschungen vorgesehen, wie die Schmuckstückchen weiter mitteilen.

Quelle und Foto: Schmuckstückchen 2008 e.V.




Festkomitee: Ratsausschuß spricht sich gegen Verbot von Pferden im Rosenmontagszug aus

Der Beschwerdeausschuß des Rates der Stadt Köln hat sich in seiner Sitzung vom 13. September 2018 gegen ein Verbot von Pferden im Rosenmontagszug ausgesprochen und ist damit einer Empfehlung der Verwaltung gefolgt. Damit können Pferde auch weiterhin am Rosenmontagzug teilnehmen. Zuvor hatte das Festkomitee Kölner Karneval bereits bekannt gegeben, daß die Richtlinien für Pferde im Zoch weiter verschärft werden, um Sicherheit und Tierschutz gleichermaßen auf ein neues Level zu heben.

„Wir sind froh, daß der Beschwerdeausschuß des Rates unsere verstärkten Bemühungen zur Reduzierung der Stressfaktoren für Pferde im Rosenmontagszug gewürdigt hat und ein Pferdeverbot dem Rat nicht vorschlagen wird. Die Reiter im Rosenmontagszug stehen beim Tierschutz in der ersten Reihe und unterstützen das Festkomitee bei der Umsetzung der erneut verschärften Regularien. In enger Zusammenarbeit mit den Tierärzten der Stadt Köln werden wir diese Vorgaben noch strenger kontrollieren. Zugleich haben wir großes Vertrauen in die Arbeit der Polizei, die seit Jahren die Sicherheit am Zugweg gewährleistet und sicher auch von außen provozierte Vorfälle wie beim diesjährigen Zoch künftig verstärkt im Blick haben wird.

Für die öffentliche Diskussion über Pferde im Rosenmontagszug sind wir übrigens sehr dankbar, denn sie wird mit dafür sorgen, daß der Respekt vor den Tieren auch auf Seiten der Zuschauer steigt. Dies werden wir mit unseren eigenen Kommunikationsmaßnahmen unterstützen.

Ein großes Dankeschön geht an all die Mitglieder der Reiterkorps, die uns während der Sitzung begleitet haben.“

Alles Wissenswerte zu den Maßnahmen, die das Festkomitee für das Mitführen von Pferden im Rosenmontagszug plant, finden Sie hier.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

 




Altstädter Herrensitzung mit Topkünstlern des Kölschen Fasteleers

Grafik: Altstädter Köln von 1922 e.V.




Bürgergarde „blau-gold“ bietet in der Session 2019 acht Veranstaltungsformate zum Fastelovend in Blau und Gold

Grafik: Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln




Festkomitee Kölner Karneval bringt Kalender heraus

  • In Zusammenarbeit mit dem BKB Verlag bringt das Festkomitee einen karnevalistischen Kalender für das Jahr 2019 heraus
  • Ein Teil des Erlöses soll dem Karneval in den Veedeln zugutekommen
  • Hochwertiger Wandkalender für 19,95 Euro ab sofort erhältlich

Für das Jahr 2019 bringt das Festkomitee Kölner Karneval in Zusammenarbeit mit dem BKB Verlag den Jahreskalender „Karneval in Köln 2019 – Bilder von der Seele des kölschen Fastelovends” heraus. Anlaß ist die Unterstützung des Veedelskarnevals.

In Köln gibt es über 55 verschiedene Karnevalszüge – quer durch alle Veedel. Damit diese einzigartige Vielfalt noch lange erhalten bleibt, werden € 5,00 vom Verkaufspreis eines jeden Kalenders gespendet. Denn oft scheitern Projekte schon an kleineren Summen, die den Organisatoren fehlen. Das Festkomitee Kölner Karneval möchte damit kleine Vereine und Gesellschaften unterstützen, die mit viel Engagement jedes Jahr den Fastelovend in den Veedeln mit Leben füllen.

Der Monatskalender mit insgesamt 14 hochwertig gestalteten Blättern und einer Größe von 45 x 33 cm ist ab sofort im Kölner Buchhandel erhältlich. Der Kaufpreis beträgt € 19,95.

Verlag: BKB-Verlag, ISBN-10: 3940914827, ISBN-13: 978-3940914828

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Das Ohr des Hans-Dietrich Genscher…

…wird als Ordensabdruck am 16. September 2018 um 17.00 Uhr an Robert Greven übergeben.

Die Bürgergesellschaft Köln mit ihrem Vorsitzenden Michael Melles zeichnet jährlich eine Persönlichkeit aus, die für Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschendas sprichwörtlich „offene Ohr“ hat und die daraus gewonnenen Erkenntnisse aktiv in ihre Arbeit integriert.

Robert Greven gründete, nachdem seine dreieinhalbjährige Tochter Saskia 1997 an einem Gehirntumor verstarb, den Freundeskreis „Dat Kölsche Hätz“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen und des Umfeldes krebskranker Kinder und Jugendlicher, die in Köln behandelt werden, einzutreten.

Robert Greven ist es unter anderem durch seine Kontakte im Kölner Karneval gelungen, durch verschiedene Veranstaltungen in den vergangenen 18 Jahren dem Förderverein krebskranker Kinder in Köln eine Gesamtspendensumme von zirka € 3,4 Mio. zukommen zu lassen. Dieses Geld kommt ohne Abzug irgendwelcher Kosten den Betroffenen unmittelbar zugute. Trotz des schweren persönlichen Schicksals ist es Robert Greven gelungen, die Kraft aufzubringen, gleichermaßen Betroffenen zu helfen, nicht zu verzweifeln und im Sinne seiner verstorbenen Tochter Saskia Menschen in großer Notlage zu unterstützen.

Auf Wunsch des Preisträgers wird die diesjährige Spende der Bürgergesellschaft Köln von 1863 aus dem Reinerlös des Abends dem Förderverein krebskranker Kinder (http://www.krebskrankekinder-koeln.de) in Köln zugutekommen.

Die Laudatio hält der Vorjahrespreisträger Wolfgang Niedecken.

Die bisherigen Träger des Ohrenordens sind:

1991 – Hans-Dietrich Genscher

1992 – Prälat Norbert Herkenrath

1993 – Gerd Ruge

1994 – keine Verleihung

1995 – Carmen Thomas

1996 – Franz-Xaver Ohnesorg

1997 – Prof. Dr. Helmut Thoma

1998 – Prof. Dr. Alfred Bilolek

1999 – Prof. Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann

2000 – Konrad Beikircher

2001 – Dr. Norbert Blüm

2002 – Präses Manfred Kock

2003 – Carola Blum

2004 – Dikaon Willibert Pauels

2005 – Hanns Schäfer

2006 – Bettina Böttinger

2007 – Angelika Rüttgers

2008 – Hedwig Neven-DuMont

2009 – Stephan Neuhoff

2010 – Paul Bauwens-Adenauer und Dr. Patrick Adenauer

2011 – Henry Maske

2012 – Franz Schätzing

2013- Lit. Cologne, Werner Köhler, Dr. Edmund Labonté und Rainer Osnowski (Gründer und Geschäftsführer)

2014 – Maximilian Kellner

2015 – Frank Elstner

2016 – Annette Frier

2017 – Wolfgang Niedecken

Quelle: Bürgergesellschaft Köln von 1863