Jecke Frauenpower: Mädchensitzung begeistert Kölner Fastelovends-Herzen

-hgj/nj- Wenn in der Domstadt die weiblichen Jecken das Ruder übernehmen, dann bebt der Saal – und genau das war bei der seit vielen Jahren erfolgreich geprobten gemeinsamen Mädchensitzung der Großen Allgemeinen KG von 1900 e.V. (GA) und des Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. (TH) wiederholt der Fall.

Weit über 1.000 jecke Wiever, Mädcher und Madämcher strömten gestern Nachmittag ins pullman Cologne in der Helenstraße um gemeinsam eine der beliebtesten und ausgelassensten Karnevalsveranstaltungen zu feiern. Schon lange vor dem Einlaß säumten die bunt kostümierten raderdollen Wiever das Hotelfoyer aus einem Meer aus Federn, Glitzer und kreativen Kostümen.

Nachdem die Präsidenten Markus Meyer (GA) und Markus Simonian (TH) zusammen mit ihren Kinder- und Jugendtanzgruppen den „Husaren Pänz“ und den „GA Flöhe“ die Bühne erobert hatten, hieß es „Kölle Alaaf“ in Dauerschleife. Die Künstlerliste laß sich wie das Who’s who des Kölschen Fastelovend. So erweichten nach dem herzlichen Willkommen der Präsidenten die „Husaren Pänz“ mit ihrer Darbietung die Herzen des Publikums, da überwiegend, Mütter, Omas, Tanten und sogar große Schwestern der umher wirbelnden Jungs und Mädels im Saal saßen.

Im Anschluß an diesem herzerwärmenden Auftritt und den Zugaben der „Pänz“ gehörte Guido Cantz das Podium, der als „Der Mann für alle Fälle“ ein Garant für heitere Sprüche, Witze, Floskeln und natürlich auch als Ratgeber in Sache eines glücklichen Ehelebens ist. Mit „cat ballou“ hatten die beiden Veranstalter, welche im Karneval der Domstadt vom Festkomitee zur Traditionsgesellschaft (GA) und beim Treuen Husar zum Traditionskorps geadelt wurden, eine der erfolgreichsten Kölner Bands auf der Bühne, die ihr Repertoire – passend für die Mädels – mit altbekannten Ohrwürmern und den neuesten Hits abgestimmt hatten.

Sodann nahm „De Frau Kühne“ (Ingrid Kühne) das Publikum mit ihrem herrlich trockenen Humor aufs Korn und lästerte wie immer über ihren Erwin und ihre Nachbarschaft. Nach der Zugabe, die alle Künstler im Verlauf den frühen Abend ableisten mußten, folgte der Korpsaufzug des Treuen Husar, welches mit Tanzpaar (Lena Küpper und Julian Stockhausen) und dem Tanzkorps eindrucksvolle Choreografien präsentierte. Diesem stand auch das blau-gelbe Musikkorps nicht nach, die das Spektakel bei Einzug, Bühnenprogramm und dem Abmarsch aus dem Saal musikalisch untermalte.

Die nachfolgenden 35 Minuten gehörten den fünf Musikern der „Räuber“, die einen Hit nach dem anderen intonierten und ihrem weiblichen Publikum einheizte, wie man dies von dieser Band gewohnt ist. Hieran schlug die Stunde der Tanzgruppe der Großen Allgemeinen, die wie im Eröffnungsteil durch die „Husaren Pänz“ der Augenschmaus schlechthin für Mütter, Omas, Tanten und auch für große Schwestern waren.

In der Zielgerade angekommen, gehörte das Podium des pullman Hotels nochmals zwei bekannten Bands der Rheinmetropole, so den Jungs von „Miljö“, die seit Jahren ihren närrischen Erfolgskurs in Kölner Sälen und Bühnen fortsetzten und den „Brings“, die nicht nur fester Bestandteil über die „fünfte Jahreszeit“ hinaus sind, sondern auch ein Teil des musikalischen Kleeblattes zusammen mit „Bläck Fööss, Höhner und Paveier der Domstadt sind.

Nach diesem krönenden Abschluß verließen mit heiserer Stimme, müden Füßen, aber strahlenden Gesichtern die die Wiever, Mädcher und Madämcher nach Stunden voller Fastelovend den Saal und feierten bis spät in Freitagabend hinein zusammen mit Husaren und den Mitgliedern der Großen Allgemeine KG weiter, da die Mädchensitzung wie immer ein Volltreffer war. Resümierend lautete die Devise: Und eines ist sicher: Nach der Sitzung ist vor der Sitzung – Mer freue uns schon op nächstes Johr!

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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FasteLOVEnd, wenn Dräume widder blöhe – AWB bereitet sich auf Karnevalseinsatz vor

Die AWB ist vorbereitet, wenn die Jecken in Köln das Regiment übernehmen und Karneval feiern. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch sind insbesondere abends und nachts zahlreiche Mitarbeiter und Fahrzeuge im Einsatz zusätzlich zu dem üblichen Reinigungsprogramm. Dazu gehören Kolonnenwagen, die die „Mandarinenfunken“ in die Einsatzgebiete fahren. Aber auch Kehrmaschinen und Müllwagen werden unterwegs sein, um die Kehrseite des Karnevals, die großen Mengen Abfall, zu entsorgen.

Die AWB verstärkt die Reinigungsmaßnahmen mit zusätzlichem Personaleinsatz in großen Teilen der Kölner Innenstadt wie beispielsweise

  • Bahnhofsvorplatz / Domtreppe
  • Domplatte / Roncalliplatz
  • Kwartier Latäng
  • Ringe
  • Südstadt / Severinsviertel
  • Rathaus
  • Einkaufsstraßen wie Schildergasse und Hohe Straße

Jecke helfen mit
Ganz unter dem Motto „Liebe deine Stadt“ können aber auch die Jecken die Arbeit der AWB aktiv unterstützen: Fast 800 zusätzliche Abfallbehälter – sogenannte Eventtonnen – werden an stark frequentierten Plätzen wie Zülpicher Straße, Südstadt oder Altstadt aufgestellt, hier kommt alles hinein, was der Jeck nicht auf die Straße werfen will. Die leuchtend orangefarbenen Tonnen sind leicht zu bewegen und werden bedarfsgerecht geleert, während die Jecken noch feiern. Es muss nicht mehr gewartet werden, bis die Zufahrtswege zu den Tonnen befahrbar sind, eine Entleerung der vollen Behälter ist somit „im Trubel“ möglich.

Glassammlung
An den stark frequentierten Einlässen zu Sperr- und Glasverbotszonen findet eine separate Glassammlung statt. Hier kommen 33 große 1.100-l-Behälter zum Einsatz, die mit einem speziellen Glaseinwurf-Deckel versehen sind. Damit soll die Verletzungsgefahr bei den Jecken verringert und Reifenschäden bei Fahrzeugen von Einsatzkräften und der AWB vermieden werden.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird in der Innenstadt mit „Spaß ohne Glas“ gefeiert. Vor den abgesperrten Zonen können Glasflaschen in kostenfreie Getränkebecher umgefüllt werden. Für die leeren Glasflaschen stehen neben den Glassammelbehältern zusätzlich 350 Eventtonnen an den Eingängen zur Verfügung.

76 Umzüge und Veranstaltungen erfordern einen hohen Einsatz
Den Schwerpunkt der Reinigungseinsätze mit mehr als 470 Mitarbeiter und 190 Fahrzeugen bildet der Karnevalssonntag, da an diesem Tag die meisten Veranstaltungen des Straßenkarnevals stattfinden.

Rosenmontag
Hunderttausende Jecke werden zum Rosenmontagszug erwartet. Den 8,5 km langen Zugweg sowie den Aufstell- und Auflösungsbereich reinigen mehr als 370 Mitarbeiter mit 150 Fahrzeugen. Die Arbeiten beginnen bereits gegen Mittag an der Severinstorburg und enden voraussichtlich gegen 21.00 Uhr im Bereich Christophstraße.

Veilchendienstag
Am Dienstag beginnen die Mitarbeiter der AWB bereits ab morgens um 5.00 Uhr mit der Beseitigung der Überreste von Rosenmontag, bevor weitere Reinigungseinsätze bei den Umzügen in zwölf Veedeln anstehen. Insbesondere die Veedelszüge in Nippes und Ehrenfeld sowie in Mülheim ziehen viele Jecke an.

Nachreinigung
In Abhängigkeit davon, wie schnell die Abbauarbeiten der Tribünen und Toiletten vonstattengehen, sowie von der Witterung erfolgen die letzten Nachreinigungsarbeiten.

Quelle: AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH („AWB“) – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




Das Dankeschön und die fliegenden Funken

Den Blauen Funken war es ein Bedürfnis, den Feuerwehr-Kameradinnen und -Kameraden für deren Arbeit und deren Dienste einmal Danke zu sagen und so überraschten sie am 25. Januar 2025 mit über 170 Personen die Berufsfeuerwehr Köln in der Wache 10. Sie zogen mit klingendem Spiel durch die Wagenhalle der modernsten Feuerwache der Stadt Köln und der anschließende Auftritt fand vor der Feuerwache statt.

Anschließend mußte das Tanzpaar der Blauen Funken mit Marie Steffens und Christian Prehl bei Löschübungen mit der Kübelspritze ihr Geschick unter Beweis stellen.

Es soll auch ein paar informierte Kameraden der Feuerwache dort gegeben haben, denn alle konnten die ersten „fliegenden Funken“ des Kölner Karnevals erleben: Blaue Funken-Korpskommandant Jürgen Pesch und Tanzoffizier Christian Prehl wurden in Uniform durch die Höhenretter der Feuerwache von 30 Meter Höhe abgeseilt.

Das Abschlußbild, das aus luftiger Höhe aufgenommen wurde, zeigt den riesigen Troß der Blauen Funken mit den Höhenrettern und weiteren Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter




„Funke… janz höösch“ – Ein Abend voller Emotionen, Tradition und leisen Tönen

-hgj/nj- Mit „Funke… janz höösch“ haben die Blauen Funken ein ganz besonderes Format in ihren Veranstaltungskalender aufgenommen, daß den Kölner Karneval in einer ungewohnten, aber zauberhaften Facette zeigt. Auch in diesem Jahr – am 2. Februar 2025 – begeisterte Kölns zweitältestes Traditionskorps das Publikum im prachtvollen Palais der Flora mit einer Mischung aus rheinischem Humor, musikalischen Höhepunkten und traditionellen Elementen. Bereits zum 9. Mal präsentierten die Blauen Funken dieses außergewöhnliche Sitzungsformat, welches bewußt auf leisere Töne setzt, ohne dabei auf karnevalistische Höhepunkte zu verzichten.

Den Auftakt gestaltete die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Funken Artillerie blau weiß – die älteste Kindertanzgruppe des Kölner Karnevals. Gemeinsam mit allen Korpsmitgliedern der Blauen Funken zogen die jungen Tänzerinnen und Tänzer feierlich in den Saal ein. Die Korpskameraden, nahmen respektvoll an den Seiten des prunkvollen Saals Platz. Mit herzlichen Worten begrüßte Björn Griesemann die kostümierten Gäste seiner Korpsgesellschaft und gab die Bühne den blau-weißen „Pänz“ frei.

Die erste Programmhälfte glänzte mit hochkarätigen Rednern und musikalischen Leckerbissen. Jörg Runge alias „Dä Tuppes vum Land“ brachte das Publikum mit seiner pointierten Reimrede zum Lachen und sorgte dafür, daß die Stimmung von Minute zu Minute stieg. Anschließend begeisterte das „Dellbrücker Boore-Schnäuzer Ballett“ der KG UHU mit ihrem „bewußt tollpatschigen“ tänzerischem Können, bevor „JP Weber“ (Jörg-Paul Weber) mit seinem rhetorisch-musikalischen Talent das Publikum verzauberte. Zum Abschluß des ersten Programmteils sorgten die „Paveier“ mit leisen, stimmungsvollen Tönen für einen gefühlvollen Moment, der die Herzen der jecken Gäste berührte.

Die zweite Programmhälfte begann feierlich: Das Kölner Dreigestirn zog gemeinsam mit dem Kinderdreigestirn in den Saal ein. Präsident Björn Griesemann ehrte die närrischen Regenten „Prinz René I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Marlis“ für ihre Verdienste im Kölner Karneval. In Anerkennung ihrer närrischen Meriten wurden die drei Karnevalisten der StattGarde Colonia Ahoj zu Leutnanten der Reserve der Blauen Funken ernannt – eine Auszeichnung, die die drei sichtlich bewegte.

Nach dieser feierlichen Zeremonie ging es humorvoll weiter: Bernd Stelter brillierte als „Werbefachmann“ und sorgte mit seinem trockenen Humor für herzhafte Lacher. Ihm folgte Guido Cantz, der als „Mann für alle Fälle“ mit Witz und Spontaneität das Publikum zum Toben brachte. Den krönenden Abschluß dieser besonderen Sitzung gestalteten die legendären „Bläck Fööss“. Mit ruhigen Tönen und ihren bekannten Liedern schufen sie eine emotionale Atmosphäre, die den Saal vereinte und für Gänsehaut-Momente sorgte.

„Funke… janz höösch“ zeigte einmal mehr, daß der Kölner Karneval mehr ist als lauter Frohsinn – er ist auch Gefühl, Gemeinschaft und Tradition. Die Blauen Funken haben es geschafft, den jecken Gästen eine Sitzung voller Herz und Qualität zu präsentieren. Das Publikum verließ das Palais der Flora beschwingt, berührt und mit Vorfreude auf die nächste Ausgabe dieses einzigartigen Formats. Ein Abend, der beweist: Auch die leisen Töne haben im Kölner Karneval ihren ganz besonderen Platz.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens
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Ein unvergesslicher Abend voller Karnevalszauber – Die Boore-Sitzung der KG UHU

-hgj/nj- Inmitten des pulsierenden Treibens des Kölner Karnevals fand an diesem besonderen Abend (1. Februar 2025) im bis auf den letzten Platz gefüllten Forum der Gesamtschule Holweide ein Ereignis statt, das Tradition, Kreativität und Gemeinschaftsgeist in perfekter Harmonie vereinte. Unter der charismatischen Leitung von Präsident Rainer Ott wurde die „Boore-Sitzung met Mädcher und Madämcher“ der KG UHU zu einem leuchtenden Symbol des ungebremsten Karnevalsfiebers.

Bereits beim Eintreffen verbreitete sich eine Atmosphäre der Vorfreude, als die Besucher sich auf einen Abend voller überraschender Darbietungen und liebevoll inszenierter Programmpunkte einstellten. Die Bühne bot Raum für ein buntes Ensemble: Mit den in Perfektion tanzenden UHUs, den „Schnäuzer Pänz“ und der mitreißenden Band „Rumtreiber“, dem unverwechselbaren Michael Hehn in seiner Paraderolle „Dä Nubbel“ mit geschliffenen Worten und reichlich Wortwitz, sowie der in ihren Darbietungen pulsierenden Tanzgruppe „Echte Fründe“ der Fittarder KG wurde der Abend von einer kreativen Vielfalt bestimmt, die ihresgleichen suchte.

Ergänzt wurde das facettenreiche Programm durch herausragende Darbietungen des domstädtischen Fastelovends. So Guido Cantz, dem schwungvollen „Schnäuzer Boore Ballett“ samt Tanzpaar Stefan Friedrich alias „die Trumm vun d´r Strung“ und David Brühl als Tanzoffizier als auch des Zebras als Reiterkorps der KG UHU sowie den charismatisch schlagkräftigen „JP Weber“ (Jörg-Paul Weber).

Auch die legendären „Höhner“ mit Evergreens und neuen Lieder zur Session, „Blötschkopp“ Marc Metzger und den „Bläck Fööss“ sorgten mit ihren Darbietungen für ekstatische Stimmung und riefen bei Jung und Alt Beifall und Frohsinn hervor. Jeder Beitrag spiegelte nicht nur künstlerisches Talent, sondern auch die tiefe Verbundenheit und das gemeinsame Streben nach Freude und Lebenskunst wider, welcher den Kölner Karneval ausmacht.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Betriebsausflug des Vorstandes des Festkomitees Kölner Karneval. Im Rahmen dieser festlichen Zusammenkunft wurde Ingo Eggemann – als unermüdlicher Archivar der KG und zugleich engagierter wie langjähriger Mitarbeiter des Festkomitees – mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber geehrt. Diese Auszeichnung würdigte sein außerordentliches Engagement und unterstrich die Bedeutung des Zusammenhalts und der Anerkennung innerhalb der Karnevalsgemeinschaft.

Die Boore-Sitzung an diesem Abend zeigte eindrucksvoll, wie Tradition und Moderne miteinander verschmelzen können. Es war ein Fest, das weit über bloße Unterhaltung hinausging – es war ein lebendiger Ausdruck der kulturellen Identität, der Freude am Miteinander und des unerschütterlichen Glaubens an die Kraft des Fastlovends. Mit jedem Lachen, jedem Applaus und jedem mitreißenden Tanzschritt wurde deutlich: Der Fasteleer ist nicht nur ein Fest, sondern eine unverrückbare kölsche Lebensart, die Herzen verbindet und unvergeßliche Momente schafft.

So bleibt die Boore-Sitzung der KG UHU als ein harmonisch schöner Abend in Erinnerung – ein Abend, an dem Kultur, Humor und Tradition in einem strahlenden Fest der Lebensfreude zusammenkamen.

Quelle und Fotos: © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Ein Fest der Tradition und der Erneuerung – Das 77. Fest der Schwarzen Kunst

-hgj/nj- Wenn die Gesellschaft „Fest der Schwarze Kunst“ feiert, dann geschieht das mit voller Hingabe an die kölsche Lebensart und tiefem Respekt für ihre Geschichte. In diesem Jahr stand das legendäre Fest im Zeichen doppelter Jubiläen: Das 7 x 11jährige Bestehen der Gesellschaft und der erste große Auftritt der neuen Vereinsführung nach der Wahl im Mai 2024.

Im wundervollen Ambiente des Theaters am Tanzbrunnen – einem der schönsten Säle Kölns – erlebten die Besucher aus nah und fern, als auch das aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Fachpublikum aus Druckereinen, Druckmaschinenherstellern und der papiererzeugenden Industrie karnevalistische Sternstunden, die geprägt war von Tradition, Emotionen und mitreißender Unterhaltung. Dabei wurde Wolfgang Acht, der über 25 Jahre (2000-2024) hinweg die Geschicke der Gesellschaft leitete, in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ebenso erhielt Klaus Nettesheim nach drei Jahrzehnten ehrenamtlicher Tätigkeit die Würde des Ehrenvorsitzenden. Eine besondere Ehrung wurde auch Ulrich Diefenbach zuteil, der nach beeindruckenden 42 Jahren als Schatzmeister nun als Ehrenschatzmeister geehrt wurde.

Das fast ausverkaufte Haus bot den perfekten Rahmen für ein mitreißendes Programm, das von der ersten Minute an keine Wünsche offenließ. Engelbert Wrobel setzte mit der Intonierung auf seinem Saxophon den musikalischen Auftakt, bevor sich die Bühne in eine wahre Karnevalshochburg verwandelte: Mit 150 Mann, begleitet den schmissigen Tönen von „Bläck Fööss“ bis Willi Ostermann ihrer Korpskapelle dem Tanzpaar und dem amtierenden „Jan un Griet“-Paar Christian und Verena Bergsch, marschierte das Reiterkorps „Jan von Werth“ ein und sorgte für eine spektakuläre Eröffnung mit Musik und Tanz.

Danach folgte ein Non-Stop-Feuerwerk kölscher Narretei bis weit nach Mitternacht: Die „Rabaue“ sorgten für beste Stimmung mit ihren Liedern, wonach „Klaus & Willi“ (Klaus Rupprecht) als Ventriloquist (Bauchredner) wie das Publikum durch die taffen Sprüche seines Affen mächtig einstecken mußte. Die junge Band „StadtRand“ brachte musikalisch frischen Wind in einzigartigen Rundbau in den rechtsrheinischen Tanzbrunnen mit und der überließ hiernach die Bühne Guido Cantz der das Publikum, mit Verzäll, Witzen und seinem Rückblick auf seine 33jährigen Bühnenpräsenz begeisterte.

Ein karnevalistisches Fest ohne musikalische Hochkaräter? Nicht mit der Schwarzen Kunst! Die „Paveier“ und „Brings“ sorgten vor und nach Bernd Stelter alias „Berniebärchen“ für ausgelassene Stimmung, das Publikum mit seinem unverkennbaren Humor zum Lachen brachte. Einen absoluten Höhepunkt setzte die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“, die mit atemberaubenden Hebungen, akrobatischen Einlagen und meisterhaften Choreografien die Zuschauer in Staunen versetzte. Und natürlich durfte der Besuch des amtierenden Kölner Dreigestirns nicht fehlen, die nachfolgenden Akteure „Blötschopp“ Mark Metzger und dem Musikzug „Domstädter“ den Saal zum Beben brachte.

Für den frisch gewählten Vorstand um den 1. Vorsitzenden Dr. Ulf Diefenbach, den 2. Vorsitzenden Dominic Kempa sowie Tobias Locher und Jens Ollig war es ein glanzvoller Auftakt. In bester Gesellschaftstradition führte Udo Beyer (Präsident des KKV „UNGER UNS“) durch einen Abend, der eindrucksvoll bewies, daß die „Schwarze Kunst“ nach 7 x 11 Jahren lebendiger ist denn je.

Mit diesem unvergesslichen Fest hat die Gesellschaft einmal mehr bewiesen, warum sie eine der festen Größen im Kölner Karneval ist.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Historischer Moment bei der Prunksitzung der KKG Stromlosen Ader

Erstmals gemischtgeschlechtlicher Elferrat im Kristallsaal der Koelnmesse

-hgj/nj- Die Stromlose Ader hat Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal in ihrer traditionsreichen Historie seit führte ein gemischtgeschlechtlicher Elferrat durch die Prunksitzung im Kristallsaal der Koelnmesse. Diese Premiere wurde von den Gästen mit Begeisterung aufgenommen und unterstrich einmal mehr die Modernität und den Innovationsgeist der Gesellschaft.

Ein weiterer bewegender Moment war die Verleihung des Verdienstordens in Gold des Bund Deutscher Karneval (BDK) an Hans-Peter Houben. Diese hohe Auszeichnung überreichte BDK-Präsident Karl-Ludwig Fess gemeinsam mit dem Präsidenten des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn. Hans-Peter Houben wurde für sein jahrzehntelanges Engagement im Karneval geehrt und nahm die Auszeichnung unter großem Applaus entgegen.

Doch das war nicht der einzige Grund, Hans-Peter Houben an diesem Abend zu feiern: Um Mitternacht überraschte die fünf Musiker von „Brings“ den Jubilar mit einer spontanen Unterbrechung ihres Auftritts, um seinen 60. Geburtstag zu würdigen. Ein kleines Feuerwerk und eine eingeschobene Feier sorgten für emotionale Momente.

Die ausverkaufte Sitzung bot ein beeindruckendes Programm mit einigen der beliebtesten kölschen Künstler. Die erste Abteilung begeisterte das Publikum mit Auftritten der „Höhner“, „Klüngelköpp“, dem Tanzkorps Kölner Rheinveilchen, Marc „Blötschkopp“ Metzger sowie Volker Weininger als hochprozentig beschwipsten „Der Sitzungspräsident“.

Nach der Pause folgte der feierliche Einzug des Elferrates gemeinsam mit dem Kölner Dreigestirn deren Prinzenführer, Adjutantur, Equipe und Hoffrieseur. Nach dem Ausmarsch des Trifoliums marschierte die Prinzen-Garde Köln mit kölschen Tön´ und ihrem Tanzpaar Sandra Wüst und Tommy Engel in den Saal und brachten mit ihren Bühnenprogramm den Saal zum Kochen. Es folgten musikalisch und rhetorisch begeisterten die Bütten- und Bühnenasse des Kölschen Fastelovends Kasalla, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ sowie schließlich Brings, die mit ihrem Auftritt nicht nur das furiose Finale lieferten, sondern auch als erste Gratulanten Hans-Peter Houben zu seinem runden Geburtstag hochleben ließen.

Eine weitere Erfolgsgeschichte setzt sich fort: Auch in dieser Session erhielten alle Künstler wieder die beliebten Goodie-Bags, eine Innovation, die sich mittlerweile fest etabliert hat, wie Markus Richter als Pressesprecher der KKG Stromlose Ader in seiner Medieneinladung verkündet.

Unter den Gästen fanden sich prominente Namen wie die 1. Damengarde Coeln sowie René Sion, der 2011 als Jungfrau im Kölner Dreigestirn glänzte und der als erfolgreicher Brauhausgastronom weit über die Grenzen der Rheinmetropole bekannt ist.

Wer die nächste Sitzung der Stromlosen Ader nicht verpassen möchte, sollte schnell sein: Der Vorverkauf für 2026 ist bereits angelaufen. Nach dem grandiosen Erfolg dieses Abends dürfte es keine Überraschung sein, wenn auch die nächste Veranstaltung wieder restlos ausverkauft sein wird.

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Echt Kölsch Sitzung II: Tradition, Humor und kölsche Lebensfreude im Sartory

Am letzten Freitag im Januar war es wieder so weit: Die Kölsche Funke rut-wieß luden zur „Echt Kölsch Sitzung II“ in den Sartory-Sälen ein – und zahlreiche bekannte Persönlichkeiten des Kölner Lebens (unter anderem Ulrich Voigt – Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn und Stefan Löcher – Geschäftsführer LANXESS arena) folgten der Einladung. Unter dem diesjährigen Motto „Dräum widder blöhe“ präsentierte das älteste Traditionskorps der Domstadt eine Sitzung, die kölscher nicht hätte sein können.

Es war ein besonderer Abend für die Roten Funken, die mit einem neuen Vorstand durch die Session ziehen. Präsident Dirk Wissmann, der im Herbst 2024 das Amt von Heinz-Günther Hunold übernahm, verfolgte nach der offiziellen Begrüßung aller Gäste die Sitzung diesmal aus dem Publikum als Gastgeber für besondere VIP-Gäste und Freunde der Gesellschaft. Die Sitzungsleitung übernahm souverän Vizepräsident Boris Müller, der nicht nur als ehemaliger Prinz der Roten Funken in der Session 2023 glänzte, sondern auch in seiner Rolle als „Doof Noß“ an die kölsche Bühnentradition von Hans Hachenberg anknüpft.

Wie es sich für eine Funken-Sitzung gehört, wurde das Programm mit dem feierlichen Einmarsch des Korps eröffnet. Begleitet von den Klängen der fünften Jahreszeit sorgte das Regimentsspielmannszug für die richtige Stimmung, bevor das Funken-Tanzpaar Elena Stickelmann und der neue Funkendoktor David Esser das Publikum mit ihrer Choreografie begeisterten.

Für erstklassige Unterhaltung sorgte dann Volker Weininger in seiner Paraderolle als „Sitzungspräsident“. Mit seinem trockenen Humor hatte er die Gäste im ausverkauften Sartory schnell auf seiner Seite. Nach seiner Zugabe überließ er die Bühne den kölschen Kultbands „Brings“ und „Kasalla“, die den Saal zum Beben brachten. Auch die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ und Kölsch Rock-Legende Hans Ganss alias „King Size Dick“ durften nicht fehlen.

Ein weiteres Highlight des Abends war der Besuch des Kölner Dreigestirns, das in dieser Session erstmals von der StattGarde Colonia Ahoj gestellt wird. Mit ihrem Auftritt brachten Prinz, Bauer und Jungfrau den puren Fastelovend ins Sartory.

Nach einer kurzen Pause – in der man sich bei Kölsch und Leckereien austauschen konnte – ging es im zweiten Teil des Abends hochkarätig weiter. Die Ehrengarde der Stadt Köln zog mit ihren Tänzen und Märschen das Publikum in ihren Bann, während Martin Schopps mit seinem Wortwitz für ausgelassene Stimmung sorgte.

Zum krönenden Abschluß zündete „Kasalla“ ein musikalisches Feuerwerk mit Evergreens und neuen Hits. Ein besonderer Moment war das Geburtstagsständchen für Silke Müller um 0.00 Uhr, der Ehefrau des Sitzungsleiters Boris Müller.

Die Echt Kölsch Sitzung II war ein Abend voller kölscher Tradition, grandioser Unterhaltung und mitreißender Momente. Die Rote Funken bewiesen einmal mehr, warum sie seit über 200 Jahren fester Bestandteil des Fastelovends sind. Et Hätz vun Kölle schlug an diesem Abend besonders laut und vor allem „rut un wieß“!

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Karneval 2025: Ford elektrisiert Rosenmontagszug und Kölner Dreigestirn

Das Kölner Dreigestirn „Prinz René I.“ (2. v.r., Klöver), „Bauer Michael“ (1. v.r., Samm) und „Jungfrau Marlis“ (2. v.l., Hendrik Ermen)

bei der Schlüsselübergabe durch Christoph Herr (3. v.l.), Managing Director Ford-Werke GmbH für Deutschland, Österreich, Schweiz

und Lutz Schade (1. v.l., Vize-Präsident des Festkomitee Kölner Karneval)

Ford stellt erneut die Fahrzeugflotte für den Kölner Karneval. Ford Managing Director Christoph Herr übergab am Mittwoch, 29. Januar 2025 offiziell die 75 Fahrzeug-starke Ford Flotte an das Festkomitee Kölner Karneval. Im Anschluß an den offiziellen Festakt besichtigte das Kölner Dreigestirn noch das Cologne Electric Vehicle Center, in dem die beiden vollelektrischen Modelle Ford Explorer und Ford Capri gebaut werden.

„Wir freuen uns sehr, den Kölner Karneval so nachhaltig unterstützen zu können. Gerade der Karneval steht in dieser turbulenten Zeit für friedliches Feiern und Unbeschwertheit – genau die Dinge, nach denen wir uns alle so sehnen“, betont Christoph Herr. „Und gerade mit unserer Flotte elektrifizierter Fahrzeuge können auch wir ein kleines Stück zu Nachhaltigkeit und leiser Mobilität beitragen“.

Das Kölner Dreigestirn mit „Prinz René I.“, „Bauer Michael“ und „Jungfrau Marlis“, das dieses Jahr von der StattGarde Colonia Ahoj e.V. gestellt wird, wird ab sofort mit drei elektrischen Ford Tourneo Grand Connect Plug-In Hybrid zu seinen über 400 Auftritten fahren. Präsident Christoph Kuckelkorn darf die Session in einem weißen vollelektrischen Ford Explorer aus Kölner Fertigung verbringen. Komplettiert wird Fords Karnevalsengagement von 72 Ford Freiwilligen, die die 62 Bagage- und Servicewagen im Kölner Rosenmontagszug fahren, so daß die Jecken der Karnevalsgesellschaften sorgenfrei und munter Kamelle und Strüsjer an die rund 1 Million Zuschauer auf den Straßen verteilen können, ganz nach dem Karnevalsmotto 2025 „FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“.

Seit 74 Jahren ist Ford Partner des Festkomitee Kölner Karneval. Was 1951 mit einem Ford Taunus 17M P3 und einem Ford Transit FK 1000 beim Rosenmontagszug begann, ist im Laufe der Jahre auf eine Flotte von heute 75 Fahrzeuge und 72 Freiwillige angewachsen, die die Kölner Tradition pflegen. In dieser Zeit hat der Kölner Automobilhersteller knapp 3.700 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Die Bagagewagen haben bei den Rosenmontagszügen über 3.000 Tonnen Wurfmaterial transportiert.

Quelle (Text): Ford-Werke GmbH Öffentlichkeitsarbeit; (Foto/s): FORD/Friedrich Stark




„Bellejeck“ der Großen Allgemeinen bedankt sich bei seinen Rettern

Mit einem Überraschungsbesuch anläßlich der Kappensitzung der Feuerwehr Kues bedankte sich der „Bellejeck“ der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft bei seinen Rettern
V.l.n.r.: Dustin Gemünd (Adjutant des Bellejeck), Ralph Herges (Wehrführer der Feuerwehr Kues), Dirk Gemünd („Bellejeck“), Thomas Erdinger (Feuerwehr Kues), Dr. Peter Schweikert (Adjutant des „Bellejeck“), Benjamin Schweisthal (Feuerwehr Kues)

Dirk Gemünd mit Überraschungsbesuch auf der Kappensitzung der Feuerwehr Kues

„Ich habe zwar selbst ordentlich Feuer auf der Bühne, aber das war dann selbst mir zu heiß.“ erinnert sich der „Bellejeck“ der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft, Dirk Gemünd, noch sehr gut an die Nacht vom 16. auf den 17. August des letzten Jahres. Aufgrund eines Hotelbrandes in Bernkastel-Kues mußte Dirk Gemünd damals von starken Kräften der Feuerwehren Kues und Maring gemeinsam mit 28 weiteren Gästen mitten in der Nacht evakuiert werden. „Ich stand dann da nur noch mit Schlappen und Schlafanzug auf der Straße.“ so der leidenschaftliche Karnevalist. „Und wir wußten gar nicht, wen wir da gerade gerettet hatten.“ ergänzt der Wehrführer der Feuerwehr Kues, Ralph Herges. Denn zu der Zeit war es noch ein gut gehütetes Geheimnis, dass Dirk Gemünd der designierte Kölner „Bellejeck“ der Session 2024/2025 war.

Mittlerweile zieht Dirk Gemünd in der Rolle des „Bellejeck“ jedoch ganz offiziell durch die Kölner Karnevalssäle. Allerhöchste Zeit also, um sich einmal bei seinen Rettern zu bedanken. Und so stattete Dirk Gemünd jetzt gemeinsam mit seinen Adjutanten Dr. Peter Schweikert und Dustin Gemünd der Feuerwehr Kues einen Überraschungsbesuch auf ihrer Kappensitzung ab. „Ich habe in meiner Dienstzeit schon viel erlebt und leider wird ein ‚Danke‘ selten ausgesprochen, aber ich bin mir sicher, mit einer solchen Darbietung sind wir noch nicht überrascht worden.“ zeigte sich Wehrführer Ralph Herges ganz begeistert vom Auftritt des prominenten Kölner Schützlings an der Mosel.

Vor über 15 Jahren belebte die Große Allgemeine die historische Karnevalsfigur des „Bellejecks“ wieder. Er hat seinen Ursprung im mittelalterlichen Hofnarren und blickt damit auf eine mehr als 500 Jahre alte Tradition zurück. Der „Bellejeck“ wird in Köln ausschließlich von der Traditionsgesellschaft der Großen Allgemeinen KG gestellt. An Wieverfastelovend ist der Bellejeck-Zug der erste offizielle Umzug und eröffnet damit den Kölner Straßenkarneval.

Quelle und Foto/s: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.




„KI trifft Kölsche Tradition“

1. Damengarde Coeln startet diesjährige Fotoaktion zum Sessionmotto „FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“

Die Damengarde Coeln lädt in diesem Jahr wieder alle Karnevalsbegeisterten zur Teilnahme an ihrer einzigartigen Fotoaktion ein. Unter dem Motto „FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“ feiert Kölns 1. Damenkorpsgesellschaft nicht nur den Karneval, sondern auch die Träume, die in uns blühen!

In dem Fotoprojekt werden die Träume von Jecken eingefangen:

  • Interessierte Jecke werden in ihren Uniformen oder Kostümen fotografiert
  • Sie erzählen uns ihren persönlichen Traum, den Wunsch für Köln oder unsere Gesellschaft
  • Mit Hilfe moderner KI-Technologie wird der Traum zum Leben erweckt und künstlerisch umgesetzt

Am Ende entsteht eine beeindruckende Collage, die zeigt, wie vielfältig und kreativ unsere Gemeinschaft ist!

Präsidentin Barbara Brüninghaus zur Aktion: „Mit dieser Fotoaktion möchten wir die Vielfalt und Kreativität unserer Gemeinschaft sichtbar machen und die Träume, die uns alle verbinden, zum Leben erwecken. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und ihre inspirierenden Geschichten.“ Laßt unsere Träume gemeinsam blühen!

Umgesetzt wird die Aktion von info@nathalie-michel.de, Fotografin und aktives Mitglied der 1. Damengarde Coeln 2014 e.V., an die Interessierte auch gerne Ihre Anfrage richten können.

Die ersten Bilder der Aktion sind hier zu finden: https://picdrop.com/nathaliemichel/YjNtDARh7n

Quelle: 1. Damengarde Coeln 2014 e.V.; Foto/s: Nathalie Michel




Jecke Völkerverständigung in Brüssel: Kölner Dreigestirn zu Gast im EU-Parlament

Für das Kölner Dreigestirn ging es am Montagmorgen nach Brüssel. Gemeinsam mit Vertretern des Festkomitee-Vorstands waren die drei zu Gast im Europäischen Parlament. Vor Ort wurden sie vom rheinischen EU-Parlamentarier Axel Voss (CDU) begrüßt, anschließend folgte der offizielle Empfang im Europäischen Parlament. Ein besonderer Höhepunkt war die karnevalistische Überraschung für die Vizepräsidentin des europäischen Parlaments, Katarina Barley, die kurz das Dreigestirn treffen konnte. Die SPD-Politikerin stammt aus Köln und ist nicht nur bekennender FC-Fan, sondern auch mit dem Karneval eng verbunden: „Ich bleibe im Herzen immer Kölsche und finde es daher besonders wichtig, solche Traditionen zu erhalten. Um den Kölner Karneval mache ich mir da wenig Sorgen, den wird es auch in 1.000 Jahren noch geben. Dafür werden die vielen, vielen ehrenamtlichen Jecken schon sorgen.“ Im Anschluß an das EU-Parlament war das Trifolium noch zu Gast in der Landesvertretung NRW.

Am Nachmittag ging es für die Kölner Abordnung weiter nach Eupen, dem Regierungssitz der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens. Vor Ort empfingen „Prinz Samuel I.“ und der Ministerpräsident der DG, Oliver Paasch, die Gruppe. „Prinz Samuel I.“ ist seit Anfang Januar der Narrenherrscher von Eupen. Nach einem gemeinsamen Foto folgte eine Ansprache von Gregor Freches, Kulturminister der DG und die offizielle Eintragung in das Goldene Buch der Deutschsprachigen Gemeinschaft. „Es ist toll zu sehen, wie der Karneval die Menschen auch über Landesgrenzen hinweg verbindet“, freut sich „Prinz Karneval René I.“ (Klöver).

„Ich freue mich sehr, daß wir nach dem deutschen Parlament 2024 in diesem Jahr auch das Europäische Parlament besuchen können“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Das zeigt, welche Rolle der Karneval auch im europäischen Verständnis spielt. Die internationale Verständigung ist für den Erhalt unserer jecken Tradition unverzichtbar.“ Im vergangenen Jahr war das Kölner Kinderdreigestirn zu Gast in Berlin, ein Jahr zuvor besuchte das Kölner Trifolium den Karneval in Venedig.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; Foto/s: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. / Costa Belibasakis




Schmuckstückchen ließen „DRÄUM WIDDER BLÖHE“

Im restlos ausverkauften Saal des Pullman Hotel Cologne feierten die Schmuckstückchen ihre grandiose Kostümsitzung 2025. Mit ganz viel „LOVE“ und Herzlichkeit führte die Präsidentin Rüya Gazez-Krengel durch das ausgezeichnete Programm. Sämtliche „Band-Legenden“ des Kölner Karnevals rockten die Bühne, darunter „Brings“, „cat ballou“, „Paveier“ und „Tachles“

Die hochkarätigen Redner, Marc Metzger; Martin Schopps und „Dä Tupps vum Land (Jörg Runge), sorgten für Lachsalven am Fließband und trotz aller Ausgelassenheit lauschte ihnen ein absolut diszipliniertes Publikum. Mit im Saal zu Gast waren fast sämtliche Ehren-Schmuckstückchen des Vereins, darunter Hans-Georg Haumann (Präsident der EhrenGarde der Stadt Köln) und Dino Massi (Präsident der Prinzen-Garde Köln).

Zum allerersten Mal hat die Damengesellschaft – zusätzlich zum Damenorden – einen Herrenorden kreiert: Ein Schmucki und ein Juwelcher auf einer glitzernden, weißen Traumwolke…,- so beliebt, da der Orden schon bald komplett ausverkauft war. Das Kölner Dreigestirn war ebenfalls zu Gast bei den schmucken Ladies und erhielt einen Scheck über € 333,00 für seine wichtige Charity-Arbeit in unserer Stadt. Große Abordnungen der befreundeten Damengesellschaften Kölsche Madämcher und der 1. Damengarde Coeln setzten mit ihrer Anwesenheit ein tolles Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung und des Zusammenhaltes.

Der vereinseigene Chor der Schmuckstückchen – diesmal mit der Uraufführung eines Abba-Medleys auf der Bühne – und die junge Tanzgruppe „Schmucke Juwelcher“ holten an diesem Sonntag sowohl Mitglieder als auch Gäste von den Stühlen.

Den Auftakt hatten die Blauen Funken bestritten; den krönenden Abschluß des „Karnevals-Traums“ bildeten nun die befreundeten Mitlieder der StattGarde Colonia Ahoj, die noch einmal zum Mitsingen und Mittanzen einluden.

Die Schmuckstückchen 2008 e.V. sind restlos glücklich über diese phantastisch gelungene Veranstaltung und freuen sich schon jetzt auf Rosenmontag. An diesem Tag wird das große, aktuelle Geheimnis endlich sichtbar: Die Gesellschaft wird zum allerersten Mal mit seinem ganz eigenen, wunderschönen Festwagen im Rosenmontagszug dabei sein.

Wer übrigens Lust hat, die Schmuckstückchen und ihre Arbeit auf ganz besondere Weise zu unterstützen, kann von dieser Session an, als „Schmuckes Hätzje“ mit dabei sein.

Quelle (Text): Schmuckstückchen 2008 e.V.; Foto/s: Schmuckstückchen 2008 e.V. sowie Vera Drewke – Photography




Matinee: Treuer Husar und „Jan von Werth“ feiern gemeinsam 100 Jahre

Mit einer eindrucksvollen Matinee im Sartory-Saal feierten die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. und das Reiterkorps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. ihr jeweils 100jähriges Bestehen. Diese Veranstaltung war weit mehr als ein Rückblick auf eine beeindruckende Historie: Sie unterstrich den gesellschaftlichen und kulturellen Wert des kölschen Karnevals – gerade in herausfordernden Zeiten.

Unter den Gästen waren neben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Johannes Hermanns alle Präsidenten der übrigen Traditionskorps, weitere Präsidentinnen und Präsidenten sowie der Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval.

Historische Anekdoten und unterhaltsame Einblicke
Die Matinee, die in vier Akten auf die Geschichte beider Gesellschaften zurückblickte und ein Band zur Gegenwart knüpfte, bot eine einzigartige Mischung aus emotionalen Höhepunkten, humorvollen Szenen und musikalischen sowie tänzerischen Darbietungen. Musikalisch begleitete das Orchester Markus Quodt die Veranstaltung.

Einen Höhepunkt bildeten die humorvollen Spielszenen, die die Gründungsjahre der beiden Gesellschaften auf lebendige Weise nacherzählten. Dabei sorgte die Darstellung der Gründung von „Jan von Werth“ für Schmunzeln: Ein Streit um die Farben der Uniform konnte erst auf einer gemeinsamen Kegeltour nach Helgoland beigelegt werden – mit dem Ergebnis, daß grün-weiß als die Farben der Gesellschaft festgelegt wurden.

Auch der Treue Husar nahm seine Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit und beleuchtete die Suche nach dem passenden Vereinslied und der markanten Uniform samt schwarzen Hosen, die schließlich das charakteristische Erscheinungsbild der Husaren prägen sollten. Die Farbe der Hosen zog sich als Running Gag mit einem Augenzwinkern in Richtung der anderen Traditionskorps (weiße Hosen) durch die gesamte Veranstaltung.

Gemeinschaft als Herzstück des Karnevals
Die Präsidenten der beiden Gesellschaften, Markus Simonian (Treuer Husar) und Stefan J. Kühnapfel („Jan von Werth“), führten gemeinsam durch das Programm. Ihre humorvollen Anekdoten und die Zusammenarbeit spiegelten die enge Verbindung beider Traditionskorps wider. Besonders emotional war der Moment, als die beiden Korps gemeinsam mit ihren Musikzügen einzogen – ein starkes Symbol für den Zusammenhalt. Es folgten die Korps- und Mariechentänze beider Gesellschaften.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn hob in seiner Festrede hervor, daß der Karneval besonders in Krisenzeiten gebraucht werde: „Die Gründungen der beiden Gesellschaften 1925 bezeugen eindrucksvoll, wie der Fastelovend trotz schwieriger Umstände neue Kraft und Energie schöpfte.“ Sein Blick in die Geschichte zeigte Parallelen zur heutigen Zeit: „Der Karneval wird in Krisenzeiten, wenn es den Menschen richtig schlecht geht, gebraucht und sucht sich mit aller Kraft seinen Weg.“

Höhepunkte des Programms
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Beförderung von Treuer Husar Senatspräsident Dr. Marko Schauermann und Präsident Markus Simonian zum Generalfeldmarschall, dem höchsten Rang innerhalb der Gesellschaft. Bei „Jan von Werth“ wurden Präsident Stefan J. Kühnapfel und Vorsitzender Horst Köhler in den Rang des Marschalls gehoben – ebenfalls die höchste Würde des Reiterkorps. Berthold Diller, erster Vorsitzender der Treuen Husaren und Marco Müller, stellvertretender Vorsitzender von Jan von Werth, würdigten in emotionalen Laudationen ihre außergewöhnlichen Verdienste für die Gesellschaft.

Ein weiteres emotionales Highlight des Tages war das Geschenk der Präsidenten der Kölner Traditionskorps an die beiden Präsidenten Markus Simonian und Stefan J. Kühnapfel. In einer symbolischen Geste des Zusammenhalts und der Anerkennung überreichten die Vertreter der Traditionskorps ein Präsent, das die enge Verbindung innerhalb des Kölner Karnevals unterstreicht. Diese Geste zeigte eindrucksvoll, wie die Gesellschaften miteinander verwurzelt sind.

Die Band „Rumtreiber“ sorgte mit der Neuaufnahme des Treue-Husar-Buslieds für beste Stimmung im Saal. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung waren die Auftritte der Nachwuchs-Tanzgruppen beider Gesellschaften. Wie bereits die „Großen“ erinnerten auch die Husarenpänz mit einem Gründungsspiel an ihre Geschichte und demonstrierten eindrucksvoll ihr Können auf der Bühne. Auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe von „Jan von Werth“ begeisterte mit energiegeladenen Auftritten. Den krönenden Abschluß des Tages bildeten die „Bläck Fööss“, die mit ihrer unnachahmlichen Musik die Matinee auf unverwechselbare Weise abrundeten – ein würdiges Finale für ein außergewöhnliches Doppeljubiläum.

Quelle (Text): KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V.; (Foto/s): Reiterkorps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. und KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V.




FunkenKostümSitzung blau weiß – Ehrung für „cat ballou“ und Archivalien für Jubilare

Urkunden über Urkunden: „cat ballou“ erhielt den neuen „Ehrenpreis“ der Blauen Funken für ihre Unterstützung bei der Entwicklung von Nachwuchsformaten und alle Bandmitglieder wurden als „Leutnant der Reserve“ Ehrenmitglieder der Blauen Funken

Mit der Kraft und dem Erfolg aus der Festsitzung vom vergangenen Freitag und der Mädchersitzung am Vortag starteten die Blauen Funken am 24. Januar 2025 in ihre erste Kostümsitzung und damit in den bunten Reigen der nun folgenden sechs großen Kostümsitzungen.

Der „Ehrenpreis“ für „cat ballou“
Wie bereits am Vortag bei Kasalla sprachen die Blauen Funken „cat ballou“ nach deren Auftritt durch die Auszeichnung mit dem neuen „Ehrenpreis“ einen ganz besonderen Dank aus. Auch „cat ballou“ hat die Blauen Funken auf ihrem Weg zu neuen Nachwuchsformaten erfolgreich begleitet und anderen jungen Bands den Weg zum Karneval bereitet. Zusätzlich wurden sie mit dem Ehrendienstgrad des „Leutnant der Reserve“ Ehrenmitglieder der Blauen Funken.

Archivalien für die Jubiläumsgesellschaft
Ein besonderer Moment war auch die Übergabe eines wertvollen Geschenkes an das Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. zum 100jährigen Jubiläum. Marcus Daum, Mitglied aus dem Archiv-Team der Blauen Funken, hatte folgende Kupferstiche entdeckt und diese wurden nun dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ übergeben:

  • Eine Ansicht der Festung Ehrenbreitstein aus dem Jahr 1646 (Kupferstich des Künstlers Matthäus
  • Merian aus dem Buch >Topographiae Archipiscopatuum Moguntinensis, Trevirensis et
  • Coloniensis<, erschienen im Jahr 1646)

[Ehrenbreitstein bedeutet in der Biographie des Reitergenerals Jan von Werth einen besonderen Höhepunkt. Die Festung über Koblenz war von den Franzosen besetzt, die damit zum riesigen Schaden für Köln den freien Handel auf dem Rhein blockierten. Alle Versuche, sie dort zu vertreiben, waren mißlungen, bis Jan von Werth 1657 in einem Handstreich die Festung befreite. Er hielt dann in Köln einen triumphalen Einzug und bekam vom Rat der Stadt eine Goldene Kette zum Dank überreicht.]

  • Ein Bild von Jan von Werth, das aus einem Band des >Theatrum Europäeum< aus dem Jahr 1660
  • oder 1670 stammt. Der Künstler war auch hier der Kupferstecher Matthäus Merian.

Der Festkomitee-Präsident im Publikum und im Elferrat
Lange konnte sich Festkomitee-Präsident und Blaue Funken Senator Christoph Kuckelkorn nicht im Publikum bei seiner Heimatgesellschaft ausruhen, denn kaum hatte Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann ihn entdeckt, wurde er direkt zum „Sportprogramm“ im Elferrat eingeladen, das er aber mit Bravour bestanden hat.

Das Programm
Rund um die Auszeichnungen und Geschenke ging es mit einem hochkarätigen Programm Schlag auf Schlag weiter, das keine Wünsche offen ließ und bei dem die Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Alten Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse-Tring“ 1901 e.V., Martin Schopps, Marc Metzger die „Bläck Fööss“, „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger und die „Höhner“ das Publikum mit Höchstleistungen bis weit nach Mitternacht immer wieder von den Stühlen riß.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter




Mädchersitzung 2025 – „Begrüßung mit Herz“ und eine neue Ehrung

Donnerstagnachmittag und es wurde bunt in der Kölner Altstadt: viele kostümierte Mädcher zogen am 23. Januar 2025 in Richtung Gürzenich zur Mädchersitzung der Blauen Funken um sich direkt beim Einlaß von Funkenmitgliedern mit einem kleinen Lebkuchenherz – mit Blaue Funken-Logo – begrüßen zu lassen. Anschließend feierten die Mädcher ausgelassen die zweite Sitzung der Blauen Funken in der Session 2025.

Die zweite Überraschung: Ken Reise alias Julie Voyage
Als Ken Reise alias „Julie Voyage“ die Bühne als Erste(r) betrat, war die Überraschung noch groß, dies legte sich aber schnell, als „Julie Voyage“ mit ihrer Travestie-Show für viele Lacher sorgte und die Mädcher alle Lieder kraftvoll mitsangen.

Jetzt ist es endgültig Brauchtum: Der Elferrat der Mädchersitzung
Der Elferrat war wie bei den letzten Mädchersitzungen seit der Jubiläumssession der Blauen Funken 2020 auch im Jahr 2025 wieder mit Frauen besetzt und nur Blaue Funken Präsident und Sitzungsleiter Björn Griesemann durfte seinen Platz behalten.

Die Premiere im Jahr 2020 – mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker – war ein voller Erfolg und sie war es auch, die Björn Griesemann das Versprechen abgenommen hatte, daß der Elferrat aus Frauen weitergeführt wird. Der mit einer speziellen „Uniform“ ausgestattete Elferrat war besetzt mit der WDR- Fernsehmoderatorin Svenja Kellerhohn, der RTL-Redakteurin Judith Pamme, der Frau des Präsidenten der Bürgergarde „blau-gold“ Birgit Wallpott, der Hutmacherin Ute Flemming, der Innenarchitektin des Entlastungsbaus am Sachsenturm Heike Bertschat, „Julie Voyage“, der Frau des Blaue Funken Präsidenten Antje Griesemann, der Frau des Blaue Funken Reservekorpskommandanten Sandra Henseler, der Lebensgefährtin des Präsidenten des Gemeinnützigen Bauvereins Sachsenturm e.V. Barbara Schwarz und der Blaue Funken Marie Marie Steffens.

Und noch zwei Premieren:
Beim weiteren Programm der Mädchersitzung hatte Blaue Funken Programmgestalter Gerd Wodarczyk einige Neuerungen eingebaut und so konnte Präsident und Kommandant Björn Griesemann erstmals bei den Blauen Funken Achnes Kasulke (Anette Esser) begrüßen. Und es erwies sich als vollkommen richtig, neue Künstler zu engagieren, denn sie riß den gesamten Saal von den Stühlen. Direkt im Anschluß fand „Kempes Feinest“ die richtigen Lieder für die Mädchersitzung – beste Stimmung garantiert!

Unterstützung für das Dreigestirn
Ein Höhepunkt der Sitzung war sicher der gemeinsame Besuch des Kölner Dreigestirns 2025 und des Kölner Kinderdreigestirn 2025, wobei sich die „Großen“ sehr zugunsten des Kölner Kinderdreigestirns zurückhielten und ihnen die Bühne überließen. Dafür erhielt das Kölner Dreigestirn bei diesem zweiten Auftritt bei den Blauen Funken eine Spende in Höhe von € 1.870,00 für seine Spendenprojekte.

Eine neue Auszeichnung, der „Ehrenpreis“
Seit zehn Jahren wird bei den Blauen Funken an Nachwuchsformaten gearbeitet und davon wurden mit der „blu|white – Karneval meets Clubbing“ und der „Krüzz un Quer – die Party-Sitzung am Karnevalssonntag“ bereits zwei erfolgreich im Festkalender etabliert. Eine Band, die nicht nur für die Blauen Funken den Weg dahin mitgegangen ist, sondern auch für viele andere junge Bands den Weg zum Karneval bereitete, ist „Kasalla“. Und so lag es sehr nahe, dass die Blauen Funken ihnen nun dafür einen ganz besonderen Dank durch die Auszeichnung mit einem neuen „Ehrenpreis“ aussprachen und sie zusätzlich mit dem Ehrendienstgrad des “Leutnant der Reserve“ in die Funkenfamilie aufnahmen.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Michael Nopens, Knut Walter




Löstige Paulaner KKG: Ausverkaufter Saal im Pullman Hotel

Am vergangenen Freitag (24. Januar 2025), feierten die Löstigen Paulaner im ausverkauften Saal des Pullman Hotels ihre legendäre Paulinchensitzung® – Das Original. Zur Begrüßung erhielten alles Gäste einen kleinen Blumengruß, der das Motto „FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“ im Sinne der Flower-Power Zeit aufgreifen sollte. Mädchen hatte sich auch entsprechend kostümiert.

„Kasalla“ brachte als erste Band auch sofort Stimmung in den Saal. „Mit der Tanzgruppe Kölner Paulinchen stand dann der ganze Stolz der Gesellschaft auf der Bühne. Und was die Mädels boten ließ keinen mehr auf seinem Stuhl sitzen. Laute Zugabe-Rufe hielten die Tanzgruppe lange auf der Bühne fest.

Trotz dieser ausgelassenen Stimmung im Saal hatte es anschließen „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung) nicht schwer, sich Gehör zu verschaffen. Die Gäste der Paulinchen-Sitzung sind ein hervorragendes Publikum und wissen genau, wann es zuzuhören gilt. Nach der lautstark eingeforderten Zugabe wurde es dann offiziell. Das Kölner Dreigestirn und das Kölner Kinderdreigestirn zogen gemeinsam durch den Saal auf die Bühne. Und hier hatte sich die Gesellschaft um Präsident Dominik Müller etwas Besonderes einfallen lassen.

Die Moderation übernahm Marlene Kewitz – Kinderjungfrau in der Session 2022/2023, Schwester des amtierenden „Kinderbauern Anton“ und wie dieser, Mitglied der Löstigen Paulaner. Unterstützt wurde sie dabei vom Präsidenten Dominik Müller. Als besondere Geste erhielt das Kinderdreigestirn nach dem Auftritt je eine personalisierte Paulaner-Gesellschaftsmütze.

Anschließend durften sie, zusammen mit der Equipe aus Pagen und Gardisten im Elferrastgestühl Platz nehme und „cat ballou“ mal aus einer anderen Perspektive erleben. Dem Kölner Dreigestirn überreichten Präsident Dominik Müller und Schriftführerin Jasmin Stübner einen Spendenscheck in Höhe von € 555,00 für ihre sozialen Projekte.

Den zweiten Teil der Sitzung eröffnete dann das Traditionskorps der Nippeser Bürgerwehr, wonach“ die „Klüngelköpp“ die Bühne enterten und den Saal stimmungsmäßig ein weiteres Mal zum Kochen brachten. Der Auftritt des Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ und zum Schluß die „Bläck Fööss“ beendeten eine sehr schöne, liebevoll gestaltete Sitzung, die bei vielen Besucherinnen im nächsten Jahr wieder fest in den karnevalistischen Kalender eingeplant ist.

Quelle (Text): „Löstige Paulaner“ Kölner Karnevalsgesellschaft von 1949 e.V.; (Foto/s): Peter Seele

 




Zahlreiche VIPs bei der 2. Prunksitzung der Prinzen-Garde

Die 2. Prunksitzung der Prinzen-Garde fand vor zahlreichen VIP-Gästen statt, darunter Landesministerin Ina Scharrenbach, Fußball Welt- und Europameister Günter Netzer sowie Landesregierungssprecher Christian Wiermer.

Und alle sind auf ihre Kosten gekommen. Kein Wunder, denn das Programm bot alles, was das Herz begehrt: zu den Rednern der ersten Reihe zählten Martin Schopps, Bernd Stelter und Volker Weiniger in der Rolle des „Sitzungspräsidenten“.

Der musikalische Eisbrecher oblag den „Klüngelköpp“, gefolgt von „cat ballou“ und den „Höhnern“, die einmal mehr unter Beweis stellten, wie man einen Saal in Abendgarderobe zum Ausrasten bringt. Tradition und Brauchtum ist der Prinzen-Garde eine Herzensangelegenheit und so traten das große Korps der Prinzen-Garde nebst „PG Pänz“ gleich zu Beginn auf und im weiteren Verlauf das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln sowie die Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ mit akrobatischen Höchstleistungen. Keine Sitzung ohne das Kölner Dreigestirn – und diese waren besonders gut aufgelegt und beschwörten einmal mehr bunte Toleranz auf sympathische Weise, bevor Norbert Conrads zum festlichen Finale sang.

Quelle (Text): Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.; (Foto/s): Eberhard Pinsdorf




Herren der Schöpfung im närrischen Höhenflug – Kölnische KG entfacht karnevalistisches Feuerwerk im Sartory

-hgj/nj- Ein volles Haus, pulsierende Vorfreude und ein Abend, der alle Sinne betört – so begann der „Häre-Ovend met Bütt & Band“ der Kölnischen KG im prachtvollen geschmückten Sartory. Schon vor dem Einlaß strahlten die Herren jeden Alters in der exklusiv männerdominierten (in absolut frauenfreien) Zone vor Begeisterung: Für viele war dieser Abend nach einer arbeitsreichen Woche der perfekte Auftakt in ein Wochenende, das bei dem ein oder anderen ganz dem kölschen Karneval verschrieben war.

Mit dem feierlichen Einzug des Elferrates und dem mitreißenden Vereinslied stieg die Spannung ins Unermessliche. Senatspräsident Walter Passmann begrüßte „all die Häre he em Saal“ mit herzlichen Worten, bevor nach 79 Jahren bei einer Herrensitzung der KG erstmals Moderation in weibliche Hände gelegt wurde – Simone Kropmanns. Als erste Frau in der traditionsreichen Vereinsgeschichte erklomm sie den „Olymp der Präsidenten“ und verlieh dem Abend einen frischen, jungen Glanz in der erfolgreichen Vereinsgeschichte. Unterstützt wurde Simone Kropmanns dabei von verdienten und langjährigen Mitgliedern unserer Gesellschaft. So wird neben Walter Passmann auch Theo Bischof (ehemaliger Präsident, Senatspräsident und Jungfrau des Kölner Dreigestirns des Jahres 1995) im Elferrat anwesend sein. Mehr Familientradition geht kaum noch!

Wie bereits in der letzten Session praktiziert, lud die KKG die Herren zum zweiten Male zu einer Herren-Veranstaltung der leisen Töne ein. Und nach dem Debüt der vergangenen Session ist wieder gelungen, einen Rednerabend der Extraklasse für unsere Mitglieder und Gäste zusammenzustellen.

Im bunten Schein der spektakulär illuminierten Saalräume verzauberten „Dä Tuppes vum Land“ Jörg Runge in feinster Reimform und Boris Müller – letzterer in der legendären Rolle des unvergessenen Hans Hachenberg als „Doof Noß“ – das Publikum mit humorvollen und berührenden Momenten. Ein besonderes Highlight waren für die über 1.000 staunenden Besucher, die atemberaubenden Tänze der Cheerleader des 1. FC Köln. Unter dem Patronat der Kölnischen KG präsentierten die „Cheers“ mit akrobatischen Hebungen, waghalsigen Würfen und kunstvollen tänzerischen Bildern ein Spektakel, das ganz ohne männliche Hilfe auskam und die Menge in euphorisches Staunen versetzte.

Doch das Feuerwerk an Emotionen und Überraschungen nahm kein Ende: Mit den charmanten Darbietungen von Martin Schopps und Guido Cantz wurde die Stimmung noch weiter angeheizt. Kurz darauf stand „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger im Rampenlicht des närrischen Auditoriums und ließ mit seiner beeindruckenden Performance die Herzen der Anwesenden höherschlagen.

Nach einer leidenschaftlichen Zugabe übergab der „Tuppes vum Land“ das Podium an die Roten Funken – womit der der krönende Abschluß eines Abends erreicht war, der in jeder Faser vor karnevalistischer Lebensfreude pulsierte. Die Roten Funken setzten dem Spektakel das i-Tüpfelchen auf: Mit einem mitreißenden Zapfenstreich, rhythmischer Musik und den eleganten Bewegungen ihres Tanzpaares Elena Stickelmann und David Esser verwandelten sie den Saal in ein pulsierendes Herzstück des kölschen Feierns – zum Abschluß.

Resümierend: Ein Abend, der alle Erwartungen sprengte und in leuchtenden Farben die Tradition mit moderner Innovation verband – so wurde der „Häre-Ovend met Bütt & Band“ der Kölnischen KG zu einem berauschenden Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein glanzvoller Auftakt in ein karnevalistisches Wochenende, das die Magie der kölschen Lebensart in jeder Minute aufs Neue erlebbar machte.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Marcel Damm
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„Flüsterflug Kölsch & höösch“ ist das neue Reiseziel Sr. Tollität „Luftflotte“

-hgj/nj- Eine neue Destination präsentierte die Kölner Karnevalsgesellschaft Sr. Tollität „Luftflotte“ der eigenen Mannschaft sowie zahlreichen Passagieren befreundeter Kölner Gesellschaften. Nicht der Gürzenich oder der übliche Heimatflughafen dem DORINT am Heumarkt, stand gestern Abend (24. Januar 2025) als Reiseziel im Flugplan, sondern das im Kölner Karneval sehr beliebte Ziel DORINT an der Messe.

Hier startete der Jungfernflug des neuen karnevalistischen Formats „Flüsterflug Kölsch & höösch“ der 1927 gegründeten „Luftflotte“, wie von Pressesprecher Eric Haeming zu erfahren war. Da der Bankettsaal im DORINT am Heumarkt für diesen Abend bereits gebucht war, buchte man mit Unterstützung ihres innerstädtischen Heimatflughafens kurzerhand um. Nach dem Check-in folgt um 19.00 Uhr der leise Abflug in die närrisch bevorstehenden Stunden des Flüsterfluges.

Im Anschluß des Willkommengrusses durch Harald Kloiber (Präsident und 1. Vorsitzender), gehörte die erste halbe Stunde des Bordprogramms, dem Corps der grün-weißem Rezag Husaren der Porzer Ehrengarde, welche die Stimmung in den ersten Minuten ihrer pulsierenden Tänze weit nach oben trieb. Nach zahlreichen gewagten Figuren, Hebungen und reichlich Akrobatik hinsichtlich Tempos, Akrobatik und Präsenz des Tanzcorps, stellte das Publikum fest, daß dies in seiner Art im rheinischen Karneval kaum zu überbieten ist.

Nach den Zugaben des Tanzpaares Stefanie Vogelsberg und Dominik Hinz und deren tanzenden Kameraden folgte der Abmarsch, so daß die närrischen Gäste und Luftflotten-Mitglieder Boris Müller in der Type des unvergessenen Hans Hachenberg als „Doof Noß“ Gehör schenken konnten. Sodann folgte nach Tanz und Rede der Wechsel des Genres zu „Klabes“, bei dem die Akteure (Stefan Göbel, Klaus Jansen und Bernd Kistermann) mit Flitsch, Gitarre, Kontrabass und Gesängen für einen kompakten Sound sorgten. Erstmalig auf dem Podium der „Luftflotte“, präsentierte Jörg Hammerschmidt als Stimmenimitator, Parodist und „kluger Verrückter“ in ganzer Länge seiner Bühnen-Performens die Lachmuskeln im Parkett.

Auch hier wieder, wie bei allen Künstlern des Abends, Zugabe, Abmarsch und Bühne frei für das Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, welche der ganze Stolz ihrer gleichnamigen KG sind. Hier präsentierten alle 18 Tänzerinnen und Tänzer den Anspruch jedes närrischen Auditoriums, den dieses in Qualität und Professionalität auf Kölner Bühnen und darüber hinaus erleben möchten. Für den nach dem Tanzcorps folgenden urwüchsigen Künstler „King Size Dick“ (Hans Ganss) und dessen musikalischen Repertoire, überraschte man den Künstler, durch die Auszeichnung des „Großen Verdienstordens“, welcher seit 1986 in 15 Sessionen nur siebzehn Mal an verdiente Persönlichkeiten verliehen wurde und somit eine besondere Rarität im Kölschen Fastelovend darstellt.

Zu den gehörten nach Harald Kloiber und des gesamten Vorstands der „Luftflotte“ als erste Gratulanten, Jörg Runge und Thomas Cüpper, die als „Dä Tuppes vum Land“ und als „Et Klimpermännche“ in Reimform, sowie Klaaf, Verzäll und ur-kölschen Liedgut vor den Gästen im DORINT an der Messe brillierten. In die Zielgerade des ersten „Flüsterflug Kölsch & höösch“ gehörte das Podium den Tänzerinnen und Tänzern der Traditionstanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“, die wie die Grosse von 1823, die Roten Funken und das Festkomitee zu den Gründern des heutigen Fastelovends der Domstadt gehören.

Abschließend krönten die „Rabaue“ mit alten und neuen, sowie den Hits zur Session 2025, den Abend auf der Schäl Sick, wonach man auf die gelungene Premiere des neuen Formats in der Bierstube „Düx“ bis spät in die Nacht weiterfeierte.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Jürgen Vahlenkamp
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Altstädter Köln überraschen scheidendes Tanzpaar mit 111 Meter langem Spalier durch 250 Kameraden

-hgj/nj- Am gestrigen Freitag (24. Januar 2025) staunten die zahlreichen Gäste des Veedels-Brauhauses „Em Kölsche Boor“ über das rege Treiben in grön un rut, welches sich zwischen dem Eingangsbereich und dem am Ende das Brauhauses befindlichen Saales abspielte.

So hatten die Altstädter Köln den Eigelsteinsaal für eine besondere Überraschung reserviert, die zumindest bei zwei Protagonisten des grün-roten Traditionskorps nicht nur für Verwirrung, sondern auch für Tränen sorgte. Jeanette Leithe und Jens Käbbe, die seit einigen Jahren als Tanzpaar zusammen mit ihrem Tanzkorps eines der Aushängeschilder der am Alder Maat beheimateten Gesellschaft sind, verabschieden sich mit dem Aschermittwoch am 5. März 2025 von den närrischen Bühnen Kölns und des umliegenden Rheinlands.

Unter dem Vorwand, daß „Em Kölsche Boor“ eine Nostalgiesitzung stattfindet, lockte Korpskommandant Michael Klaas und Spieß Guido Bräuning – in Absprache mit dem Vorstand – die beiden ins bekannte Eigelstein Brauhaus. Um in den Saal zu kommen passierten beide das über 111 Meter lange Spalier ihrer 250 jubelnden Kameraden. Im Eigelsteinsaal angekommen, waren Jeanette und Jens überwältigt und hatten beide Tränen in den Augen, da sie nicht mit einem solch emotionalen Überraschungsempfang rechnen konnten. In seiner Begrüßung und Worten des Dankes für dieses tolle Tanzpaar, würdigte Präsident Dr. Björn Braun das Tanzpaar seines Korps unter anderem mit „Ihr werdet immer ein Teil unserer Familie sein“.

Wie viele seiner Kameraden hatte Björn Braun ebenfalls feuchte Augen, da für ihn als neuen Präsidenten, dies die erste Verabschiedung langjähriger als auch bedeutender Mitglieder war. Bis in den späten Abend hinein feierten alle Korpsteile weiter, da kein weiterer Termin mehr im Auftrittsplan des Tages stand.

Gleichzeitig rufen die Altstädter interessierte Tänzerinnen und Tänzer auf, sich für das neue Tanzpaar zu bewerben. Bewerbungen können bis zum 1. März 2025 an bewerbung-tanzpaar@altstaedter.de gesendet werden.

Mit dem Abschied von Jeanette und Jens, die beruflich als auch privat einen neuen Weg einschlagen, beginnt nun eine neue Phase: Die Altstädter Köln 1922 e.V. suchen engagierte Tänzerinnen und Tänzer, die in ihre Fußstapfen treten möchten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, wie Pressesprecher Ben Bereuter zum Ausdruck bringt, sich zu bewerben und Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden. Die Altstädter freuen sich darauf, neue Talente in ihren Reihen willkommen zu heißen und die Tradition des Vereins weiterzuführen.

Quelle (Text): © 2025 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Sandra Schild /Altstädter Köln 192 e.V.
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„FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“

Am Dienstag (21. Januar 2025), pünktlich um 15.00 Uhr startete die Sitzung „Fastelovend der leiseren Töne“ im ausverkauften Saal im Pullman Hotel Cologne, unter Leitung des Sitzungspräsidenten Udo Beyers, der diese Sitzung bereits seit 2004 leitet. Der Seniorenbeirat vom Postamt Köln 3 veranstaltete alljährlich eine Karnevalssitzung für aktive und ehemalige Postkollegen. Später sprach man mangels Infrastruktur den KKV „UNGER UNS“ zur Unterstützung unter anderem bei der Programmgestaltung und für die Besetzung des Elferrats an. Die erste Sitzung der KG „Löstige Pensionäre vun d´r Poß“ unter der Schirmherrschaft und mit tatkräftiger Unterstützung des „UNGER UNS“ fand am 11. Januar 1983 statt. Seit 2011 wurde der Name der Sitzung in „Fastelovend der leiseren Töne“ umbenannt, da man so auch andere Zielgruppen ansprechen kann und es fast keine Post-Pensionäre/Pensionärinnen mehr gibt.

Das Programm startete mit dem Tanzcorps „Rheinmatrosen-Minis“ G.M.K.G. Das jüngste Mitglied auf der Bühne ist erst zwei Jahre alt und hatte großen Spaß den Auftritt seines Corps mit viel Freude zu unterstützen. Für den Nachwuchs wird so auf spielerische Weise gesorgt. Vor der in Blüten stehenden Bühnenkulisse und den Tänzerinnen und Tänzer wurde in alter Tradition und nun schon zum neunmal ein Scheck in Höhe von € 444,44 an die Vertreterin der Kölnischen Rundschau – Altenhilfe, Julia Heinen (Vorstandsvorsitzende), vom Heimatverein Köln „Löstige Pensionäre v. d. Post“ vertreten durch Vera Gladow (Vorsitzende) und Vertretern vom Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, überreicht.

Im Programm ging es weiter mit Martin Schopps, der mit seiner politischen Rede wieder den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Die Gruppe „RUMTREIBER“ unterhielt den Saal mit Songs und Geschichten aus der Region rund um Köln. Mit Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ war ein weiteres Schwergewicht an Rednern vertreten, der mit seiner Reimrede wieder die wunden Punkte der Zeit traf und das Publikum zum Schmunzeln und Lachen brachte. Der kölsche Mundartsänger Torben Klein brachte danach mit seinen Liedern wieder viel Schwung in den Saal.

Nach der Pause ging es weiter mit dem Bauchredner Klaus Rupprecht, der mit seiner vorlauten Handpuppe Willi eine feste Größe im Kölner Karneval ist und mit Feingefühl aktuelle Themen aufgreift. Der Höhepunkt war der Auftritt des Kölner Dreigestirn 2025 mit „Prinz René I“ (Klöver), dem Kölner „Bauer Michael“ (Samm) und seiner Lieblichkeit „Jungfrau Marlis“ (Henrik Ermen), die zu Ehren der verstorbenen Marie-Luise Nikuta mit ihrem Namen durch die Säle zieht. Sie hatte von Anfang an eine enge Bindung zur „StattGarde Colonia ahoj“, wie auch der KKV „UNGER UNS“ der dem Verein als Bürge zur Seite stand. Danach ging es mit den heißesten „Silver Ager“ „Klaus und Willi“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) weiter. Sie versuchten auch diesmal wieder die Herzen der Frauen im Sturm zu erobern. Die Tanzgruppe „Winzerinnen un Winzer vun d´r Bottmüll“ riß das Publikum mit atemberaubender Akrobatik noch einmal von den Stühlen. Den wunderbaren Abschluß dieser tollen Veranstaltung krönten die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. mit einem stimmungsvollen Medley und schöner Tanzeinlage.

Die Sitzung endete um 21.15 Uhr mit einem überglücklichen und zufriedenen Publikum und dem Ausruf „Ne löstige Pensionär läv lang, läv lang, läv lang!“

Quelle und Foto/s: Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.; (Foto/s): Rolf Simons




Große KG Frohsinn sammelt € 6.666,66 für „Schull un Veedelszöch“ – Kreativität und Gemeinschaft im Zeichen der Gemeinschaft

Die Große Karnevalsgesellschaft Frohsinn Köln 1919 e.V. hat in der aktuellen Session einmal mehr bewiesen, dass Karneval weit über den Spaß hinausgeht. Mit einer Reihe kreativer Aktionen setzt der Verein ein starkes Zeichen für die Förderung des kölschen Nachwuchses und unterstützt die „Schull un Veedelszöch“ mit voller Kraft.

Bereits im Dezember 2024 wurde die jährliche Weihnachtsaktion der GR KG Frohsinn Köln umgestellt: Statt Weihnachtskarten und Präsenten entschied sich der Verein, das Budget für einen guten Zweck einzusetzen. Die Mitglieder wurden eingeladen, sich ebenfalls mit Spenden zu beteiligen, was zu einer großartigen Resonanz führte.

Auch während der Sitzung am 12. Januar 2025 im Gürzenich wurde fleißig gesammelt. Die Künstlerinnen und Künstler, darunter die „Bläck Fööss“, erhielten anstelle von Blumen und Präsenten symbolische Spendengutscheine, die sie stellvertretend in die Spendenbox einwarfen. Dieser nachhaltige Ansatz – weniger Jedöns und mehr Unterstützung für den kölschen Nachwuchs – wurde von allen Beteiligten begeistert aufgenommen. Außerdem beteiligte sich der Senat der Großen KG Frohsinn Köln noch mit einem großzügigen Betrag und rundete auf eine jecke Größe auf.

Am Ende der Aktion konnte die Gesellschaft die beeindruckende Summe von € 6.666,66 sammeln. „Wir finden es großartig, wie die GR KG Frohsinn Köln kreative Ideen entwickelt, um den Nachwuchs im Karneval zu fördern. Jede Initiative, die dazu beiträgt, die kölsche Tradition zu bewahren, unterstützen wir aus vollem Herzen,“ erklärte die Band „Bläck Fööss“.

Stephanie Wersig, Pressesprecherin der GR KG Frohsinn Köln, zeigte sich überwältigt vom Erfolg der Aktion: „Ich bin unglaublich glücklich, daß wir den Spendenbetrag vom letzten Jahr noch einmal toppen konnten. Diese fantastische Summe zeigt, wie sehr unser Ansatz von den Mitgliedern und Künstlern getragen wird. Diese Unterstützung ist einfach großartig und macht deutlich, wie stark die karnevalistische Gemeinschaft ist.“

Der Verein ruft darüber hinaus alle Interessierten dazu auf, sich ebenfalls für die Aktion „Schull un Veedelszöch“ einzusetzen. Jede Unterstützung hilft dabei, das Brauchtum lebendig zu halten und die Gemeinschaft zu stärken.

Spendenkonto
Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE36 3705 0198 0006 0022 24
SWIFT-BIC COLSDE33

Quelle (Text): Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.; (Foto): Vera Drewke Photography




Große Allgemeine feiert festlichen Gottesdienst zum 125jährigen Jubiläum – Übergabe und Segnung der „Jubiläumsplagge“

Feierlicher Gottesdienst zum 125jährigen Jubiläum der Großen Allgemeinen KG: der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn (Mitte), der Präsident und die 1. Vorsitzende der Großen Allgemeinen Markus Meyer und Angi Meis (rechts daneben), der Gesellschaftspfarrer Msgr. Andreas Kurte (links) und weitere Mitglieder des Vorstands

Mit einem feierlichen Jubiläumsgottesdienst in der Müngersdorfer Kirche St. Vitalis hat die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft (GA) ihrer Gründung vor 125 Jahren gedacht. Der festliche Einzug der Plaggenträger, die kölschen Orgeltöne und vielen Karnevalisten in Gesellschafts- und Tanzgarderobe erinnerten durchaus an den großen traditionellen Karnevalsgottesdienst des Festkomitees im Kölner Dom.

„Wir wollen damit nicht zuletzt auch an den Ursprung und die Werte des Karnevals erinnern, die ja eng mit dem Christentum verbunden sind.“ verdeutlichte Markus Meyer, Präsident der Großen Allgemeinen, das Anliegen der Traditionsgesellschaft ihr Jubiläum neben karnevalistischen Veranstaltungen auch mit einem Gottesdienst zu feiern.

Und genau diese Verbindung stellte auch der Gesellschaftspfarrer Msgr. Andreas Kurte in den Mittelpunkt seiner Predigt, die er dem Anlaß entsprechend in Reimform vortrug. „Mit einer Nase im Gesicht, sich vieles gleich viel leichter spricht. So konnten Hofnarren mit Klarheit, dem König sagen manche Wahrheit.“ spielte Andreas Kurte auf die historische Karnevalsfigur des Bellejecks an, die die Große Allgemeine 2009 wiederbelebte und ihren Ursprung im mittelalterlichen Hofnarren hat. Ähnlich wie die Narren, würde auch die Bibel durchaus kritische Wahrheiten ansprechen, zog Andreas Kurte eine Parallele zwischen Karneval und Christentum. „Solche Wahrheit ist verbrieft, auch in den Texten der Heil‘gen Schrift. Da fragt der Narr vor allen Leuten, ob die wir schärfer nicht müßten deuten.“ so der Gesellschaftspfarrer.

Besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes, an dem auch der Präsident des Festkomitees und Ehrenmitglied der Großen Allgemeinen Christoph Kuckelkorn teilnahm, war die feierliche Segnung der „Jubiläumsplagge“. „Fahnen haben im Karneval eine identitätsstiftende und damit verbindende Bedeutung. Das wünsche ich mir von dieser ‚Plagge‘ auch für unsere Gesellschaft.“ so die 1. Vorsitzende der GA, Angi Meis, die gemeinsam mit Cleo Danielzyk der Familiengesellschaft diese Fahne als Geschenk zum Jubiläum überreicht hatte.

Quelle und Foto/s: Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.




Buntes Treiben bei der Damensitzung der Prinzen-Garde Köln

Einmal mehr bot der Gürzenich ein Bild der Farben und Lebensfreude. Da dürfte die Hautevolée der Damengesellschaften nicht fehlen. Sowohl die Präsidentin der 1. Damengarde Coeln, Barbara Brüninghaus, mit großem Gefolge, als auch die Präsidentin der Colombina Colonia, Uschi Brauckmann sowie die Präsidentin der Schmuckstückchen, Rüya Gazez-Krengel, wollten sich dieses Sessions-Highlight nicht nehmen lassen und die Prinzen-Garde belohnte es mit einem Programm vom Feinsten. Sitzungsleiter und Schriftführer Marcus Gottschalk war diese Freude bereits zu Beginn der ausverkaufen Sitzung anzumerken, als er die Damen begeistert begrüßte.

Den Auftakt machte die Kindertanzgruppe „PG Pänz“ zusammen mit dem Kölner Kinderdreigestirn 2025. Für karnevalistische Tradition sorgten neben dem Kölner Dreigestirns traditionell das große Korps der Prinzen-Garde und einmal mehr die StattGarde Colonia Ahoj, ein Leckerbissen auf der Damensitzung der Prinzen-Garde.

Die Redner nehmen bei der Prinzen-Garde stets einen besonderen Stellewert ein, so diesmal Martin Schopps und Marc Metzger. Der kurzfristig erkrankte Guido Cantz wurde von „Eldorado“ ersetzt.

Wo Mädche fiere“, darf Musik net fehle: mit „StadtRand“, „Brings“, „Höhner“ und „Kasalla“ hat die Prinzen-Garde die jungen und großen Geschütze der Karnevalsmusik aufgefahren, bevor Norbert Conrads festlich mit „Am Dom zo Kölle“ die Sitzung schloß.

Wer nach alle dem immer noch Energie hatte, die feierte bei der Nachsitzung im Foyer zu Musik von Philipp Godart.

Quelle: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.