Die LVR-Initiative „Karneval für alle“

Gemeinsam feiern in der Session 2026

Kartenwünsche für die Session 2026

In der aktuellen Session sind wir natürlich wieder mit unseren inklusiven Angeboten dabei. Auf den jeweiligen Unterseiten findet Ihr hierzu nähere Informationen.

Kartenwünsche nehmen wir bereits jetzt gerne jederzeit entgegen. Schreibt dazu einfach eine E-Mai mit den Namen aller teilnehmenden Personen, dem Namen der Veranstaltung, Adresse und Handynummer an karneval-fuer-alle@lvr.de.

So feiern wir am liebsten Karneval für alle
Karneval für alle muß man erleben! Hier könnt Ihr Euch einen Beitrag über unsere Initiative am Kölner Heumarkt anschauen. Viel Spaß dabei!

Mit seiner Initiative „Karneval für alle“ macht sich der LVR seit 2013 dafür stark, daß auch Menschen mit Behinderung feiern und schunkeln können. Unterstützt wird er dabei bereits von der RheinEnergie AG als Sponsor sowie dem Festkomitee Kölner Karneval und verschiedenen Karnevalsgesellschaften in Köln und im Rheinland als Kooperationspartner.

Quelle und Grafik: LVR-Fachbereich Kommunikation




Rut un wieß, raderdoll und randvoll – Die Wibbel-Dance-Party läßt den Wartesaal am Dom erbeben

-hgj/nj- Wenn der Wartesaal am Dom bebt, die historischen Mauern im Takt der kölschen Beats vibrieren und sich rote Funken in ihren Uniformen unter das jecke Volk in Glitzerkostümen, Federboas und kreativen Verkleidungen mischen, dann kann das nur eines bedeuten: Wibbel-Dance-Party! Auch in diesem Jahr bewiesen die Kölschen Funke rut-wieß einmal mehr, daß Tradition und Partylaune hervorragend zusammenpassen – und zwar bis tief in die Nacht.

Schon beim Betreten der ehrwürdigen Räumlichkeiten lag sie in der Luft: diese ganz besondere Mischung aus Karneval, Kult und kölscher Lebensfreude. „Das Programm versprach für die bunt kostümierten Gäste eine karnevalistische Party der Spitzenklasse – wir freuten uns wieder auf tolle Kostüme und eine einmalige Stimmung in den historischen Räumlichkeiten des Wartesaal am Dom“, hatte Vizepräsident und Pressesprecher Boris Müller im Vorfeld angekündigt. Und so viel sei verraten: Diese Vorfreude wurde nicht nur erfüllt – sie wurde regelrecht übertroffen.

Raderdolle Moderation und Beats für die Ewigkeit
Durch den Abend führte – wie schon bei der legendären Funken-Party „11. Em 11.“ zum Sessionsstart im Maritim Hotel – Funkenmitglied Max Kronenberg, der sich einmal mehr als Volltreffer am Mikrofon erwies. Eloquente Moderation, spontane Witze und eine charmante Portion kölscher Schlagfertigkeit machten ihn zum perfekten Zeremonienmeister für das feierwütige Publikum. Max Kronenberg führte souverän durch das Programm und hatte die Menge von der ersten Minute an fest im Griff.

Für den richtigen Soundteppich zwischen den Show-Acts sorgte der Freund der Kölsch Funke rut-wieß René Braun. Als DJ dieser Kultveranstaltung ließ er den Wartesaal mit fetten Beats und einer geballten Ladung Karnevalshits erbeben. Zwischen kölschen Klassikern und modernen Partytracks verwandelte sich der historische Saal zeitweise in eine brodelnde Tanzfläche – ganz im Sinne des „Wibbelns“.

Prominenter Besuch aus der FC-Familie
Auch prominente Gäste ließen sich dieses karnevalistische Highlight nicht entgehen. Stellvertretend für Kölns älteste Korpsgesellschaft begrüßte Präsident Dirk Wissmann die Vorstandsmitglieder des 1. FC Köln, die sich sichtlich wohl unter den feiernden Funken und kostümierten Jecken fühlten. Spätestens nach den ersten Mitsing-Refrains war klar: Hier feiert ganz Köln gemeinsam.

Wenn das ganze Korps wibbelt
Ein absoluter Gänsehautmoment war der feierliche Einzug des gesamten Korps der Roten Funken in den Wartesaal. Rut un wieß soweit das Auge reicht – begleitet von frenetischem Applaus und lautstarken Alaaf-Rufen. Auf dem Podium wie auch mitten im Saalparkett zeigte das Traditionskorps, daß Wibbeln nicht nur eine Bewegung, sondern eine Haltung ist: Lebensfreude, Kameradschaft und kölscher Stolz.

Mit dabei natürlich auch das Tanzpaar, das mit schwungvollen Darbietungen als auch der Regimentspielmannszug mit närrischen Klängen die Bühne und Saal zum Beben brachte – und damit den perfekten Auftakt für eine lange Nacht voller Musik und Bewegung setzte.

Kölsche Top-Acts bis in die frühen Morgenstunden
Zwischen 21:00 Uhr und 2:00 Uhr gehörte die Bühne dann den Größen der kölschen Musikszene – und jeder Act legte noch eine Schippe Stimmung drauf.

Den Auftakt machte die energiegeladene Band „Querbeat“, die mit ihren brasslastigen Partyhymnen den Wartesaal sofort in einen pulsierenden Hexenkessel verwandelte. Danach übernahmen die „Paveier“, die mit kölschen Klassikern und emotionalen Mitsingmomenten für echte Gänsehaut sorgten.

Mit frischem Sound und urbanem Karnevalsflair brachten „Mätropolis“ anschließend den Saal zum Tanzen, bevor „cat ballou“ mit ihren Ohrwürmern eine wahre Mitsing-Lawine lostraten. Arme in der Luft, schunkelnde Reihen und tausende Stimmen – kölscher geht es kaum.

Den krönenden Abschluß setzte schließlich „Miljö“, die im großen Finale noch einmal alles gaben. Spätestens bei den letzten Refrains war der Wartesaal ein einziger wogender, singender und wibbelnder Menschenstrom.

Eine Nacht, über die Köln noch lange spricht
Als gegen zwei Uhr morgens die letzten Akkorde verklangen, war eines klar: Die Wibbel-Dance-Party bleibt ein absolutes Highlight im Veranstaltungskalender der Roten Funken. Eine Mischung aus Traditionsbewußtsein, ausgelassener Party und kölscher Herzlichkeit, wie sie nur in Köln entstehen kann.

Oder wie man im Wartesaal am Dom in dieser Nacht mehrfach hörte:
„Wenn et wibbelt, dann richtig!“

Und so verabschiedeten sich die Gäste mit heiseren Stimmen, glücklichen Gesichtern und der festen Gewißheit: Im nächsten Jahr wird wieder gewibbelt.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Jecke Boore-Sitzung der KG UHU: Ein Abend voller kölscher Lebensfreude, Humor und Musik

-hgj/nj- Am 31. Januar 2026 wurde das Forum der Gesamtschule Holweide erneut zur Bühne für eine der stimmungsvollsten Veranstaltungen der Session. Die traditionelle Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher der KG UHU lockte zahlreiche karnevalsbegeisterte Jecken an – und schon früh zeigte sich: Das Haus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Meer aus phantasievollen Kostümen, erwartungsvolle Gesichter und die unverwechselbare Atmosphäre des rheinischen Karnevals sorgten bereits vor Beginn für echte Fastelovendsstimmung.

Mit großem Applaus zog der Elferrat in den festlich geschmückten Saal ein und eröffnete damit offiziell einen Abend, der ganz im Zeichen von Frohsinn, Musik und kölscher Tradition stand. UHU-Präsident Rainer Ott begrüßte das bunt kostümierte Publikum herzlich und stimmte die Gäste auf ein Programm ein, das keine Wünsche offenließ.

Den Auftakt auf der Bühne machten die „Schnäuzer Pänz“ – der jecke Nachwuchs der Gesellschaft. Mit jugendlichem Charme, sichtbarer Begeisterung und viel Energie zeigten die jungen Karnevalisten der gemischten Kindertanzgruppe im Alter von sechs bis 16 Jahren eindrucksvoll, daß die Zukunft des Fastelovends bereits voller Leidenschaft heranwächst. Das Publikum honorierte den Auftritt mit begeistertem Applaus.

Ein Höhepunkt der ersten Programmhälfte war der Auftritt von Ralf Knoblich. Als „Da Knubbelich“ verstand er es meisterhaft, mit pointierten Beobachtungen, treffsicherem Humor und typisch kölschem Wortwitz die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren. Seine Rede entwickelte sich schnell zu einem der humoristischen Glanzpunkte des Abends – mit großem Beifall und vielen herzhaften Lachsalven aus dem Saal.

Musikalisch wurde es anschließend emotional und traditionsreich: Die Ehrenmitglieder der Dellbrücker KG, die legendären „Bläck Fööss“, betraten die Bühne. Mit einem liebevoll zusammengestellten Querschnitt ihrer bekannten und beliebten Lieder entführten sie das Publikum auf eine musikalische Reise durch Jahrzehnte kölscher Musikgeschichte. Der Saal sang lautstark mit, schunkelte im Takt und dankte der Kultband am Ende mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus. Traditionell durften natürlich auch die Orden der Gesellschaft nicht fehlen – und als Wegzehrung für die lange Nacht wurden den Musikern außerdem die obligatorischen Servierblatte Frikadellen überreicht.

Ein besonders eindrucksvolles Bild bot der Auftritt des „Dellbröcker Boore-Schnäuzer-Ballett“. Rund 50 Herren marschierten auf die Bühne und verwandelten diese in ein einzigartiges Spektakel aus Tanz, Humor und gelebter Tradition. Das unverwechselbare Erscheinungsbild der „Boore“ sorgt jedes Jahr aufs Neue für Begeisterung: Dreiviertellange Hosen über roten Strümpfen, Frackoberteil und Dreispitz gehören selbstverständlich dazu – doch statt eines Federbuschs ziert ein Staubwedel die Kopfbedeckung. Anstelle von Gewehr und Säbel tragen die Boore ein Paraplü, während Schnurrbart und Nickelbrille den charakteristischen Look komplettieren.

Mit dabei waren auch die bekannten Figuren des „Schnäuzer Balletts“: Marie, dargestellt von Kjell Jensen, der Offizier, verkörpert von David Brühl, sowie das legendäre Zebra. Dieses wurde von Tim Burghof als „Pääd vürre“ und Joel Ayadial als „Pääd hinge“ mit viel Witz und Bewegung zum Leben erweckt. Der Auftritt vereinte tänzerische Präzision mit augenzwinkerndem Humor – ein Programmpunkt, der das Publikum sichtbar begeisterte.

Im Anschluß betrat mit Marc Metzger einer der beliebtesten Redner des Kölner Karnevals die Bühne. Als „Dä Blötschkopp“ gelang es ihm erneut mühelos, den Saal mit seiner spontanen, mitreißenden Art in seinen Bann zu ziehen. Schlagfertig, charmant und mit einem feinen Gespür für Situationskomik nahm er Alltag, Gesellschaft und kölsche Eigenheiten aufs Korn – zur großen Freude der Gäste, die ihm mit tosendem Applaus dankten.

Für tänzerische Eleganz und beeindruckende Akrobatik sorgte anschließend die renommierte Tanzgruppe „De Höppemötzjer“. Mit rasanter Choreografie, spektakulären Hebefiguren und strahlender Bühnenpräsenz setzten sie einen weiteren Glanzpunkt im Programm und brachten den Saal zum Staunen.

Musikalisch ging es anschließend noch einmal richtig hoch her: Die „Paveier“ sorgten mit ihren bekannten Liedern ihre unerschöpflichen Repertoires für ausgelassene Mitsingmomente. Spätestens jetzt hielt es viele Gäste nicht mehr auf den Stühlen – es wurde geschunkelt, gesungen und gefeiert, ganz so, wie es zum kölschen Karneval gehört.

Doch mit dem letzten Programmpunkt war der Abend noch lange nicht vorbei. Im Foyer der Gesamtschule Holweide wurde anschließend fröhlich weitergefeiert. Bei Spezialitäten der kölschen Fooderkaat, frisch gezapftem Kölsch und passend zur KG UHU Calvados ließ man den gelungenen Abend Revue passieren, tauschte Anekdoten aus und genoß das gesellige Beisammensein bis tief in die Nacht.

Die Boore-Sitzung der KG UHU zeigte einmal mehr eindrucksvoll, was den rheinischen Karneval ausmacht: gelebte Tradition, humorvolle Unterhaltung, mitreißende Musik und vor allem die besondere Gemeinschaft, die den Fastelovend so einzigartig macht. Ein Abend voller Emotionen, Lachen und kölscher Lebensfreude – ganz im Sinne des Mottos: Wenn die „Boore“ feiern, dann richtig.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de;  (Foto/s:
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Improvisation und Tränen bei der Mädchensitzung der Treuen Husaren und Großen Allgemeinen

Wenn zwei Gesellschaften des Kölner Karnevals gemeinsam einladen, ist beste Stimmung garantiert: Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln und die Große Allgemeine von 1900 Köln e.V. haben am gestrigen Abend (29. Januar 2026) im Hotel pullman Cologne ihre Mädchensitzung gefeiert – traditionell als Doppelveranstalter.

Pünktlich um 18:00 Uhr marschierte der Elferrat ein – bestehend aus Vertretern beider Gesellschaften und begleitet von den „Flöhen“ der Großen Allgemeinen und den „Husaren Pänz“, die mit ihren Tänzen für einen tänzerischen Auftakt sorgten, wie man ihn sich nur wünschen kann. Nachwuchs und Tradition Hand in Hand.

Das anschließende Bühnenprogramm war hochkarätig besetzt: Mit Martin Schopps, „Miljö“, „Paveier“, „Rabaue“, „Kasalla“, „cat ballou“, der Tanzgruppe der Großen Allgemeinen sowie dem Tanz-, Musik- und Offizierskorps der Treuen Husaren bot sich dem Publikum ein Abend voller kölscher Tön und tänzerischer Höchstleistungen.

Ein besonders emotionaler Moment ereignete sich beim Auftritt der „Rabaue“: Albert Detmer, langjähriger Schlagzeuger der Band und Mitglied des Treuen Husaren, hatte angekündigt, nach dieser Session in den musikalischen Ruhestand zu gehen. Eigentlich hätte er beim vergangenen Korpsappell für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet werden sollen – doch wie das bei Musikern so ist, war er unterwegs im Dienste des Fastelovends. Diese Ehrung wurde nun nachgeholt: Präsident Markus Simonian und 1. Vorsitzender Berthold Diller überreichten ihm nach dem Auftritt auf der Bühne nicht nur die silberne Vereinsnadel, sondern auch den Sessionsorden, die Jubiläumschronik sowie eine Flasche des limitierten Jubiläums-Gins der Gesellschaft. Doch damit nicht genug: Als Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit erhielt Albert zudem eine exklusive Einladung, am Rosenmontag gemeinsam mit dem Tanzpaar auf dem Festwagen des Treuen Husaren mitzufahren – ein Gänsehautmoment, der Albert Detmer zu Tränen rührte und vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

Ein weiteres absolutes Highlight des Abends war der Auftritt von „Kasalla“ – wenn auch ganz anders als geplant. Die Band kam an, doch ihr Technikbus steckte in einer Vollsperrung fest. Ohne Instrumente und Tonanlage drohte der Auftritt zu platzen. Doch statt abzusagen, zeigte sich kölscher Impro-Geist. Frontmann Basti Kampmann: „Wir haben jetzt zwei Optionen: Entweder fahren wir wieder oder wir improvisieren – denn da stehen ja Instrumente vom Orchester.“ Die Band stimmte sich spontan mit dem Orchester Markus Quodt – unter der Leitung von Bernhard Heinl – ab und verwandelten den geplanten Auftritt in ein einmaliges Akustik-Erlebnis. Musiker der Band griffen auf die vorhandenen Instrumente zurück, das Team Quodt wurde zum Teil der Band und die Frontmänner Basti Kampmann und Flo Peil performten unplugged – ganz nah am Publikum, ganz großes Kino. Der Saal tobte.

Den stimmungsvollen Abschluß des Abends lieferte „cat ballou“, die noch einmal alle Kräfte mobilisierten und den Saal in ein Finale aus Gesang, Rhythmus und kölscher Lebensfreude entließen. Für die beiden Präsidenten Markus Simonian (Treuer Husar) und Markus Meyer (Große Allgemeine) war der Abend ein weiterer Beweis für die starke Freundschaft beider Gesellschaften und für die Lebendigkeit des Kölner Karnevals. Die Zusammenarbeit zeigt, wie kölscher Fastelovend heute funktioniert: generationsübergreifend, traditionsbewusst, musikalisch vielfältig – und getragen von echter Freundschaft. Oder, wie es bei den Treuen Husaren heißt: #EinFamilich. Gleichzeitig war es auch ein Abschied mit Wehmut: Nach vielen unvergeßlichen Jahren wird die Damensitzung im pullman Cologne nicht fortgeführt werden können – das Hotel wurde verkauft und steht für die kommende Session nicht mehr zur Verfügung. Doch der Blick geht klar nach vorn: Ab 2027 ziehen die Gesellschaften mit dieser traditionsreichen Veranstaltung in die Sartory-Säle.

Quelle und Foto: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln




Unplugged, aber keinesfalls unbeholfen: beim Auftritt von „Kasalla“ blieben die Instrumente auf der Strecke

Ungeplanter, aber gefeierter Höhepunkt der gemeinsamen Mädchensitzung von der Großen Allgemeinen (GA) und dem Treuer Husar: der Auftritt von „Kasalla. Während die Musiker am Donnerstagabend (29. Januar 2026) pünktlich zum Auftritt im Hotel pullmann Cologne erschienen, steckte ihr Technikfahrzeug mit den Instrumenten im Stau. „Unser Equipment wird von einem Unfall auf der Trankgasse aufgehalten.“ verkündete Front-Mann Bastian Campmann den wartenden Jecken. Doch auch ohne Technik und nur mit vom Saalorchester Markus Quodt geliehenen Instrumenten rockte die Band dem weiblichen Publikum im ausverkauften und bestens gelaunten Saal völlig unbeirrt ein. „Das war unplugged, aber nicht unbeholfen.“ zeigte sich GA-Präsident Markus Meyer von der Leistung der Musiker bei diesem ganz besonderen Auftritt beeindruckt.

Quelle und  Foto/s: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.




Mädchensitzung der Greesberger – Abschied und große Spendenbereitschaft im Maritim

Währensd der Mädchensitzung der Großen Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V. von 1852 am Mittwoch (28. Januar 2026) im Hotel Maritim wurde es zu Beginn der Sitzung wehmütig und es flossen auch ein paar Tränen.

Zum letzten Mal stand Ingrid Kühne alias „De Frau Kühne“ bei den Greesbergern auf der Bühne. Sie verabschiedete sich vom Sitzungsleiter Michael Kramp, dem Elferrat und natürlich allen Damen im ausverkauften Haus mit 1.400 Gästen. Sie sagte, sie würde mit dem Karneval nicht aufhören, wenn sie stets ein so aufmerksames und ruhiges Publikum gehabt hätte wie bei den Greesbergern. Im Foyer trug sich Ingrid Kühne dann noch ins Ehrenbuch der Gesellschaft ein. Bis zur Pause wurden die Mädels im Saal von Miljö, Jörg Runge „Tuppes vom Lande“ und den „Küngelköpp“ begeistert.

Nach der Pause erfolgte beim Auftritt der Tanzgruppe die Ernennung von Ute Funk durch deren Leiter René Heß zu ersten weiblichen Ehrentänzerin bei den Greesbergern. Hiernach gehörten Martin Schopps und den „Paveier“ die nächsten Programmnummern vor dem Besuch des Kölner Dreigestirns.

Diesem wurden auf der Bühne symbolisch zwei Spritzen für Ihr Projekt CAYA (come as you are) übergeben. Auf der einen Spritze fanden sich € 333,00 als Spende der Gesellschaft. In der anderen war eine Summe von € 3.088,00 verzeichnet. Zwei fleißige „Krankenschwestern“ in Kleidung der 1950er Jahre hatten auf der Kostüm- sowie der Mädchensitzung diese Summe beim Publikum eingesammelt.

Prinz, Bauer und Jungfrau freuten sich enorm über diese Spenden, die der Verein für medizinische Ausrüstungen und Medikamente sehr gut gebrauchen kann.

Nachdem die Sitzung mit der StattGarde Colonia Ahoj und „Brings“ begeistert endete, ging es danach im Foyer noch weiter. Der DJ legte auf und es flossen noch einige Kölsch.

Viele Besucherinnen nutzten die Chance und bestellten noch am gleichen Abend Karten für die Mädchensitzung in der kommenden Session, Dienstag, 12. Januar 2027.

Quelle und Foto/s: Große Karnevalsgesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852




REWE und Festkomitee unterstützen den Veedelskarneval – 32 Paletten Kamelle für Veedelskarneval

Paßend zum Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ engagiert sich REWE in diesem Jahr gezielt für den Kölner Veedelskarneval. Gemeinsam mit dem Festkomitee Kölner Karneval stellt das Unternehmen eine großzügige Kamellespende zur Verfügung: 32 Paletten mit insgesamt 2.020 Kartons Schokowaffeln gehen an die kleinen und großen Umzüge in den Kölner Stadtvierteln.

Die Spende soll insbesondere dort helfen, wo der Karneval im Veedel in den vergangenen Jahren zunehmend unter Druck geraten ist. Stark gestiegene Kosten für Sicherheit, Organisation und Logistik haben vielerorts finanzielle Engpässe verursacht, gerade bei den kleineren ehrenamtlich organisierten Karnevalszügen.

„Für die REWE Region West mit starken Wurzeln in Köln ist Zusammenhalt eine echte Herzensangelegenheit. Unser Hätz schlägt für die Stadt und die Menschen, die sie ausmachen. Nirgendwo wird diese Verbundenheit so lebendig wie im Karneval – getragen von tausenden Ehrenamtlichen. Mit unserer Kamellespende an das Festkomitee Kölner Karneval möchten wir ganz konkret dazu beitragen, daß der Veedelskarneval lebendig bleibt. Die Spende kommt also genau in den Veedeln an, in denen auch unsere REWE-Märkte zu Hause sind und für das Lokale stehen“, sagt Lars Klein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der REWE Region West.

Aus Sicht des Festkomitees Kölner Karneval ist die Unterstützung ein wichtiges Signal für den Erhalt der Umzüge in den Stadtvierteln:

„Der Veedelskarneval ist das Herzstück unseres kölschen Karnevals. Ohne das enorme Engagement der Ehrenamtlichen gäbe es diese Umzüge in den Stadtteilen nicht“, sagt Marc Michelske, Zugleiter des Rosenmontagszuges. „Die Unterstützung durch REWE und das Festkomitee ist ein starkes Zeichen für Solidarität im Karneval und hilft ganz konkret dabei, die Züge auch in Zukunft möglich zu machen.“

Viele dem Festkomitee angeschlossene Mitgliedsgesellschaften engagieren sich nicht nur im großen Rosenmontagszug, sondern auch bei den Veedelszügen als Organisatoren oder teilnehmende Gruppen. Insgesamt 34 Vereine haben sich an der Aktion beteiligt und die Kamellespenden für die Nutzung in den Veedelszügen mitgenommen. Damit leisten REWE und das Festkomitee Kölner Karneval einen wichtigen Beitrag dazu, die Vielfalt und Lebendigkeit des Veedelskarnevals zu erhalten.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Fulminate Hääre-Sitzung der Roten Funken begeistert im ausverkauften Gürzenich

-hgj/nj- Die traditionelle Hääre-Sitzung der Kölsche Funke rut-wieß von 1823 e.V. am Sonntag (24. Januar 2026) bestätigte auch in dieser Session eindrucksvoll ihren Ruf als Garant für beste Stimmung, klare Haltung und echten Fastelovend op Funke Aat. In der ausverkauften „Guten Stube Kölns“, dem Gürzenich, erlebten die Herren ein hochkarätiges, kurzweiliges und durchweg unterhaltsames Sitzungsprogramm.

Ein besonderes Markenzeichen der Hääre-Sitzung ist die legendäre Original-Bütt aus den 1950er Jahren, die die Roten Funken auch 2026 wieder auf die Bühne holten. In dieser geschichtsträchtigen Bütt trugen einstige und tragen heutige Kölner Karnevalsgrößen ihre Reden vor. Namen wie Hans Hachenberg „Doof Noss“, Hans Bols Et Botterblömche“, Fritz Schopps „Et Rumpelstilzche“ und Karlheinz Jansen „Ne Tröötemann“, 65 Jahre Mitglied der Roten Funken (Biername „Spreutz“), stehen exemplarisch für die große karnevalistische Tradition, die hier gepflegt und lebendig gehalten wird.

Vor dem eigentlichen Sitzungsbeginn stärkten sich die Herren bei traditionellem Hämchen mit Püree und Kraut sowie frisch gezapftem Kölsch – ein fester Bestandteil der Hääre-Sitzung, der Geselligkeit und Vorfreude gleichermaßen fördert. Der eigens produzierte Intro-Film leitete anschließend stimmungsvoll den unmittelbaren Beginn der eigentlichen Sitzung ein.

Als musikalischer Opener nach dem Essen zogen die Roten Funken mit ihrem Regimentsspielmannszug sowie dem Tanzpaar in den Saal ein, und präsentierten ein unverwechselbares Programm mit perfekt intonierten Musikstücken und tänzerischen Darbietungen. Hierbei lag die Sitzungsleitung in den bewährten Händen von Vizepräsident und Pressesprecher Boris Müller, so daß Funken-Präsident Dirk Wissmann den Nachmittag zurückgelehnt als auch entspannt im Elferrat genießen konnte.

Bis zur Pause folgte ein abwechslungsreiches Programm mit „Der Rednerschule“ mit Martin Schopps, den rhythmischen Liedern von „Band Kempes“ Finest, dem Witzen und Anspielungen des „Blötschkopp“ Marc Metzger sowie der StattGarde Colonia Ahoj, die mit komplettem Stammboot, Bordkapelle, Shanty-Chor und ihrem über Köln und das Rheinland bekannten Tanzcorps – den „jeilsten Schenkeln der Domstadt“ – für maritime Karnevalsstimmung sorgte. Ergänzt wurde das Programm durch Dr. Jens Singer in seiner Type als der „Der Schofför des Kanzlers“, „Bläck Fööss“ und die „Fauth Dance Company“, die die „Äujelchen“ der Männer strahlen ließen. „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper oblag es wie in jedem Jahr den offiziellen Teil des Künstlerparts stimmungsvoll beschließen.

Nach den letzten Liedern von Thomas Cüpper fand die diesjährige Sitzung nor för Hääre ihren emotionalen Abschluß mit dem „Bläck-Fööss“-Evergreen „En unser Veedel“. Begleitet vom Orchester Matthias Hesselrath sangen Vorstand und Publikum gemeinsam, bevor man die Sitzung geschlossen wurde und man(n) zur Nachfeier ins Foyer wechselte.

Die Hääre-Sitzung 2026 unterstrich einmal mehr eindrucksvoll, wofür die Roten Funken stehen: gelebte Tradition, kölsche Haltung und Karneval auf höchstem Niveau.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Blaue Funken: Zehn Jahre Feingefühl, Qualität und kölsche Klasse – eine Sitzung mit besonderem Charakter

-hgj/nj- Was 2015 als mutige Idee begann, hat sich längst zu einem festen Fixpunkt im Kölner Sitzungskalender entwickelt. In diesem Jahr feierte das besondere Sitzungsformat der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. sein zehntes Jubiläum – und bestätigte eindrucksvoll, warum es seit einem Jahrzehnt zu den begehrtesten Veranstaltungen der Session zählt. Zehn Ausgaben, zehnmal restlos überzeugt.

Der Reiz dieser Sitzung liegt seit jeher in ihrem bewußten Gegenentwurf zur lauten Reizüberflutung mancher Karnevalsformate. Hier treffen Wortkunst auf feinsinnigen Humor, klassische Elemente auf moderne Akzente und musikalische Zurückhaltung auf emotionale Tiefe – ohne dabei jemals an Vielfalt oder Qualität einzubüßen.

Seinen Ursprung hat dieses Konzept in der Amtszeit von Theo Jussenhofen, der als Präsident und Kommandant der Blauen Funken die Vision entwickelte, eine Veranstaltung mit leiseren Tönen zu schaffen, die dennoch ein vollständiges, anspruchsvolles Sitzungsprogramm bietet. Diese Idee erwies sich als Volltreffer: Seit der Premiere sind die Karten begehrt, Wartelisten die Regel und der Vorverkauf beginnt oft, bevor der letzte Applaus der laufenden Session verklungen ist.

Den Auftakt im Palais der Flora am botanischen Garten gestalteten traditionsgemäß das Korps sowie die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken. Mit Disziplin, Ausdruck und tänzerischer Präzision zeigten sie eindrucksvoll, wie lebendig Brauchtum in die Zukunft getragen werden kann. Am Ende dieses Auftritts nutzte Präsident und Kommandant Björn Griesemann die Gelegenheit für eine wichtige Personalie: Der langjährige Leiter der Kinder- und Jugendtanzgruppe, Henrik Schorn, wird seine Verantwortung nach elf Jahren im Sommer 2026 an Marcel Kuckelkorn übergeben – ein Wechsel, der mit großem Respekt und Dankbarkeit begleitet wurde.

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist seit jeher die Rednerdichte auf höchstem Niveau. Mit Philipp Oebel, „J.P. Weber“ (Jörg-Paul Weber), „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger, „Der Werbefachmann“ Bernd Stelter und Guido Cantz bekannt als „Der Mann für alle Fälle“ standen einige der profiliertesten Wortkünstler des Kölner Karnevals auf der Bühne. Trotz des stilvollen Rahmens blieb es bei keinem von ihnen ruhig bis zum Schluß: Jeder Auftritt endete mit stehenden Ovationen und lautstarken Zugabeforderungen – ein Beweis dafür, daß kluge Pointen und feiner Humor das Publikum ebenso mitreißen können wie große Gesten.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem gemeinsamen Auftritt des Kölner Dreigestirns 2026 und des Kölner Kinderdreigestirns. Präsident Björn Griesemann nutzte diesen Moment, um den zahlreichen ehrenamtlichen Begleitern beider Trifolien seinen ausdrücklichen Dank auszusprechen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er der Adjutantur des Kölner Dreigestirns einen Gutschein für einen gemeinsamen Abend bei den Blauen Funken. Die jungen Tollitäten und ihre Pagen durften sich zudem über Kinogutscheine freuen, die ihnen vom Elferrat überreicht wurden.

Auch musikalisch bewies die Sitzung einmal mehr ihr besonderes Gespür. Die Kunst, Musik so einzubetten, daß sie den ruhigen Spannungsbogen nicht unterbricht, sondern ergänzt, verlangt Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Programmgestalter Gerd Wodarczyk stellte dies eindrucksvoll unter Beweis. Die Original Tanzgruppe „Kölsch Hännes’chen“ und die „Bläck Fööss“ präsentierten in ihren getanzten, gesungenen und musikalisch untermalten Beiträgen klassische kölsche Lieder, die exakt den Ton der Veranstaltung trafen und das kleine Jubiläum musikalisch würdig abrundeten.

Nach dem offiziellen Programm verlagerte sich das Geschehen ins Foyer, wo „DJ Martin“ Bender den Abend musikalisch fortsetzte und den Gästen Gelegenheit gab, den besonderen Sitzungstag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Zehn Jahre nach der Premiere steht fest: Dieses Format hat seinen Platz nicht nur gefunden, sondern sich erarbeitet. Es ist der Beweis dafür, daß Karneval nicht laut sein muß, um nachhaltig zu begeistern – sondern vor allem authentisch, klug und mit Liebe zum Detail gestaltet sein sollte.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens
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Grandiose Prunk- und Kostümsitzung des RMD: Karneval auf höchstem Niveau im ausverkauften Congress-Saal

-hgj/nj- Am 25. Januar 2026 erlebte der ausverkaufte Congress-Saal der Koelnmesse einen Karnevalsabend, wie er traditionsreicher kaum sein könnte: Das Rosen-Montags-Divertissementchen von 1861 e.V. (RMD) lud zur traditionellen Prunk- und Kostümsitzung – und bot seinen Mitgliedern wie Gästen einen ebenso fein komponierten wie emotionalen Mix aus Reden, Musik, Tanz und gelebter kölscher Tradition. Dabei dominierten bewußt die leiseren, tiefgründigeren Töne, ohne jemals an karnevalistischer Strahlkraft einzubüßen.

Den festlichen Auftakt gestaltete die EhrenGarde der Stadt Köln. Mit ihrem Einzug führte sie den Elferrat würdevoll zum Gestühl und setzte nach dem herzlichen Willkommen durch RMD-Rex (Präsident) Udo Marx direkt musikalische Akzente. Der Regimentsspielmannszug ließ bekannte wie neue kölsche Melodien erklingen und sorgte für einen ersten Gänsehautmoment im Saal.

In seiner Begrüßung hieß Udo Marx das gesamte närrische Auditorium willkommen und durfte dabei zahlreiche hochrangige Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen befanden sich  der Grandseigneur des Kölner Karnevals Ludwig Sebus, Alexander Freiherr von Chiari, Nestor des Festkomitees Kölner Karneval, die Präsidenten der Altstädter Köln und der Prinzen-Garde Köln Dr. Björn Brraun und Dino Massi sowie „Bömmel“ Lückerath und Erry Stoklosa als Gründungsmitglieder der legendären „Bläck Fööss“ – stellvertretend genannt für viele weitere Persönlichkeiten des kölschen Brauchtums, der Wirtschaft und Veraltung.

Anschließend gehörte die Bühne dem grün-gelben Tanzpaar und den Kadetten der EhrenGarde, die mit Präzision und Eleganz überzeugten. Nach dem musikalischen Auszug aus dem Saal übernahmen bis zur Pause die Künstler das Zepter: Thomas Cüpper als „Et Klimpermännche“ begeisterte mit feinem Humor und musikalischem Können, die „Paveier“ sorgten für kölsche Emotionen, und Jörg Runge bewies als „Dä Tuppes vum Land“ einmal mehr, warum er als bester Reimredner des rheinischen Karnevals zwischen Mainz und Düsseldorf gilt.

Ein besonderer Höhepunkt folgte am Ende der ersten Hälfte: Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, wurde für seine herausragenden Verdienste um das kölsche Brauchtum mit dem „Bajazzo“ des RMD ausgezeichnet. Diese besondere Ehrung wurde bislang erst 14 Persönlichkeiten beziehungsweise Institutionen zuteil und unterstrich die Bedeutung dieses Moments eindrucksvoll.

Nach der Pause zog mit dem Kölner Traditionskorps der KG Treuer Husar Blau-Belb eine weitere karnevalistische Institution in den Congress-Saal ein. Das Musikkorps spielte nicht nur den Elferrat des RMD auf die Bühne, sondern brachte gleich das gesamte aktive Korps mit. In bewährter Form vereinten sich Musik, Tanz und Farbenpracht zu einem geschlossenen Bild, gekrönt von den Darbietungen des Tanzkorps der Husaren, das durch sein Tanzpaar Lena Küpper und Julian Stockhausen eindrucksvoll unterstützt wurde.

Große Emotionen entfachte der Besuch des Kölner Dreigestirns 2026. Unter lautem Jubel und herzlichen Zurufen feierte das Publikum „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte Udo Marx dem Dreigestirn einen Spendenscheck in Höhe von € 1.111,00 zugunsten des Karitativen Dreigestirn-Projekts „CAYA“.

Im letzten Teil des Programms standen erneut die Künstler im Mittelpunkt. Martin Schopps gewährte mit gewohnt scharfem Witz Einblicke in seine „Rednerschule“ und sorgte mit Geschichten über Schüler und Eltern für zahlreiche Lacher. Danach ließ das Tanzkorps der „Kölner Rheinveilchen“ den Saal in Blau und Weiß erstrahlen und präsentierte karnevalistischen Hochleistungssport auf höchstem Niveau. Als Dank für diese herausragende Leistung überreichte das RMD – wie in jeder Session – einen Scheck, über € 860,00, zur freien Verfügung. Diese besondere Geste geht traditionell an eine Kölner Tanzgruppe oder ein Tanzkorps und ist Ausdruck echter Wertschätzung.

Den krönenden Abschluß der grandiosen Sitzung bildeten Volker Weiniger als „Der Sitzungspräsident“ mit seiner weinselig-hochprozentigen Rede sowie cat ballou, die den Congress-Saal noch einmal zum Beben brachten, bevor sich die jecke Gesellschaft zur ausgelassenen Nachfeier ins Foyer begab.

Mit dieser Prunk- und Kostümsitzung bewies das Rosen-Montags-Divertissementchen einmal mehr, daß Tradition, Qualität und Herzblut im Kölner Karneval eine unschlagbare Einheit bilden.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Jecke Herzen im Ausnahmezustand – Überschäumende Mädchensitzung der Bürgergarde „blau-gold“ im Sartory

-hgj/nj- Ein Nachmittag, der funkelte, tanzte und emotional berührte: Die Mädchensitzung der Bürgergarde „blau-gold“ 1904 e.V. Köln am 25. Januar 2026 im großen Sartory geriet zu einem wahren Feuerwerk kölscher Lebensfreude. Bis auf den letzten Platz war der traditionsreiche Saal gefüllt mit erwartungsvollen, karnevalssüchtigen Frauen – 16 bis 91 Jahre jung, farbenfroh kostümiert, perfekt frisiert und bereit für ein paar Stunden gefüllt mit närrischem Ausnahmezustand.

Mit dem feierlichen Einzug der blau-goldenen Bürgergarde, angeführt vom Regimentsspielmannszug, kochte die Stimmung sofort über. Mädcher, Mammsellcher und jecke Wiever begrüßten lautstark die „Tanzmäuse“ der Bürgergarde, das Kölner Kinderdreigestirn und das Korps selbst, das – abgesehen von seinen Musikerinnen – mit seiner Marie bekanntermaßen nur ein einziges, dafür umso glänzenderes Schmuckstück besitzt.

Auf der Bühne angekommen, hieß Präsident Markus Wallpott die jecke Damenschar herzlich willkommen und überließ dem Kölner Kinderdreigestirn die ersten Minuten des Nachmittags. Danach gehörte das Podium ganz den „Pänz“: Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Tanzmäuse“ sowie die kleinen Tollitäten rührten Mamas, Omas, Tanten und große Schwestern zu mehr als einem feuchten Augenwinkel.

Nach dem Dank an die jungen Tänzerinnen und Tänzer sowie ihre Trainerinnen folgte ein Moment, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Statt des üblichen Gardetanzes präsentierte das Tanzkorps mit Marie Svenja Jauch und Tanzoffizier Christopher Wallpott eine höchst emotionale Überraschung: den „Tanz der alten Herren“. Ehemalige Tänzer aus den 1980er und 1990er Jahren sowie aus der gemeinsamen Zeit mit Christopher Wallpott wurden reaktiviert, um ihrem Tanzoffizier, der mit dem nahenden Aschermittwoch seine Tanzstiefel an den Nagel hängt, einen bewegenden Abschied zu bereiten. Mit dabei waren (v.l.n.r.: Frank Steffens, Markus Marx, Rolf Braun, Christian Kläser, Justus Westermann, Dominik Wallpott, Jürgen Meier, Markus Wallpott, Sebastian Flüch und Andreas Rodenkirch – ein Gänsehautmoment für Publikum und Bühne gleichermaßen.

Anschließend zündete das 2001 durch Festkomitee-Präsident Hans-Horst Engels in den Adelsstand erhobene Traditionskorps ein wahres Überraschungsfeuerwerk mit neun hochkarätigen Programmpunkten – nicht nur zur Freude der Mädcher, sondern augenzwinkernd auch für die Ehepartnerinnen des geschäftsführenden Vorstandes. Den Anfang machte der wortgewandte Martin Schopps, der erneut Schüler, Eltern und den ganz normalen Wahnsinn des Alltags in den Mittelpunkt seiner Rede stellte. Nach tosendem Applaus und Zugabe wechselte das Genre: Die Hits der legendären „Klüngelköpp“ sorgten für kollektives Mitsingen, bevor „Julie Voyages“ alias Ken Reise ihre / seine Premiere bei der Bürgergarde feierte – und vom jecken „Wievervolk“ bejubelt wurde, als gehöre sie /er seit 25 Jahren fest zum blau-goldenen Sitzungsinventar.

Trotz der geforderten Zugaben ließ sich das nächste Highlight nicht aufhalten: Das Kölner Dreigestirn der Session erwies der Mädchensitzung seine Referenz und wurde beim Ein- und Auszug sowie auf der Bühne frenetisch gefeiert. Kölsch, emotional und bunt ging es weiter mit den Klängen von „Kasalla“ und den „Höhnern“, ehe „Achnes Kasulke“ alias Annette Esser als letzte Putzfrau vor der Autobahn das Publikum über ihre Nachbarschaft oder ihr Eheleben mit ihrem Erwin erneut zum Lachen brachte.

Sodann wurde es heiß im Sartory: Mit eingeölten Oberkörpern, athletischen Figuren und erotischen Choreografien ließen die Gentlemen der „Fauth Dance Company“ die Herzen der Damen höherschlagen. Für einige Minuten vergaß selbst das weibliche Servicepersonal seine Tabletts und starrte – wie der gesamte Saal – mit offenem Mund Richtung Bühne. Den fulminanten Schlußpunkt der Sitzung „nor för Mädcher“ setzten schließlich „Miljö“. Mit Hits wie „Wolkeplatz“, „Su lang die Leechter noch brenne“ und „Schöckelpääd“ sowie weiteren Interpretationen ihres Repertoire verwandelten sie Parkett und Ränge in eine einzige tanzende Masse.

Doch damit war längst nicht Schluß: Nahtlos schwappte die Sitzung in eine ausgelassene Party über. Im Foyer vereinten sich Mädcher und „Häre“ der Bürgergarde bei Sektchen, Cocktails und Kölsch zu einer großen jecken „Familisch“ – und feierten bis tief in den Sonntagabend hinein eine Mädchensitzung, die ihrem Ruf mehr als gerecht wurde

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Andreas Alper
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Reiter-Korps „Jan von Werth“ – „Hinger d’r Britz“: Kölsche Gefühle, große Töne und ein Mittag voller Herzblut

-hgj/nj- Mit einem ebenso traditionsreichen wie stimmungsvollen Sitzungskonzept begeisterte das Reiter-Korps „Jan von Werth“ am 24. Januar 2026 erneut mit seiner Veranstaltung „Hinger d’r Britz“ im Ostermann-Saal der Sartory-Betriebe. Das besondere Arrangement, bei dem Damen und Herren in der ersten Abteilung durch eine symbolische Trennung voneinander separiert saßen, sorgte auch in diesem Jahr für das typisch kölsche Wechselspiel der Emotionen. Über die „Britz“ hinweg flogen Blicke, es wurde gebuht, applaudiert, gefrotzelt und liebevoll angespielt – genau jene Mischung, die dieses Format so einzigartig macht.

Eröffnet wurde die Sitzung von Präsident und Literat Stefan J. Kühnapfel, der nicht nur souverän durch das Programm führte, sondern selbst im Mittelpunkt einer besonderen Überraschung stand. Seine Korpskameraden und das Publikum gratulierten ihm mit einem spontanen Ständchen herzlich zu seinem 62. Geburtstag und sorgten so bereits zu Beginn für einen emotionalen Höhepunkt.

Bütt, Wortwitz und kölscher Humor
Der erste Programmteil bot hochkarätige Redner- und Musikbeiträge. Die „Domstürmer“ setzten musikalische Akzente, während Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ mit pointiertem Alltagswitz begeisterte. Nach ihrem Auftritt richtete Ingrid Kühne persönliche Worte an Stefan Kühnapfel. Sie dankte ihm für die zahlreichen gemeinsamen Auftritte auf den Bühnen der „Jan von Werth“-Sitzungen und ließ dabei anklingen, wie sehr sie diese Auftritte nach ihrem angekündigten Rückzug aus dem rheinischen Karneval nach Aschermittwoch vermissen werde – ein Moment, der beim Publikum spürbar nachhallte und auch für langanhaltenden Applaus und Standing Ovations für die Künstlerin sorgte.

Sodann präsentierte Guido Cantz sich als „Mann für alle Fälle“ mit gewohnt treffsicherem Humor, Martin Schopps brillierte scharfsinnig, emotional und akzentreich mit seiner „Rednerschule“ und Jörg-Paul Weber lieferte scharf beobachtete, sprachlich elegante Spitzen aus dem kölschen Alltag.

Umbau, Vereinigung und Party pur
In der Pause wurde der Saal umgebaut, die Trennung aufgehoben und das „Schmölzje“ der Herren konnte sich endlich mit den Damen vereinen. Damit schlug die Sitzung nahtlos die Brücke vom klassischen Sitzungskarneval zur ausgelassenen kölschen „Partynacht“ – ein Konzept, das inzwischen als Markenzeichen dieser Veranstaltung gilt.

Der zweite Teil stand ganz im Zeichen von Tanz und Musik. Die Tänzerinnen und Tänzer der Lyskircher Junge sorgten mit ihren schwungvollen Darbietungen für Begeisterung, bevor gleich vier bekannte Kölner Bands den Saal endgültig zum Kochen brachten. „Miljö“, „Bläck Fööss“, „Rabaue“ und „Kempes Feinest“ im Finalteil lieferten einen Hit nach dem anderen und verwandelten den Ostermann-Saal in ein Meer aus schunkelnden, singenden und feiernden Jecken aus zahlreichen Kölner Karnevalsgesellschaften.

Für die musikalische Begleitung der gesamten Sitzung sowie die unzähligen präzise gesetzten Tuschs zeichnete das Orchester Markus Quodt verantwortlich und trug maßgeblich zur durchgehend mitreißenden Atmosphäre bei.

Mit „Hinger d’r Britz“ bewies das Reiter-Korps „Jan von Werth“ einmal mehr, wie lebendig und wandelbar der kölsche Karneval sein kann. Die gelungene Verbindung aus Tradition, Wortbeiträgen, emotionalen Momenten und moderner kölscher Musik machte die Sitzung 2026 erneut zu einem Höhepunkt der Session – närrisch, herzlich und unverkennbar kölsch und einzigartig in den Hochburgen des rheinischen Karnevals.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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StattGarde Colonia Ahoj: „Jeck op Deck“ 2026: Wenn Kölns Karnevalsherz auf dem Rhein schlägt

-hgj/nj- Wenn 1.650 Jecke auf einem Schiff zusammenkommen, der Rhein im Takt des Karnevals seine Wellen wogt und Diversität, Lebensfreude und kölsche Tradition eine einzigartige Allianz eingehen, dann ist klar: „Jeck op Deck“ hat wieder abgelegt. Die legendäre Party der StattGarde Colonia Ahoj e.V. (SCA) verwandelte die MS „RheinEnergie“ der Köln-Düsseldorfer Schiffahrtsgeselschaft auch in diesem Jahr in einen schwimmenden Hexenkessel – restlos ausverkauft, stimmungsvoll und einmal mehr ein Höhepunkt der Session 2026.

Bereits beim Boarding am Kölner Altstadt-Ufer lag elektrisierende Vorfreude in der Luft. Farbenfroh ausgefallene Kostümkreationen, herzliche Begrüßungen und das unverwechselbare Gefühl, Teil von etwas Besonderem zu sein, prägten die ersten Momente an Bord. Den offiziellen Startschuß gab Kapitän und Präsident Dieter Hellermann, der gemeinsam mit seinen fünf Vorstandskollegen das jecke Volk von der Bühne des größten Party-Schiffs der KD willkommen hieß. Unter den Gästen: zahlreiche befreundete Karnevalsgesellschaften, Fans der maritim geprägten homo- und heterosexuellen Community, alle aktiven Mitglieder des SCA, viele ehemalige Vorstandsmitglieder, Unterstützer des Fördervereins, der Reederei sowie Gründungs- und Ehrenpräsident Andre Schulze Isfort – ein eindrucksvolles Abbild dessen, wofür die StattGarde seit jeher steht.

Ein Auftakt, der Maßstäbe setzt
Traditionell und doch jedes Mal neu begann der Abend mit dem Auftritt des vereinseigenen Tanzkorps. Als „die jeilsten Schenkel Kölns“ weit über die Domstadt hinaus bekannt, zündeten die Tänzer ein choreografisches Feuerwerk, das alle an Bord gleichzeitig in kollektive Begeisterung versetzte. Tosender Applaus, langanhaltende Ovationen, Forderungen nach Zugabe und eine Atmosphäre, die sofort klar machte: Dieser Abend würde keine Pausen kennen.

Zwischen den Bühnenauftritten gehörte das Schiff ganz seinen Gästen. Bei Kölsch und Cocktails, bei „Klaaf un Tratsch“, Tanz und Schunkeln verschmolzen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Identität und Generation zu einer großen, ausgelassenen Gemeinschaft. „DJ Henry“ (Cöllen) sorgte mit seinem feinen Gespür für Stimmung und Timing dafür, daß der musikalische Puls niemals abriß.

Gänsehaut-Momente und große Gefühle
Nach einer ausgelassenen Tanzphase und dem gefeierten musikalischen Auftritt von „Lupo rückte der Moment näher, den Kenner und Stammgäste jedes Jahr mit besonderer Spannung erwarten: der Besuch des Kölner Dreigestirns. Und auch diesmal wurde diese Erwartung mehr als erfüllt. Im Mittelpunkt stand die amtierende „Jungfrau Aenne“, die zugleich als neues Ehrenmitglied der StattGarde gefeiert wurde. Mit einer überraschenden, ebenso humorvollen wie emotionalen Gesangseinlage – fernab klassischer Karnevalsklischees – eroberte sie Bühne und Publikum gleichermaßen. Ein Augenblick, der für spürbare Gänsehaut sorgte und lange in Erinnerung bleiben wird.

Bühne frei für Kölns musikalische Elite
Bis Mitternacht folgte ein Programmpunkt dem nächsten: Die Tänzerinnen der Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“ überzeugten mit tänzerischer Präzision, „cat ballou“ trafen mit ihren Hits direkt ins Herz des Publikums, die „Paveier“ lieferten kölsche Mitsing-Momente vom Feinsten und „Planschemalöör“ rundeten das Bühnenprogramm mit jugendlicher Energie und rheinischer Lebensfreude ab. Jeder Act fügte sich nahtlos in das Gesamtbild eines Abends, der keine Brüche, sondern nur Höhepunkte kannte.

Die Nacht gehört den Jecken
Nach dem offiziellen Programm war jedoch noch lange nicht Schluß. Das Parkett vor der Bühne wurde freigegeben, das Schiff endgültig zur Großraum-Tanzfläche, und „DJ Henry“ führte das Narrenschiff mit einer mitreißenden Mischung aus aktuellen Karnevalshits und zeitlosen Klassikern bis in die frühen Morgenstunden. Der Rhein glitt durch die Nacht, während an Bord gelacht, getanzt und gefeiert wurde – frei, respektvoll und ausgelassen.

Mehr als eine Party
„Jeck op Deck“ ist längst mehr als nur eine Karnevalsveranstaltung. Es ist ein Statement für Offenheit, Zusammenhalt und die verbindende Kraft des rheinischen Frohsinns. Die StattGarde Colonia Ahoj hat auch 2026 eindrucksvoll bewiesen, daß Tradition und Moderne, Humor und Haltung, Party und Gemeinschaft und sexuelle Neigung kein Widerspruch sind.

Wer an diesem Abend an Bord war, nahm mehr mit nach Hause als müde Beine und heisere Stimmen: das Gefühl, Teil einer jecken Familie zu sein – mitten auf dem Rhein, mitten im Herzen von Köln.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Kostümsitzung der G.M.K.G. entfacht Karnevalsfeuer im Theater am Tanzbrunnen

-hgj/nj- Ein Meer aus Farben, funkelnde Augen und ein Saal voller Vorfreude: Mit der Kostümsitzung der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft (G.M.K.G.) wurde das Theater am Tanzbrunnen am Samstagabend (23. Januar 2026) einmal mehr zum pulsierenden Herz des Kölner Fastelovends. Der ausverkaufte Rundbau bebte vor Lebensfreude, als Präsident Michael Baur das närrisch bunt kostümierte Publikum herzlich willkommen hieß und damit den Startschuß für einen unvergeßlichen Abend gab.

Kaum waren die Begrüßungsworte verklungen, marschierten sie ein – die „Rheinmatrosen Minis“. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe eröffnete die Sitzung mit einer Energie, die den Saal sofort mitriß. Präzise, hochfrequent und voller Stolz präsentierten sich die „Pänz“, die ihren großen Vorbildern ihres Tanzcorps in nichts nachstanden. Monatelange Vorbereitung seit dem vergangenen Sommer zahlte sich aus – der Applaus wollte kein Ende nehmen.

Präsident Michael Baur nutzte im Anschluß die Bühne, um zahlreiche Ehrengäste willkommen zu heißen, bevor „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger mit seiner legendär hochprozentigen Rede für Lachtränen und ausgelassene Stimmung sorgte, die spürbar von Herz und Leidenschaft getragen war und dem Publikum Freudentränen in die Augen trieb.

Musikalisch übernahmen anschließend „King Loui“ das Kommando. Mit einer Mischung aus alten Hits und neuen Songs verwandelten sie den Saal in einen großen Chor – Mitsingen, Schunkeln und Feiern inklusive.

Dann wurde endgültig „weggeräumt“: Guido Cantz, der „Mann für alle Fälle“, fegte mit seinem Humor durch das Theater und erntete frenetischen Applaus sowie Zugaben. Direkt im Anschluß enterte die EhrenGarde der Stadt Köln die Bühne und zündete ein beeindruckendes musik- und tänzerisches Feuerwerk, das das jecke Publikum begeisterte. „Kasalla“ setzten mit ihren Hymnen den emotionalen Schlußpunkt vor der Pause und schickten Gäste und Elferrat zum Durchatmen und stärken an Büffet und Theke ins Foyer.

Der zweite Teil der Sitzung ließ keine Zweifel daran, warum diese Veranstaltung zu den Höhepunkten der Session zählt. Als das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ die Bühne betrat, stand die Zeit still – im Foyer blieb außer Servicepersonal und Security kaum jemand zurück. Leidenschaft, Ausdruck und tänzerische Perfektion machten diesen Auftritt zu einem der absoluten Höhepunkte des Abends, da diese Tanzcorps die gewagtesten Figuren in ihren Tänzen Jahr für Jahr etabliert, ja sogar von Session zu Session noch spektakulärer formt.

Schlag auf Schlag folgten „Dä Tuppes vum Land“ (Jörg Runge) den man als den perfektesten Reimrede im Karneval entlang des Rheinlandes nennt. Die junge Band „StadtRand“ ließ die mannigfaltig kostümierte Publikum mitsingen sowie schunkeln und schließlich die „Höhner“, die mit ihrem energiegeladenen Finale das emotionale Schlußbild einer grandiosen Sitzung zeichneten. Spätestens hier war klar: Dieser Abend würde noch lange nachhallen – bei der anschließenden After-Show-Party bis in die frühen Morgenstunden ebenso wie in den Herzen der Gäste.

Ein besonderer Dank galt dem Sitzungsorchester unter der Leitung von Markus Quodt, das mit kölschen Klassikern, spontan ungezählte „Tuschs spielte und ad hock mit treffsicheren musikalischen Einspielungen von bekannten Titeln die Witze und Pointen der Kölner Karnevalsasse unterstrich.

Dass die Kostümsitzung der G.M.K.G. zu den begehrtesten Veranstaltungen des Kölner Karnevals gehört, zeigte sich wiederholt auch diesjährig wieder während der laufenden Sitzung: Der Vorverkauf für die kommende Session startete parallel – und bereits am selben Abend wechselte ein beachtliches Kartenkontingent den Besitzer. Geschäftsführer und Pressesprecher Harry Erschfeld brachte es auf den Punkt: Die Sitzungen der G.M.K.G. sind Jahr für Jahr echte Leckerbissen des Kölner Karnevals.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Blaue Funken ließen den Kristallsaal der Koenlmesse zur Kostümsitzung funkeln

-hgj/nj- Mit viel Rückenwind aus der erfolgreichen Fest- und Mädchersitzung der Vorwoche eröffneten die Blauen Funken am 24. Januar 2026 ihre erste Kostümsitzung der Session. Die FunkenKostümSitzung blau weiß im Kristallsaal war dabei nicht nur restlos ausverkauft, sondern entwickelte sich auch zu einem Abend voller Überraschungen, unerwarteter Wendungen und karnevalistischer Glanzlichter. Der Startschuß fiel für einen intensiven Sitzungsmarathon mit insgesamt sechs Veranstaltungen  und dieser Auftakt setzte die Messlatte hoch.

Ein Auftakt, der die Farben wechselte
Den Beginn übernahm die Prinzen-Garde Köln, die mit ihrer imposanten Stärke und sichtbarer Spielfreude den Kristallsaal der Koelnmesse im Sturm eroberte. Wo eben noch Blau und Weiß dominierten, bestimmten plötzlich Weiß und Rot das Bild. Der kraftvolle Auftritt eines befreundeten Traditionskorps sorgte direkt zu Beginn für Hochstimmung – und stellte zugleich die Programmplanung auf eine kleine Geduldsprobe, denn eine solche Bühnenpräsenz will auch erst einmal wieder geordnet abtreten.

Wortkunst mit Nebenwirkung
Im Anschlusß betrat Martin Schopps mit dem Einblick in das Schulwesen seiner „Rednerschule“ die Bühne – und traf den Nerv des Publikums punktgenau. Seine Rede wurde mit langanhaltendem Applaus, stehenden Ovationen und Zugabe-Rufen gefeiert. Als besondere Pointe überreichte ihm Präsident und Kommandant Björn Griesemann augenzwinkernd einen Lorbeerkranz, der – ganz im Sinne des Vortrags – nicht nur Zierde, sondern ein Dank für die 25jährige Bühnenpräsenz im Kölner Karneval und den Blauen Funken ist.

Tänzerische Präzision und unerwarteter Chic
Mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ folgte ein sportlich-eleganter Programmpunkt, der durch Synchronität, Tempo und Ausdruck überzeugte. Direkt danach sorgte „Julie Voyage“ alias Ken Reise für staunende Blicke: Statt Glamourrobe erschien sie im überraschend lässigen Look mit Badeschlappen und funkelndem Morgenmantel. Der ungewöhnliche Auftritt entpuppte sich schnell als Volltreffer – schlagfertig, musikalisch vielseitig und mit feinem Gespür für kölsche Zwischentöne.

Für zusätzliche Verwirrung – und große Begeisterung – sorgte ein spontaner Bühnenbesuch des Vorstands des Festkomitees Kölner Karneval quasi als verkleidete „Querbeet“-Musiker, der „Julie Voyages“ Auftritt kurzerhand in einen karnevalistischen „Betriebsausflug“ verwandelte. Als sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn zu erkennen gab und den ehrenamtlichen Einsatz der Blauen Funken würdigte, war der Überraschungsmoment perfekt.

Kölsche Legenden vor der Pause
Noch vor dem Intermezzo brachte die „Bläck Fööss“ den Saal mit ihren zeitlosen Liedern zum Mitsingen und Schunkeln – ein Programmpunkt, der generationsübergreifend funktionierte und die Pause in bester Stimmung einleitete.

Ein blau-weißer Schneesturm zum Start der zweiten Hälfte
Nach der Unterbrechung folgte der nächste Ansturm: Die Kölner Funken Artillerie marschierte mit großer Besetzung und Marie auf die Bühne und eröffnete die zweite Abteilung. Begleitet von einem wahren Konfetti-Regen verwandelte sich der Kristallsaal in eine winterliche Phantasielandschaft aus Blau und Weiß – ein Effekt, der für eindrucksvolle Bilder und ausgelassene Stimmung sorgte.

Musik, die keinen Platz auf den Stühlen ließ
Mit „cat ballou“ wurde das Tempo hochgehalten, ehe die „Domstürmer“ und anschließend die „Fidele Kölsche“ als buntester Musikzug Kölns den musikalischen Schlußspurt einläuteten. Jeder Auftritt für sich ein Höhepunkt, gemeinsam ein Programmblock, der das Publikum bis kurz vor Mitternacht in Bewegung hielt.

Verlängerung im Foyer
Doch auch danach war noch lange nicht Schluß: Im Foyer ging die Feier nahtlos weiter. Bei der After-Show-Party mit „DJ Martin“ Bender wurde zu bekannten Hits getanzt, gesungen und gefeiert – ganz so, wie man es von einer Sitzung der Blauen Funken erwartet.

Die FunkenKostümSitzung blau weiß 2026 zeigte eindrucksvoll, wie Tradition, Überraschung und kölsche Lebensfreude zusammenfinden können – ein ausverkaufter Abend, der Lust auf alles machte, was in dieser Session noch folgen sollte.

Quelle und Text: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter
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Glanzvolle Altstädter Kostümsitzung begeistert das Maritim Hotel Köln

-hgj/nj- Mit einer ebenso traditionsbewußten wie mitreißenden Kostümsitzung haben die Altstädter Köln von 1922 e.V. am 24. Januar 2026 das Maritim Hotel Köln in einen närrischen Hexenkessel verwandelt. Vor fast ausverkauftem Haus erlebten die Gäste einen Abend voller Emotionen, karnevalistischer Spitzenleistungen und musikalischer Höhepunkte – ganz im Zeichen des grün-roten Traditionskorps vom Alter Maat.

Den festlichen Auftakt bildete der Einzug aller Korpsteile, begleitet von der Tanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“ sowie dem Elferrat. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Altstädter Köln, Dr. Björn Braun, gehörte die Bühne zunächst den jüngsten Aktiven der Gesellschaft: Die „Pänz“ der „Kölsche Dillendöppcher“, die seit Jahrzehnten unter dem Patronat der Altstädter stehen, begeisterten mit perfekt einstudierten Choreografien, großer Disziplin und spürbarer Freude am Tanz. Fehlerlos und mit viel Herzblut präsentierten sie ihr Können und wurden mit großem Applaus belohnt.

Im Anschluß übernahm das Korps der Altstädter das Geschehen auf der Bühne. Der Regimentsspielmannszug intonierte – wie beim Einzug und dem später folgenden Ausmarsch – bekannte und neue kölsche Musikstücke und sorgte für einen klangvollen Rahmen des ersten Aktes. Es folgten die beeindruckenden Tänze des Tanzpaares Kathi Kehrig und Jens Käbbe sowie der Grenadiere, deren Darbietungen – ebenso wie die zuvor gezeigten Leistungen der „Dillendöppcher“ und Spielleute – mit viel Applaus und Standing Ovations honoriert wurden.

Im Anschluß an den Ausmarsch begrüßte Präsident Björn Braun zahlreiche Ehrengäste, die Vorsitzenden der vereinseigenen Abteilungen Senat, Reiterkorps, Großer Rat, Freunde&Förderer sowie Ehrenpräsident Hans Kölschbach und alle hochverdiente Herren und ehemaligen Mariechen seines Korps.

Bis zur Pause folgte ein hochkarätiges Programm: „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) begeisterten mit Selbstironie, pointierten Dialogen und feinem Humor das Publikum von Parkett bis zur zweiten Empore. Die „Paveier“ steigerten mit ihren Hits die ohnehin schon ausgelassene Stimmung weiter. Marc „Blötschkopp“ Metzger nahm mit scharfem Blick und gewohntem Wortwitz Kellner, Fotografen und verspätet an ihren Platz kommende Gäste ins Visier und versprach augenzwinkernd dem Elferrat: „Ich fange gleich mit meiner Rede an.“

Ein tänzerisches Highlight setzten die „Kölner Rheinveilchen“, die mit akrobatischen Elementen, spektakulären Hebungen und ausgefallenen Schrittfolgen glänzten. Das farbenfroh gekleidete Auditorium dankte es ihnen mit langanhaltendem Applaus und Zurufen einer Zugabe. Anschließend gönnte das grün-rote Korps Gästen, Künstlern und Aktiven eine wohlverdiente Pause, bevor es mit närrischen Höchstleistungen in der zweiten Abteilung weiterging.

Nach der Pause zogen die Blauen Funken – die Kölner Funken Artillerie blau-weiß – begleitet von ihrem Regimentsspielmannszug mit viel Tschingderassabum in den Saal ein. Hiernach präsentierten die Artillerie-Tänzer zusammen mit dem blau-weißen Tanzpaar Marie Steffens und Dennis Sander eine einzigartiges Bühnenprogramm vor der Kulisse des hinter ihnen schunkelnden gesamten Korps. Auch hier dankte das kostümierte Auditorium mit anhaltende Beifall, stehende Ovationen und Rufe nach Zugaben den Blauen Funken.

Es folgte Volker Weininger in seiner Paraderolle als „Der Sitzungspräsident“, welcher mit seinem bierseligen Vortrag einmal mehr einen Lachsalve nach der anderen auslöste und gestand, daß er versehentlich den Flachmann seiner Ehefrau mit Baileys statt mit „Schabau“ eingesteckt hat. Sodann folgten die Musiker von „Kasalla“, die mit ihren eingängigen Liedern den Saal endgültig zum Kochen brachten. Fulminant und umjubelte schloß sich der Besuch des Kölner Dreigestirns – „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ an – der den Höhepunkt des Abends markierte. Gemeinsam mit ihrer gesamten Equipe (Prinzenführer, Chef der Prinzenequipe, Adjutantur und Hoffriseur) statteten sie den Altstädtern und deren närrischen Volk einen glanzvollen Besuch ab.

Legendär wurde es schließlich beim Auftritt der „Bläck Fööss“. Die heutigen Musiker der 1970 gegründeten „Mutter aller Kölner Bands“ wurden vom Orchester Markus Quodt mit einem Tusch nach dem anderen begleitet. Mit ihren zeitlosen Hits rissen die „Fööss“ das Publikum in allen Hits mit und nahmen die Gäste nach der über fünfeinhalb Stunden dauernden Kostümsitzung zur After-Show-Party mit „DJ Philipp“ Godart mit ins Foyer des Vier-Sterne-Hotels am Heumarkt.

Die Altstädter Kostümsitzung 2026 erwies sich einmal mehr als eindrucksvolles Beispiel für gelebte kölsche Tradition, erstklassige Unterhaltung und den unverwechselbaren Geiste des Kölner Karnevals.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Ein Meer aus Emotionen und jecker Frauenpower – Die Mädchensitzung der Kölnischen KG begeistert auf ganzer Linie

-hgj/nj- Wenn über 1.300 Mädchen aus nah und fern gemeinsam lachen, singen, tanzen und feiern, dann ist klar: Die Mädchensitzung der Kölnischen KG hat einmal mehr bewiesen, warum sie zu den strahlenden Höhepunkten des Kölner Fastelovends zählt. Absolut ausverkauft, getragen von einer einzigartigen, mitreißenden Stimmung, verwandelte sich der Saal in ein brodelndes Zentrum kölscher Lebensfreude.

Mit gewohnter Souveränität, Charme und einem feinen Gespür für Dramaturgie führte Simone Kropmanns durch den Abend. Gleich zu Beginn schrieb sie Vereinsgeschichte: Erstmals in der über 80jährigen Historie der Kölnischen KG wurde ein ausschließlich weiblich besetzter Elferrat vorgestellt. Der Moment wurde vom Publikum mit langanhaltendem Jubel, Standing Ovations und spürbarer Begeisterung gefeiert – ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und moderne Weiterentwicklung zugleich.

Der festliche Einzug der Nippeser Bürgerwehr setzte den würdigen Auftakt: Gemeinsam mit dem Elferrat zog das Traditionskorps in den Saal ein und begeisterte anschließend mit einem eindrucksvollen Bühnenspektakel aus mehreren energiegeladenen Tänzen und klingenden kölschen Potpourris. Tradition, Präzision und pure Leidenschaft verschmolzen zu einem echten Gänsehautmoment.

Für herzhafte Lacher sorgte anschließend „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, welcher beim Fotoshooting vor Publikum gegenüber des typischkölsch.de-Journalisten augenzwinkernd behauptete, er sei „Ross Antony“, und dies müsse auch so im Bericht erwähnt werden. Mit Wortwitz, Selbstironie und kölschem Humor traf Guido Cantz – wie man ihn kennt – in jeder Minute seines Auftritts punktgenau den Nerv des Publikums.

Musikalisch ließ die Sitzung keinerlei Wünsche offen: „Kasalla“ brachten den Saal mit ihren Hymnen zum Kochen, bevor „Willi und Ernst“ – gespielt von Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum, den Koblenzer Bühnenlieblingen im Kölschen Fastelovend – mit pointierten Dialogen und feinem Humor für Lachsalven sorgten.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Kölner Dreigestirns, das mit Würde, Herzlichkeit und närrischer Strahlkraft den Saal verzauberte. Spätestens bei den „Räubern“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen, und Marc Metzger brachte mit seiner unverwechselbaren Art als „Dä Blötschkopp“ das jecke Chaos in den Saal. Die „Klüngelköpp“ sorgten schließlich für emotionale Momente, Mitsing-Gänsehaut und echte kölsche Herzenswärme.

Das fulminante Finale gehörte der „StattGarde Colonia Ahoj“: Mit Bordkapelle, Shanty-Chor und ihrem legendären Tanzkorps entfachten sie ein spektakuläres Abschlußfeuerwerk, das den Saal ein letztes Mal zum Beben brachte und die Mädchensitzung in einem rauschenden Finale krönte.

Die Mädchensitzung der Kölnischen KG am 22. Januar 2026 war weit mehr als eine Karnevalssitzung. Sie war ein emotionales Statement, ein Fest der Frauenpower und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie lebendig, modern und traditionsbewusst der Kölner Karneval sein kann.

Quelle und Fotos: © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Zoo Zappelei 2026 – „ALAAF – Mer dun et för de ZOO“

-hgj/nj- Wenn kölsche Lebensfreude auf gelebte Verantwortung trifft, entsteht etwas ganz Besonderes: Die Altstädter Köln Zoo Zappelei verwandelte den restlos ausverkauften Fest- und Bankettsaal des Pullman Cologne raderdoll in einen brodelnden Hexenkessel aus Musik, Emotionen und karnevalistischem Hochgefühl – und das alles für den guten Zweck zugunsten des Kölner Zoos.

Charmant, pointiert und mit viel Herzblut führte Dr. Björn Braun, Präsident der Altstädter Köln, durch den Abend. Unter seiner Moderation entwickelte sich die Benefizveranstaltung zu einer mitreißenden Zeitreise durch sechs Jahrzehnte kölscher Karnevalsmusik, meisterhaft in Szene gesetzt von 1st Class Entertainment.

Bereits der feierliche Einzug des Traditionskorps der Altstädter Köln ließ keinen Zweifel daran, daß dieser Abend etwas Großes versprach: Begleitet vom Regimentsspielmannszug, eingerahmt von den Tänzen des Tanzpaares und der Altstädter Grenadiere, schlug das kölsche Herz im Takt der Tradition.

Ein emotionaler Höhepunkt folgte mit der Scheckübergabe über € 11.111,00 an die Vorstandsvorsitzenden (Direktoren) des Kölner Zoos, Prof. Theo Pagels und Christopher Landsberg. Überreicht wurde die Summe vom Vorstand des grün-roten Korps der Altstädter Köln in Höhe von € 4.444,44 gemeinsam mit den Geschäftsführern von CNC (€ 1.111.,11), make/c (€ 1.111,11), pullman Cologne (2.222,22) , RTL West (€ 1.111,11) und SION (€ 1.111,11) – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Engagement und Verantwortung weit über den Karneval hinaus.

Musikalisch blieb kein Wunsch offen: „Druckluft“, „cat ballou“, „Lupo“, die StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shanty-Chor sowie last not but least ihrem phänomenalen Tanzkorps, „Brings“, „Kasalla“, die „Klüngelköpp“ und als strahlender Höhepunkt das Kölner Dreigestirn rissen das bunt kostümierte und äußerst feierlaunige Publikum bei allen Programmhöhepunkten mit. Die Stimmung? Wie bei einem Sitzungsball unmittelbar vor Rosenmontag – euphorisch, ausgelassen, voller kölscher Seele.

Auch die Prominenz ließ sich diesen Abend nicht entgehen: Unter den Gästen fanden sich unter anderem Stefan Löcher (Geschäftsführer der LANXESSarena) und Dirk Mertens (Direktor des Lindner Hotel City Plaza) – sichtbar begeistert von Atmosphäre, Programm und Benefizgedanken.

Und weil echte kölsche Nächte niemals leise enden, wurde im Anschluß bei der legendären After-Show-Party weitergefeiert, gelacht und getanzt – ganz im Zeichen der Zoo-Zappelei.

Die Altstädter Köln „Zoo Zappelei“ 2026 war mehr als eine Veranstaltung. Sie war ein Statement: für Köln, für den Karneval und für den Schutz des am 22. Juli 1860 eröffneten traditionsreichsten Institutionen der Stadt – dem Kölner Zoo.

Quelle (Text): © 2026 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Detailliebe Sandra Schild Photographie
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Verlässlicher Mobilitäspartner im Fastelovend: Renault unterstützt erneut die KG Treuer Husar

Auch in der aktuellen Karnevalssession steht die Renault Retail Group Niederlassung Köln der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln als starker Mobilitätspartner zur Seite. Bereits zum vierten Mal in Folge stellt Renault Fahrzeuge aus ihrer Flotte zur Verfügung – ein sichtbares Zeichen für verlässliches Engagement und gelebte Partnerschaft im Zeichen des kölschen Brauchtums.

Für die Session 2026 übergab die Renault Retail Group erneut fünf hochwertige Fahrzeuge, die im jecken Alltag der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen:

  • 1 x Renault Austral
  • 1 x Renault Trafic Combi
  • 1 x Renault Clio
  • 1 x Renault Master Kastenwagen
  • 2 x Dacia Bigster

Die Fahrzeuge werden vielseitig genutzt: Zwei begleiten das Korps à la Suite, eines steht dem Tanzpaar zur Verfügung, zwei weitere erleichtern den Vorstandsmitgliedern ihre zahlreichen logistischen und organisatorischen Aufgaben.

Präsident Markus Simonian zeigt sich dankbar: „Das Motto ‚Mer dun et för Kölle‘ bringt auf den Punkt, was für uns Treue Husaren seit jeher gelebte Realität ist: Ehrenamtliches Engagement mit Herzblut. Dass Renault uns in diesem Geist erneut unterstützt, ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Partnerschaft in unserer Stadt.“ Auch der 1. Vorsitzende Berthold Diller betont: „Für uns als Traditionskorps bedeutet Verlässlichkeit alles – auf der Straße wie im Vereinsleben. Dass Renault uns nun zum vierten Mal begleitet, ist keine Selbstverständlichkeit. Es zeigt, daß diese Partnerschaft auf Vertrauen, gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Verständnis für Engagement in Köln basiert.“

Das Sessionsmotto 2026 würdigt die rund 200.000 Menschen, die sich in Köln ehrenamtlich engagieren – viele davon im Karneval. Auch die Treuen Husaren verkörpern diesen Geist: Ob Tanzkorps, Musikzug, Technik, Organisation oder Repräsentation – alles geschieht mit Herzblut und freiwilligem Einsatz. Die Unterstützung durch Renault hilft dabei, dieses Engagement sichtbar und wirksam auf die Straße zu bringen.

Organisiert wurde die Fahrzeugübergabe erneut durch das bewährte Team der RRG Köln: Roger Ehlen und Thorsten Klein – alle langjährige Unterstützer der Gesellschaft und mit dem kölschen Fastelovend tief verbunden. Die KG Treuer Husar Blau-Gelb bedankt sich herzlich bei der Renault Retail Group Niederlassung Köln für dieses wertvolle Engagement. Ob auf dem Weg zur nächsten Veranstaltung oder bei der Koordination im Hintergrund – die Fahrzeuge werden garantiert ein unverzichtbarer Teil der Session 2026.

Quelle und Foto: KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln




57. Seniorensitzung der Kölschen Narren Gilde von 1967 e.V. in den Riehler Heimstätten

Am Samstag (17. Januar 2026), fand in den Riehler Heimstätten (SBK) die 57. traditionelle Seniorensitzung der Kölschen Narren Gilde von 1967 e.V. statt. Zahlreiche bunt kostümierte Jecken sorgten von Beginn an für eine fröhliche karnevalistische Stimmung.

Die Veranstaltung stand unter dem Sessionsmotto „Alaaf, mer dun et för Kölle“. Ziel der Sitzung ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Riehler Heimstätten einen schönen und unbeschwerten Karnevalstag zu ermöglichen – ein Anliegen, das seit vielen Jahren durch ehrenamtliches Engagement getragen wird.

Die Veranstaltung stand unter dem Sessionsmotto „Alaaf, mer dun et för Kölle“. Ziel der Sitzung ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Riehler Heimstätten einen schönen und unbeschwerten Karnevalstag zu ermöglichen – ein Anliegen, das seit vielen Jahren durch ehrenamtliches Engagement getragen wird.

Nach dem Einmarsch der Kölner Husaren grün-gelb von 1895/1959 e.V. gemeinsam mit dem Elferrat eröffnete Sitzungspräsident Markus Schwarz die Sitzung. Die Husaren sorgten anschließend mit ihrem neuen Potpourri für einen gelungenen musikalischen Auftakt.

Ein weiterer Programmpunkt war der Auftritt des Kölner Kinderdreigestirns mit „Prinz Linus II.“, „Bauer Jonathan“ und „Jungfrau Phili“, das mit ihrem Sessionslied das Publikum begeisterte. Das „Domhätzje Nadine“ (Nadine Klein) stimmte mit dem Lied „Im Konfettirään“ auf den weiteren Sitzungsverlauf ein.

Mit großem Applaus wurde anschließend das Kölner Dreigestirn 2026 empfangen: „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ von der Prinzen-Garde Köln. Im Rahmen einer langjährigen Tradition überreichte die Kölsche Narren Gilde dem Dreigestirn eine kunstvoll verzierte Kerze, die am Karnevalssonntag an der Schwarzen Muttergottes in der Kupfergasse entzündet wird. Die Kerze wurde erneut von Hilde Schinker gestiftet, der die Gesellschaft dafür herzlich dankt.

Für weitere Höhepunkte sorgten die Kinder- und Jugendtanzgruppe sowie die große Tanzgruppe der „Kölsche Stäänefleejer“. Mit kölschem Humor begeisterte zudem „Dä Knubbelisch“ alias Ralf Knoblich.

Den Abschluß der Sitzung gestalteten Sitzungspräsident Markus Schwarz und Senatspräsident Quentin Kürten gemeinsam mit den Mitgliedern der Kölschen Narren Gilde mit dem Lied „Bye, Bye My Love“ von den „Bläck Fööss“.

Die Kölsche Narren Gilde von 1967 e.V. bedankt sich abschließend bei den Helferinnen und Helfern der Riehler Heimstätten (SBK) für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Quelle und Foto/s: Kölsche Narren Gilde von 1967 e.V.




Zehn Jahre Karnevalesque: Jubiläumsaktion mit J.P. Weber verbindet Handwerk, Poesie und kölsche Kultur

Die Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei von Wiebke Tirrel feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einer außergewöhnlichen Jubiläumsaktion, die traditionelles Schneiderhandwerk, kölsche Lebensart und soziales Engagement miteinander vereint.

In Kooperation mit J.P. Weber entsteht eine limitierte Sonderedition von Lappenjacken
Herzstück der Kollektion ist das eigens von „J. P. Weber“ (Jörg-Paul Weber) zum Jubiläum verfaßte Gedicht „Lappeclown“. Der Text wird in kunstvoller Lappenform auf den Kostümteilen verewigt. So wird jedes Stück zu einem karnevalistischen, mit Poesie und Handwerkskunst gepaarten tragbaren Unikat, das sich nicht nur sehen lassen kann, sondern auch noch Gutes tut.

Lappeclown 

Als Panz do wor dat einfach,
do kunns sinn wat Do wills.
Häs Fossball ob de Stross jekick
un och em Dreck jespellt.
Die einzje Rejel wor för Dich,
sei nett zo alle Lück.
Denn et Levve es ei Gruppenspell,
do kress et all zorück.

 

Als ich dann ens 30 wor,
ne Halflang, ne Hanak
Ei Mädche hädden mir anjedonn,
un hät mer beijebraht.
Mit Fründlichkeit un jot jeschick,
kanns noch immer alles Sinn.
Doch vörm Alder Jüngelche,
Erhevve nit ding Stimm.

 

Jetz mit 60 fällt mer minge Papp,
han selvs ne Hauf vun Pänz.
Han nie eine Minsch affjejrenz,
ov Rich ov Arm ov Stenz.
Hugfärv ov ein Religion,
fürm Herrjott sin mer glich
Dä Fasteleer dä zeich et uns,
Brauchtum es Pflicht.

 

Die Moral vun mingerJeschech,
behalt dem Alder sing Jeseech,
Schenk dä Jugend Symphathie
Un Rette die Welt met Emphathie
Denn för jede Kölsche es et ne Draum
Em Fasteleer als Lappeclown.

Verfasser „J. P. Weber“

 

Sozialer Aspekt und Highlight für Käufer
Die exklusiven Jubiläumsstücke sind zum Preis von 1.111,00 Euro erhältlich. Zehn Prozent des Verkaufspreises werden an die Schul- und Veedelszöch gespendet und unterstützen damit aktiv den karnevalistischen Nachwuchs.

Ein besonderes Highlight der Aktion: Nach Fertigstellung der Kostüme besucht „J. P. Weber“ die Käufer persönlich und überbringt ihre Bestellung mit einem musikalischen Ständchen.

Ein Moment, der weit über den Kauf eines Kostüms hinausgeht
„Diese Aktion übermittelt alles, wofür Karnevalesque seit zehn Jahren steht: Individualität, Herzblut, kölsche Kultur und echtes Handwerk“, sagt Inhaberin Wiebke Tirrel. „Dass „J. P. Weber“ dieses Jubiläum mit einem eigens geschriebenen Gedicht begleitet, macht das Projekt für uns besonders wertvoll.“

Die Jubiläumsaktion wurde am 20. Januar 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals öffentlich vorgestellt. Dort erhielten Medienvertreter Einblicke in die Entstehung der Kollektion, die handwerkliche Umsetzung und die Hintergründe der Kooperation.

Über Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei
Karnevalesque ist eine auf individuelle Maß- und Kostümanfertigungen und Tanzgruppen spezialisierte Schneiderei mit Sitz in Köln Ehrenfeld. Seit fast zehn Jahren entstehen hier handgefertigte Einzelstücke aber vor allem auch Gruppenkostüme und Uniformen für Tanzgruppen aller Art, die traditionelle karnevalistische Elemente mit moderner Gestaltung und persönlicher Handschrift verbinden.

Quelle und Foto: Karnevalesque Maß- und Kostümschneiderei Wiebke Tirrel




Gemischter Elferrat jetzt fest verankert – erste Frauen werden Senatorinnen

In dieser Woche startet die Stromlose Ader in den Sitzungskarneval der Session. Mit der Prunksitzung steht für den Verein direkt das erste Highlight an. Die KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 freut sich, mit ihren beiden traditionsreichen Sitzungen erneut jecke Höhepunkte im Kölner Karneval setzen zu können.

Der Karnevalsgesellschaft, der mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2024 sowie weiteren Maßnahmen – unter anderem der Einführung einer Diversitätsbeauftragten – sein Vereinsleben konsequent weiterentwickelt, setzt sich aktiv für ein inklusives und gleichberechtigtes Umfeld ein. In den vergangenen Wochen wurde in diesem Zusammenhang auch der Senat der Gesellschaft weiterentwickelt.

Bereits in den letzten zwei Jahren wurde der von Senatsmitgliedern gestellte Elferrat durch Frauen aus dem Verein unterstützt. Funktionsträger im Verein sind längst in vielen Bereichen Funktionsträgerinnen, was auch auf den Social-Media-Kanälen der Gesellschaft sichtbar wird. „Unser Verein wird von den Frauen unserer Gesellschaft genauso mitgetragen wie von den Männern. Diese Gleichberechtigung stellen wir ab sofort auch im Senat sicher und haben sie Ende 2025 verbindlich in der Geschäftsordnung verankert. Die ersten beiden Senatorinnen haben bereits ihre Anwärterschaft angetreten“, so Senatspräsident Lothar Becker.

Den Auftakt bildet die Prunksitzung am Freitag, 23. Januar 2026, gefolgt von der Kostümsitzung am Samstag, 14. Februar 2026. Beide Veranstaltungen finden im Kristallsaal der Koelnmesse in Deutz statt und sind bereits restlos ausverkauft – ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene Beliebtheit der Sitzungen der Stromlosen Ader.

Quelle (Text): KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937; (Foto): Niki Siegenbruck  – Foto & Grafik | Köln




Toyota hält Altstädter Köln 1922 e.V. seit 44 Jahren mobil: Insgesamt 27 Fahrzeuge an grün-rotes Traditionskorps übergeben

v.l.n.r.: Thomas Deloy (Gaffel Kölsch), Michael Klaas (Altstädter), Bernd Rademacher (AH Karst), Stephan Karst (AH Karst),
Dr. Björn Braun Präsident Altstädter Köln), Stephan Flegel (AH Eifel Mosel), Michael Feider (AH Levy), Axel Nordieker (Toyota),
Alexander Schilff (Toyota), Frank Levy (AH Levy), Christian Freiboth ( AH 3H ), Markus Burgmer (Toyota), Michael Robens (Altstädter),
Jens Käbbe (Altstädter) , Katharina Kierig (Altstädter), Michael Connemann (Altstädter)

Toyota bleibt dem Kölner Karneval treu: Bereits seit 44 Jahren unterstützt Toyota Deutschland gemeinsam mit seinen Händlern aus der Region das kölsche Traditionskorps. In diesem Jahr stellt das Unternehmen zusammen mit seinen Vertragspartnern Autohaus 3H, Karst, Levy und der Eifel-Mosel-Gruppe den Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft Altstädter Köln 1922 e.V. eine Flotte von insgesamt 27 Fahrzeugen zur Verfügung.

Dr. Braun Braun, Präsident der Altstädter Köln, ernennt im Rahmen der diesjährigen Fahrzeugübergabe von Toyota Thomas Deloy (links) sowie Markus Burgmer zu Leutnanten d.R. des grün-roten Köln Traditionskorps

Die bunte Fahrzeugflotte, die im Rahmen der traditionellen Fahrzeugweihe übergeben wurde, umfaßt unter anderem 24 Toyota Proace Verso. Hinzu kommen ein Yaris Cross für Kommandant Michael Klaas, ein Yaris für das Tanzpaar des grün-roten Traditionskorps sowie ein Lexus RX500h, der Altstädter Präsident Dr. Björn Braun als Präsidentenfahrzeug dient.

Die Fahrzeugübergabe fand am 17. Januar im Rahmen der traditionellen Fahrzeugweihe auf dem Kölner Alter Markt statt.

Quelle (Text): Toyota Deutschland GmbH – Corporate Communications; (Foto/s): Detailliebe Photography Sandra Schild sowie Toyota Deutschland GmbH – Corporate Communications




Blaue Funken: Festsitzung 2026 – Ein einmaliges Geschenk für den Prinzen

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. startete mit ihrer stilvollen Festsitzung im restlos ausverkauften Gürzenich in die Sitzungssession 2026. Diese Sitzung wird in der Tradition des Karnevals als sogenannte „Schwarz-Weiß-Sitzung“ in eleganter Abendgarderobe gefeiert. Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte am Freitagabend viele Gäste und Freunde der Blauen Funken im Gürzenich begrüßen, so unter anderem die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Serap Güler, die Bürgermeisterin Teresa de Bellis-Olinger, Bundesinnenminister a.D. Dr. Hans-Peter Friedrich, Finanzminister des Landes NRW a.D. Dr. Norbert Walter-Borjans, das Mitglied des Europäischen Parlamentes Axel Voss, die Bürgermeister a.D. Andreas Wolter, Dr. Hans-Werner Bartsch und Prof. Dr. Rolf Bietmann, Baudezernenten der Stadt Köln Markus Greitemann, den Präsidenten des DEHOGA Rheinland Pfalz Herrn Gereon Haumann sowie viele weitere Gäste aus der Politik, Wirtschaft und dem Karneval. Die größten Gästegruppen waren die Deka Bank/Kölner Zinsrunde unter der Leitung von Paul Wesseling und die Struktur Management Partner GmbH mit jeweils 120 Gästen.

Der blau-weiße Start in die Sitzung und die erste Premiere der Session
Noch bevor die ersten Künstler die Bühne betraten konnte Björn Griesemann die Gäste mit der ersten Premiere der Session überraschen. Bei der Erneuerung des einen oder anderen Sitzungsprogramms kam die Idee auf, auch das Elferratsgestühl zu modernisieren und in die nächste Generation zu bringen. Und so wurde zu Beginn der Festsitzung das verhüllte neue Elferratsgestühl enthüllt und alle Besucher konnten dessen gesamte Technik erleben. Über die gesamte Breite sind in einem durchgängigen Display komplette Filmszenen darstellbar, so zog zum Beispiel der Rosenmontagszug über die Bühne des Gürzenich. Anschließend empfing Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann eine riesige Abordnung des eigenen Korps. Das Tanzpaar mit Marie Steffens und Christian Prehl konnte erstmals in dieser Session ihr Können vor eigenem Publikum präsentieren – und sie nutzten die Gelegenheit bestens und zeigten, dass sie bereits jetzt die richtige Bühnenform für die gesamte Session haben.

Auf der Bühne ging es danach mit einem blau-weißen Künstler weiter, denn „J.P. Weber“ (Jörg Paul Weber), der selbst Mitglied der Blauen Funken ist, konnte mit einem perfekten Auftritt das Publikum so überzeugen, so daß es ihn gleich mit Standing Ovations verabschiedete.

Ein perfekter Start in die zweite Abteilung: die Altstädter Köln rissen alle Gäste direkt zu Beginn der zweiten Abteilung wieder von den Sitzen.
Ihr Präsident Dr. Björn Braun genoss den Auftritt in den Reihen des Elferrates

„Wenn Freunde Freunde besuchen“
Wenn sich die Altstädter Köln 1922 e.V. und Blaue Funken besuchen, dann wird das Programm schon ‘mal gesprengt. Mit gefühlten 200 Grenadieren und Offizieren eröffneten die Altstädter Köln die zweite Abteilung der Festsitzung und die Gäste konnten sich nur wundern, wo all die Altstädter auf der Bühne Platz fanden.

Die zweite Premiere der Sitzung: Das Kölner Dreigestirn 2026
In der Mitte der zweiten Abteilung konnte Präsident und Kommandant Björn Griesemann zum ersten Mal in der Session das Kölner Dreigestirn bei einer Sitzung der Blauen Funken begrüßen. „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ überzeugten dabei mit ihrem lockeren und fröhlichen Auftritt die Gäste der Blauen Funken. Als Auszeichnung für ihre Leistung und ihren Einsatz für den Kölner Karneval ernannte die Kölner Funken Artillerie blau weiß „Prinz Niklas I.“, „Bauer Clemens“ und „Jungfrau Aenne“ zum Leutnant der Reserve.

Ein sehr persönliches Geschenk erhielt danach „Prinz Niklas I.“ aus den Händen von Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann und seiner Partnerin Antje: das Werbeschild des Karnevalsausstatters „Nik. Kante“, der über Jahrzehnte auch das Kölner Dreigestirn „eingekleidet“ hatte. Die beiden hatten dies vor drei Jahren erstanden und so lange aufbewahrt, bis Niklas Jüngling seinen Kindheitstraum erfüllen konnte.

Beste Stimmung bis weit nach Mitternacht
Das Programm mit „J.P. Weber“ (Jörg-Paul Weber), Dem „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Marc Metzger „Dä Blötschkopp“, der Traditionstanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“ sowie viel kölscher Musik mit den „Paveier“ und den „Klüngelköpp“ ließ keine Wünsche offen und so schloß Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann die Festsitzung 2026 erst um 1:30 Uhr mit der Einladung zur anschließenden Party im Foyer.

Quelle: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; Foto/s: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter




Corps à la Suite übergibt Spendenscheck – Nippeser Bürgerwehr fördert „Pänz“

Am Freitag (16. Januar 2026), übergab der Vorstand des Corps à la Suite (Cals) der KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V. – Traditionscorps Kölner Karneval, einen Spendenscheck über € 1.111,00 an Kinder der „Heinrich-Böll-Gesamtschule“ in Köln-Chorweiler.

Dieses Geld soll der Finanzierung der Schulgruppe bei den diesjährigen Schull- un Veedelszöch zugutekommen. Cals-Chef Christoph Stock, sein Stellvertreter Thomas Kuschewski, Schatzmeister Michael Stechert und Geschäftsführer Armin Orichel ließen es sich nicht nehmen in voller Mannstärke in den Kölner Norden zu kommen, um im Anschluß den Schülerinnen und Schülern noch für allerlei Fragen rund um den Kölner Karneval und das Leben in einem Traditionscorps zur Verfügung zu stehen. Vom schönsten Moment im Karneval, den eindrücklichsten Begegnungen, bis hin zu den Kosten einer Uniform, blieb keine Frage unbeantwortet.

„Die Unterstützung unserer „Pänz“ und des Karnevals ist uns nicht nur als Corps à la Suite eine Herzensangelegenheit. Wir als Nippeser Bürgerwehr unterstützen es sehr gerne, wenn junge Menschen den Fastelovend aktiv feiern wollen. Mer dun et för Kölle“, so Cals-Chef Christoph Stock.

Quelle: Kölner Karnevalsgesellschaft Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.