Beiträge vom 30.09.2011-09.10.2011


Sonntag, 9. Oktober 2011

Löschmeister Josef Jackels
Marc Breuer ist der frühere Partner von Christian Macharski, der seit einem Jahr im Kölner Karneval als Hastenraths Will Erfolge feiert. Gemeinsam waren die beiden jahrelang als „Rurtal-Trio“ unterwegs.
Und nun versucht sich die zweite Hälfte des Rurtal-Trios ebenfalls im Karneval.
Zur Einleitung stellt er sich vor: “Josef Jackel, Josef mit F wie Vollfosten.“
Ansonsten sprach er oft in einem merkwürdigen Dialekt, der das w fast amerikanisch klingen lässt. Eine Bitte: wenn ein Bühnenkünstler Dialekt spricht, dann bitte durchgängig.
Höflicher Anstands-Beifall.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Willi & Ernst
Man konnte sich gleich denken, dass die Regie sich dabei was gedacht hatte, ein gänzlich unbekanntes Zwiegespräch als vorletzten Programmpunkt zu bringen. Das musste ein Kracher sein. Und es wurde niemand enttäuscht.
Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum alias „Willi & Ernst“ scheinen der Geriatrie entsprungen zu sein und reden nur über Krankheiten und diverse Bestattungsarten. In Mode seien zurzeit besonders Seebestattungen. Sie stellen überzeugend zwei alte Männer dar, in Kleidung, Körperhaltung, Gedankengut. Willi verteilt Leih-Teddykuscheltiere und –Damenunterwäsche im Publikum und bereitet so Ernsts großen Auftritt als Rockstar vor. Während Ernst direkt im Publikum sein Lied schmettert, hält Willi auf der Bühne dem Publikum Anweisungen vor die Nase: „Applaus“, „Ooooohhh“, „Alaaf“. Ein riesiger Klamauk, das Sartory stand Kopf.
Willi läuft zu Hochform auf, als er sich im Publikum von einer Frau Stichworte geben lässt. Er baut sie perfekt in ein Lied ein, in dem dann entsprechend die Begriffe Erika, Eschweiler, Spaghetti auftauchen.
Die beiden Künstler, die in diesem Jahr die Paten der Bundesgartenschau in Koblenz sind, werden sich zur 5. Jahreszeit, wenn keine Blumen blühen, in Köln aufhalten. Das ist so sicher wie Strüßjer im Rosenmontagszug.

Ein nicht unwesentlicher Kritikpunkt sei erlaubt: Jungs, kauft Euch von Eurer ersten Gage neue Headset-Mikrofone, im Kölner Fachhandel ab 89 € zu bekommen. Die Atem-Windgeräusche waren sehr nervig.

Sonntag, 9. Oktober 2011

papallapap

Das Profi-Quintett ist erst das zweite Jahr dabei und hat schon einen Plattenvertrag in der Tasche, so gut ist das Geschäft angelaufen.
Und das hat einen guten Grund: was papallapap macht, ist stimmig.
Beweis ist das erste Stück, das wie von allein vor sich hin schunkelt: „Hück es d’r schönste Daach.“ Die oktavierte Falsettstimme des Keyboarders zum Leadgesang ist ein ganz selten gehörter, aber sehr reizvoller Akzent. Und so groovt das Stück durch das Sartory, und am Ende schunkelt der halbe Saal mit.
Das zweite Lied war ein druckvoller Rock-Kracher, bei dem man allerdings den Text kaum verstanden hat.
Ein optisches Highlight erwartete die Besucher im dritten Stück, als zum Titel „Mer fleeje zosamme“ 9 Tanzpaare aus dem Kölner Karneval ihre Figuren vollführten. Das hatte einen Hauch von feierlicher Poesie.
Standing Ovations für die Tanzpaare und papallapap.

Mein Fazit:
Willi & Ernst sind die neuen Shooting Stars im Kölner Karneval, eine Entdeckung des Literarischen Komitees. Hastenraths Will und papallapap waren ebenfalls Highlights. Die übrigen Bands liefen zu Normalform auf. Nachholbedarf hat das Komitee im Bereich der erwachsenen Redner. Die vom Komitee betreuten Kinder allerdings boten durchweg schöne Beiträge.

Quelle: Klaus Huber/www.jeckenklaaf.de

Sonntag, 9. Oktober 2011
41. Grielächer Herrenfrühschoppen mit Prominenz und weiblichen Akteuren

-hsch- Traditionell starten die Kölsche Grielächer nach dem Sommer und kurz vor der neuen Session mit ihrem „traditionellen Herrenfrühschoppen“. Traditionell auch deshalb, er fand nun schon zum 41. Male statt.
Rund 500 Männer fanden wieder den Weg in die Aula des Humboldt-Gymnasiums.
Die Herren bereuten ihr kommen nicht, denn es gab wie immer ein frisch gezapftes Kölsch für die durstigen Kehlen, in der Pause ein lecker Hämmchen mit Krautsalat und Röggelchen sowie ein tolles Programm.
Stilvoll erschien der „Club der alten Säcke“ in Frack und Zylinder. Grielächer-Präsident Rudi Schetzke wurde auch von den Herren freundlicherweise aufgenommen.
Unter den Ehrengästen waren auch die Grielächer des Jahres 2006, 2007 und 2008, Ludwig Sebus, Hans Bauhoff (Ehrenpräsident der KG und Nestor des FK Kölner Karnevals) und Hans Hachenberg.
Los ging es im Programm mit der „Fauth-Dance-Company“, gefolgt von Uli Teichmann, den Garde Girls der „1. Efferener KG von 1975 e.V.“, Jörg Knörr, die „Cheerleader des 1. FC Köln“ und den „Swinging Fanfares“. Begleitet wurden die Auftritte von Showgirl „Blondi“.
Jörg Knörr war an diesem Sonntagmorgen der Knaller im Programm. Er imitierte nicht nur gekonnt Prominente, sondern erwies sich auch als exzellenter Schnellzeichner. Präsident Rudi Schetzke stand ihm gekonnt Modell.
Programmgestalter Roland Lautenschläger, bekennender 1.FC Köln Fan, mit dem Grielächerspitznamen „Jeisbock“, bekam einen Geißbock geschenkt.

Quelle und Foto: Henry Schroll

Mittwoch, 5. Oktober 2011
DOMSTÜRMER: Piddy auf dem Wege der Besserung

Liebe Freunde der DOMSTÜRMER,

am letzten Wochenende sorgte ein leichter Herzinfarkt bei unserem Piddy Kiel für große Aufregung. Heute kann aber schon wieder herzhaft lachen und ist erstaunlicherweise voller Energie und Tatendrang. Natürlich bremsen wir ihn da erstmal sanft und geben ihm alle Zeit der Welt, um sich zu erholen.
An dieser Stelle danken wir noch mal für das Verständnis bezüglich des verlegten Konzertes in der Wiener Steffie. Ein neuer Termin wird frühzeitig bekannt gegeben werden.
Alle weiteren Auftrittstermine werden wie geplant stattfinden – auch auf ausdrücklichen Wunsch unseres Piddy´s.
Die Auftritte werden im gleichem Maße fortgeführt, wie die DOMSTÜRMER es bereits im letzten Jahr gemacht haben, als Piddy während einer mehrwöchigen Kur nicht mit auf die Bühne konnte. Das heißt, zum neuen Wochenende sind Eure Stürmer wieder unterwegs.
Piddy läßt Euch „stürmische Grüße“ vom Krankenbett ausrichten und bedankt sich recht herzlich für die lieben Genesungswünsche.

Wir sind uns sicher: ALLES WIRD GUT!

Herzliche Grüße aus dem Kölner Süden
Eure DOMSTÜRMER

Quelle und Foto: DOMSTÜRMER

Mittwoch, 5. Oktober 2011
Jan von Werth: Ne kölsche Jung weed tatsächlich 50 Johr

-hke- So stand es in der Einladung. Gestern, Dienstag den 4. Oktober 20111 feierte der Literat des Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V., Clemens Krein seinen 50 Geburtstag, mit Familie, Freunden und Bekannten in Köln.
Clemens Krein ist seit dem 1. Januar 1980 Mitglied im Reiter-Korps „Jan von Werth“ e.V. Acht Jahre war er aktiver Tänzer in der 1. Schwadron Tanz- und Reservekorps, dann übernahm er von seinem Vater das Amt des Literaten, was er bis zum heutigen Tage mit viel Erfolg ausführt und bald sein 25jähriges Jubiläum feiert.
Viele Karnevalisten waren vor Ort um ihm zu seinem Festtag zu Gratulieren. An der Spitze unser Präsident Jörg Mangen, der ihm die Glückwünsche der Gesellschaft übermittelte.
Heinz Krein, der Vater des Geburtstagkindes, Ehrenmitglied des Reiter-Korps „Jan von Werth“ e.V. sowie Ehrenbaas des Literatenstammtisches, erzählte über 50 Jahre zusammen Leben, es war ein amüsanter Vortrag.
Musikalisches Highlight an dem Abend waren die Auftritte von den „Rabaue“, „Klüngelköpp“ sowie „Blom un Blömcher“. Bis zur späten Stunde wurde gefeiert, es war ein toller Abend.

Quelle und Foto: Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V.

Samstag, 1. Oktober 2011
Stromlose Ader startet beim “köln marathon 2011” in Familienstaffel

[n]Am morgigen 2. Oktober, startetet die „Stromlose Ader-Familie Schröter-Marathonstaffel“ beim diesjährigen Köln Marathon für die Kölner KG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937. Die Staffel startet um 11:30 Uhr mit der Start-Nr.: 565 in der Reihenfolge:

• Senator Hans-Peter Schröter,
• Senator Andreas Schröter,
• Mitglied Tobias Unger,
• Jessica Nasser.

Bereits um 8.30 Uhr startet Biggi Limburg (mit Heidi Houben der Kartenvorverkauf der Stromlosen Ader) zum Halbmarathon über 21,1 km durch Köln. Ihre Startnummer: F29703.
Senatspräsident Hans-Peter Houben und Tochter Julia starten um 10.56 Uhr beim Inlinemarthon mit den Startnummern 40688 und F40690. Mitglied Julia Houben hat ihrem Vater nichts von ihrer Anmeldung gesagt und ihn damit überrascht.
Der Vorstand, der Senat und die Mitglieder wünschen allen Startern (nicht nur den eigenen Mitgliedern) eine erfolgreiche Teilnahme, viel Spaß und Erfolg auf der Strecke sowie eine unfall- und verletzungsfreie Teilnahme.

Quelle: K.K.G. "Stromlose Ader" Köln e.V. von 1937

Samstag, 1. Oktober 2011
WDR präsentiert Sessioneröffnung am Elften Elften Elf in Fernsehen, Hörfunk und Internet

Der Westdeutsche Rundfunk präsentiert zur Sessionseröffnung am 11. im 11. 2011 sein Karnevalsprogramm im Fernsehen, Hörfunk und Internet. Eingeläutet werden die "tollen Tage" am Kölner Heumarkt, und der WDR ist ab 10.30 Uhr live dabei. Moderiert wird das jecke Programm von Marita Köllner und Wicky Junggeburth; kölsche Kult-Bands, unter anderem „Höhner", „Brings" und „Bläck Fööss", geben ihre Hits zum Besten.

Sessionseröffnung Kölner Karneval 2011/2012
Kölle Alaaf! Das Warten hat endlich ein Ende, die Jecken sind wieder los! Nach dem gemeinsamen Count-Down mit dem Präsidenten der Ostermann-Gesellschaft, Peter Schmitz-Hellwing, wird pünktlich um 11.11 Uhr auf dem Heumarkt der Straßenkarneval in Köln eröffnet.
Das neue Dreigestirn kommt diesmal von der Kölner „Prinzen-Garde Köln 1906 e. V.“: Prinz Marcus I. (Marcus Gottschalk), Bauer Thorsten (Thorsten Schmidt) und Jungfrau Olivia (Dr. Oliver von Rosenberg). Außerdem vor Ort: Oberbürgermeister Jürgen Roters und alles, was in der kölschen Musikszene Rang und Namen hat. Unter anderem: „Höhner“, „Bläck Fööss“, „Räuber“, „Paveier“, „Brings“ und viele andere mehr.

Live vom Heumarkt in Köln
Moderation: Marita Köllner und Wicky Junggeburth

WDR Fernsehen, Freitag, 11. November 2011, 10.30-12.45 Uhr
(Fortsetzung: 13.00-16.00 Uhr)

Immer wieder kölsche Lieder 2011 (LIVE)
Am „11. im 11.“ 2011 ist es wieder soweit: Endlich „jeiht dat Trömmelche widder los“. Und inzwischen ist es schon Tradition, dass die Kölner Jecken nicht nur in der Altstadt den Auftakt des Fasteleers feiern, sondern ebenso in der Arena in Deutz. Wie in den vergangenen Jahren werden sicher auch wieder viele aus den „karnevalsfreien Zonen“ der Republik zum spektakulären Beginn der „fünften Jahreszeit“ ins „Henkelmännchen“ strömen, wo sich die gesamte musikalische Karnevalsprominenz an diesem Abend trifft.
Hier werden die neuen Hits der kommenden Session zum ersten Mal live (!) präsentiert. Deshalb ist es für die Stars unter den Karnevalsmusikern quasi ein „Muߓ, an dieser Riesenparty teilzunehmen: von Marie Luise Nikuta bis zur Kölsch-Rockgruppe „Brings“ – von den Stimmungskanonen Bernd Stelter und Marita Köllner bis hin zu den „Räubern“, „Paveiern“, „Höhnern“, „Bläck Fööss“ und den „Cöllnern“.
Doch der närrische Auftakt in der Arena in Köln ist auch eine willkommene Möglichkeit für Nachwuchs-Künstler, vor großem Publikum aufzutreten. Und so sind neu dabei: Senkrechtstarter „Cat Ballou“, „papallapap“ sowie die „Klüngelköpp“. Nicht zu vergessen die junge Nachwuchsband „Querbeat“, die das mehrstündige Konzert eröffnet. Präsentiert wird die Mega-Show von Stimmungskanone Marc Metzger alias „Dä Blötschkopp“. Und die „Willi-Ketzer-Band“ wird wie in den vergangenen Jahren die Jecken in der Halle in Höchststimmung bringen.

WDR Fernsehen, Freitag, 11. November 2011, 20.15-22.00 Uhr
(Fortsetzung: 22.45 – 0.45 Uhr)

Lachgeschichten – Das Colonia-Duett
Das Colonia-Duett war eines der populärsten Karnevalsduette. Es juxten und sangen bis 1990 Hans Süper und sein Partner Hans Zimmermann, der 1994 verstarb. Das Markenzeichen von Hans Süper war seine Flitsch, seine Mandoline; Zimmermann mit Gitarre musste als Blödkopp für die Witze und Einfälle seines Partners herhalten. Hans Süper betitelte Zimmermann immer wieder als „Du Ei“ in Anspielung auf dessen Glatzenprobleme. Es hagelte Beifallsstürme. Junge Karnevalisten sehen im Colonia-Duett ihre Vorbilder und die TV-Wiederholungen dieses legendären Duetts bescheren in der Session immer wieder Quotenrekorde, wenn es wieder heißt: „Du Ei!“
In den Lachgeschichten erinnert Hans Süper an die größten Erfolge und an seinen kongenialen Partner Hans Zimmermann.

WDR Fernsehen, Freitag, 11. November 2011, 22.00-22.45 Uhr

WDR 4: Immer wieder neue Lieder
Der „Elfte Elfte Elf“ – jecker kann kein Datum sein. Und so heißt es auch in diesem Jahr bei WDR 4 zur Karnevals-Eröffnung erneut „Immer wieder neue Lieder“. In der traditionsreichen Radio-Live-Sendung präsentiert Wicky Junggeburth viele Karnevalsgrößen mit ihren neuen Liedern für die bevorstehende Session. Topstars wie die „Bläck Fööss“, die „Höhner“ oder die „Paveier“ geben sich im großen Sendesaal des WDR im Kölner Funkhaus die Ehre.
Karnevalslegende Karl Berbuer („Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“, „Heidewitzka Herr Kapitän“ und viele mehr) wäre in diesem Jahr 111 Jahre alt geworden. Grund genug, seine Lieder am 11. Im 11. 2011 noch einmal aufleben zu lassen. Und auch der karnevalistische Nachwuchs hat seinen Platz.
Es wird zu 100 Prozent live musiziert! Ein großes Orchester, die Närrischen Musikanten unter der Leitung von Prof. Wieland Reißmann, sorgt für den musikalischen Rahmen.
Die Sendung beginnt um 19.05 Uhr und wird live bei WDR 4 und als Stream auch im Internet übertragen. Die öffentliche Generalprobe findet am 10. November 2011 um 19.00 Uhr statt.
Der Vorverkauf zu beiden Veranstaltungen beginnt am 4. Oktober 2011 um 10.00 Uhr an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Tickets gibt es außerdem bei WDR 4 unter der Telefonnummer +49 (0) 2 21/56 78 90 11. Erfahrungsgemäß sind die Eintrittskarten stets sehr schnell vergriffen.

WDR 4, Freitag, 11. November 2011, 19.05-23.00 Uhr
Schunkeln im Netz am 11. im 11. 2011

Pünktlich zur Sessionseröffnung des Kölner Karnevals 2011/2012, die traditionell am Kölner „Heumarkt“ eingeläutet wird, präsentiert wdr.de eine karnevalistische Online-Aktion. Auf www.karneval.wdr.de gibt es nicht nur den aktuellen Überblick über das närrische Hörfunk- und Fernsehprogramm des WDR: Am 11. im 11. 2011 ab 11.00 Uhr können die Web-Besucher die Karnevalshöhepunkte auch live miterleben – im Ticker, in Audio- und Video-Streams.
Neu-Jecken werden für die bevorstehende Karnevalszeit fit gemacht und lernen per Internet schnell dazu, was ein „echter“ Jeck so kennen muss: Von Karnevals-Vokabeln und Liedtexten über Benimm-Regeln, Rezepte gegen den Kater und die Besonderheiten der großen und kleinen Frohsinns-Festungen, finden sich hier die wichtigsten „närrischen“ Tips.

Quelle (Text und Logo): Westdeutscher Rundfunk; (Banner 11. im 11.) Willi Ostermann Gesellschaft 1967 e.V.; (Foto und grafische Gestaltung) "Schosch" Jäckel/www.koblenzerkarneval.de

Freitag, 30. September 2011
Typisch Kölsch 3/2011

Von Heike, Niklas und „Schosch“ Jäckel sowie Andreas Klein (www.koelsche-fastelovend.de)
und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“ 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf, Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln/Michael Flock, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen, G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerieblau-weiß von 1870 e.V. – Blau Funken/Jürgen Stelter, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao), KKG "Stromlose Ader" e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, "Muuzemändelcher" Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †, Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps "Jan von Werth" von 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität "Luftflotte" 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger, Die Talentschneider Alex Dick/papallapap, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar „Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther, Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel, BRINGS, center.tv, „De Räuber“ – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, Koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com.

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG "Schnüsse Tring" 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Badura/Festkomitee Kölner Karneval, Erich Bädorf, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal © ), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps "Jan von Werth" von 1925 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et …, Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast.

Freitag, 30. September 2011
KAJUJA präsentiert sich mit gelungenem Programm als Eisbrecher der Vorstellabende 2011

-hgj/nj- Nur noch sechs Wochen trennen die Karnevalisten von der kommenden Session und traditionsgemäß läuten die Vorstellabende quasi als „närrisches Sechswochenamt“ die letzten 42 Tage vor dem 11. Im 11. ein. Begonnen hat dies heute Abend im Theater am Tanzbrunnen mit dem Vorstellabend 2011 der KAJUJA, die 16 Künstler und Gruppen mit ihren neuen Programmen und Tänzen präsentierten.
So startete nach der Anmoderation durch die Medienprofis Björn Lindert und Lukas Wachten ein sechsstündiges Programm, das mit der „KölschFraktion“ einen Programmpunkt außer Konkurrenz sowie mehrere Vorstellungen mit Zugaben mit sich brachte, was eigentlich bei den Kölner Vorstellabenden ungewöhnlich ist.
Nach dem Into von „Jeckendiz“ (Dirk Schoenmakers und Andreas Hoss)die gefühlvoll, melancholisch leider nur einen Titel ihres Repertoires vortrugen. Das Duo „Jeckediz“ gehört zu den Neunlingen im Kölschen Fasteleer und wurden bei „Loss mer singe“ mit einem Förderpreis ausgezeichnet, was ihre Fundamentierung sicherlich ein kleines Stück voran bringt.
Auch wenn sich beiden Künstler aus dem rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler nur mit einem Titel präsentierten dürfte man sie zukünftig häufiger in den Sälen Köln sehen. Letztendlich bleibt als Fazit unserer Redaktion „Jeckediz“ *** Pappnasen zu geben.

„Jeckediz“ im Internet: www.jeckediz.de.

Ach ja, unsere Bewertung für alle Vorstellabende die typischkölsch.de begleitet, stellen wir auf Pappnasen um, d.h. bei einer obsoluten Bestleitung erhält der Interpret * goldene Pappnase, gefolgt von * bis ***** Pappnasen (in rot) und bei einer Litschnummer oder einem extrem schlechten Vortrag gibt es * Rotznase. Die Nasen sind jeweils in Foto einmontiert.

Freitag, 30. September 2011

Seit 3 x 11 Jahren präsentieren sich die Kinder der „Pänz vun Gereon“ im Kölner Karneval und beweisen einmal mehr, daß man auch über drei Jahrzehnte unentwegt den Nachwuchs im Kölner Karneval fördern kann. So auch heute Abend im Theater am Tanzbrunnen, wo sich die „Pänz“ im Jubiläumsjahr ihrer Gesellschaft musikalisch kölsch und mit den Coverversionen der „Höhner“ auf heimatliche Themen von 1. FC über KEC bis zu (fast) immer unpünktlichen KVB zeigten. Die lokalen Themen, wie auch die Herzlichkeit mit der die Kinder ihre Liebe zu Köln und Karneval präsentieren, machen die hin und wieder musikalische Schieflage der kleinen Sängerinnen und Sänger wieder wett.

** Pappnasen und den Hinweis „Pänz vun Gereon“ im Internet unter www.paenzvungereon.de

Freitag, 30. September 2011

Mittlerweile darf man behaupten das der „Tuppes vum Land“ (Jörg Runge) einer der Nachwuchsredner der vergangenen Jahre ist, der es in die vorderen Reihen in der Rednergilde Köln geschafft hat. Selbst die zu seiner rund 15minütigen passende Töne als Einspieler und Tuschs des Sitzungsorchesters bringen den Routinier nicht mehr aus der Fassung und noch weniger aus dem Konzept seiner Reimrede, die auch im Kölner Karneval nur noch selten zu erleben ist. „Standing ovations“ aktuelle Themen (u.a. Griechenland, facebook) oder das Schneechaos des letzten Winters, trennen den Spreu vom Weizen, will sagen einen Redner der auf der Bühne stehen will vom „Tuppes“, der es bereits in die ZDF-Fernsehsitzungen gebracht hat.

Also unbedingt buchen, den wer **** Pappnasenverdient gehört unbedingt in Sitzungsprogramm 2011/2012. Der „Tuppes vum Land“ im Internet unter: www.tuppesvumland.de.

Freitag, 30. September 2011

Von seiner eigenen Musik läßt sich Ralf Hirsch alias der „Kölsche Harry“ übertönen, was sich für ihn als Nachteil resultiert. Hier machen auch die beiden hübschen Mädels nichts mehr wett, die er bei seinem Titel „Wo sin die Hände“ auf die Bühne holt. Unser Tip: Noch ein wenig übern, die Musik aus der Konserve, die statt der Live-Begleitung des Saalorchesters die Musik einspielt weglassen, dann klappt es sicherlich auch in Zukunft besser und das Publikum spart auch nicht mit der Forderung nach Zugabe und dem Applaus. Ansonsten animiert er die Gäste, da das Liedgut ins Ohr geht.

Für den „Kölsche Harry“ (Internet: www.koelsche-harry.de) somit leider nur ** Pappnasen.

Freitag, 30. September 2011

Super Idee in einer für Köln solch erstklassigen Type auf die Bühne zu kommen. Schlecht nur, wenn die Type stimmt, aber der Inhalt der Rede derart auf alte Alt-68er Witze und zudem geklauten Reden von Spitzenredner gepaart derben Inhalt aufgebaut ist. Hiermit begeht Axel Höfel in seiner Type als „Ne kölsche Köbes“ faktisch einen närrischen Suizid. Wenn er es wie von ihm selbst formuliert, schon den Durchbruch im Bergischen Land, den Niederlanden und Belgien geschafft, wird dies sicherlich auch solch flachen Reden hierbei bleiben. Schade, denn die Type hätte einen besseren Redner verdient als Axel Höfel wie er sich derzeit verkauft.

Leider nur * Pappnase und im Internet unter www.ne-koelsche-koebes.de zu finden und auf Sitzungen selten bis nie.

Freitag, 30. September 2011

Irgendwie erinnern die „Zwei Hillije“ an die legendären Auftritte von „Colonia Duett“ und „Süper Duett“. Doch weit fehlt, hierbei handelt es sich nicht um einen Auftritt bei dem Hans Süper mitwirkt sondern um die nach eigener Aussage „eineiigen Kusängs“ Bernd und Wolfgang Löhr. Erstklassiges Duett mit Gitarre und Flitsch, perfekt einstudierte lustige Mitmach-Lieder die es bereits auf CD gebracht haben wie "Leck ens am Aasch, hätt dat Kamelle", "Zwei Pistoleros" oder das Lied vom "Mömmes". Die beiden gehören zu den Urgesteinen der KAJUJA (seit Anfang der 1980er mit dabei) und sind ideal für jede Sitzung, ob für Mädchen, Herren oder im Kostüm.

Leider noch nicht mit einer eigenen Präsenz im Internet zu finden!!! Aber **** Pappnasen für die Präsentation bei der KAJUJA 2011

Freitag, 30. September 2011

Nicht wieder zu erkennen das „Tanzcorps Rheinmatrosen“ der G.M.K.G., die sich nicht nur mit bestens einstudierten Tänzen ihrer „Rheinmatrosen“ wie auch den „Minis“ heute Abend präsentierten, sondern auch optisch durch die neuen blau-weiß-roten Matrosen-Outfits neu auftraten. Mit ihren akrobatischen Hebungen (selbst bei den Minis) und Würfen, zeigen die Tänzerinnen und Tänzer, daß sie sich wieder einmal für die närrischen Wochen fit gemacht haben und sicherlich noch kleine Feinheiten bis zum 11. im 11. fest im ausbügeln können. Ansonsten eine sehr gute Leistung, die für die Zukunft sicherlich noch weiter ausgebaut wird.

Unter www.rheinmatrosen.de im Internet und sicherlich auch auf zahlreichen Bühnen Kölns in der Session 2012 zu sehen. **** Pappnasen fürs Tanzcorps der Großen Mülheimer Karneval-Gesellschaft.

Freitag, 30. September 2011

Also ein waschechter Sachse paßt überhaupt nicht zum rheinischen und schon garnicht zum Kölner Karneval. So hoch können die Türme des Kölner Doms in den Himmel ragen, daß „Edno Bommel“ alias Olaf Bürger hier Fuß faßt. Gemäß des Spruchs „Warum denn in die Ferne reisen, wenn doch das Gute liegt so nah, sollte er sich darauf besinnen weiterhin in Sachsen oder als Comedian aufzutreten. Auf dem KAJUJA-Vorstellabend fand „Edno Bommel“ bei viel Fachpublikum eine gewisse Resonanz, beim Publikum das nicht nur aus Köln und seinem Umland den Karneval in Kölner Sälen erleben will, wird er es schwer haben und nicht das breite Spektrum begeistern können. Die Kölner bereiten im in den Sälen sicherlich kein Podium, da dieser Humor ein anderer als der tradiert gewohnte ist.

Dies war kein Karnevalsbeitrag im rheinischen Sinne, sondern tendiert statt der * Pappnase eher in Richtung Rotznase.

Freitag, 30. September 2011

Neben den Kölner Kultbands („Bläck Föös“, „Brings“, „Höhner“, „Paveier“ und „Räuber“) gesellen sich immer wieder neue Bands hinzu, die entweder den schnell wieder verschwinden oder aber wie zum Beispiel die „Domstürmer“ den Durchbruch geschafft haben. So scheint dies auch bei „cat ballou“ der Fall zu sein, die in ihrer Mischung aus Rock und Pop den passenden Mix dank ihrem klaren Sound für sich und das Publikum gefunden haben. Auf Mädchensitzungen wie auch im Kinder- und Jugendkarneval, dürften die vier jungen flippigen Musiker der ideale Part sein. Auf der neuen Karneval der Stars 2011/2012 – 41 Folge ist „cat ballou“ vertreten und dürften die nächste Hürde auf der närrischen Erfolgsleiter genommen haben.

Neben den **** verdienten Pappnasen gibt es noch den Hinweis auf die Präsenz im Internet unter www.catballou.de

Freitag, 30. September 2011

Weit gereist und seit Anfang der 1990er Jahre auf zahlreichen Bühnen im Rheinland bekannt, so kann man die Tanzgruppe der KG Grün-Weiß Schlebusch beschreiben. Obwohl das Tanzcorps „Die Schlebuscher“ nicht aus Köln, sondern dem nur einen Steinwurf entfernten Leverkusen kommt hat es sich tänzerisch die Herzen der Domstädter erworben. In einer guten Choreografie in tänzerischer und akrobatischer Leistung zeigten sowohl die „Schlebuscher Teens“ wie auch die großen Tanzgruppe, daß man auch auf der „Schäl Sick“ nicht hinterm Mond ist und sich gegen die Vielzahl guter und sehr guter Tanzcorps behaupten kann. Ob kölscher Potpourri oder weltbekannte Songs zur Reise nach New York, nur die „Teens“ sollten noch einwenig die Feile bis zum endgültigen Start in die Kampagne 2012 in 42 Tagen ansetzten.

Glatte **** Pappnasen und unter www.die-schlebuscher.de auch im Internet zu finden.

Freitag, 30. September 2011

Außerhalb der Wertung aller Künstler des KAJUJA-Vorstellabends 2011, trat die KölschFraktion mit gleich sechs Titeln auf, obwohl nur drei Titel zulässig sind. Somit verzögerten sich die Auftritte der nachfolgenden Akteure um weitere 15 Minuten, bei einem Programm, das durch die Verkehrsbehinderungen des bevorstehenden „köln marathon“ und sonstige Einflüsse sowieso schon um etwa eine Stunde stockte. Dennoch waren die Stücke Manni Bell, Peter Horn und F.M. Willizil spielten erstklassig und hatten ein Spektrum von der Gründerzeit bis in die Gegenwart im Gepäck, was für die Qualität der „KölschFraktion“ zeugt, da es sich zum Teil ja um echte Gründungs-„Höhner“ handelt.

Mehr zur „KölschFraktion“ unter www.koelschfraktion.de.

Freitag, 30. September 2011

Leider ist „Achim und Harry“ (Achim Schall und Harald Quast) der „nationale“ Durchbruch auf Kölns Bühnen noch nicht gelungen. Dies könnte daran liegen, daß sie wie in ihrer aktuellen Nummer etwas zu derb und hin und wieder witzig unter der Gürtellinie gehen. Wenngleich die zweideutigen Witze, wobei der eine (Harry) mit „Swing“ Musik meint und der andere (Achim) hiermit „Swingerclub“ versteht, erstklassig verkauft werden, ist dies nicht unbedingt für die großen und bekannten Herrensitzungen, sondern eher für Veranstaltungen in kleineren Sälen, wie auch für einige Mädchensitzungen geeignet. Gut verkaufte Type, die mit einem zweiten Sessionsprogramm vielleicht den erhofften Durchbruch in den Gürzenich, Sartory oder ins Pullman Cologne und Maritim Hotel schaffen könnten!

Trotzdem können „Achim und Harry“ sicherlich mit den *** Pappnasen leben und sind im World Wide Web unter www.harryunachim.de buchbar.

Freitag, 30. September 2011

Sicherlich war der Auftritt der „Flöckchen“ die Nummer mit der schwersten Gewichtung heute Abend im Theater am Tanzbrunnen, was das Gesamtgewicht der Kölner Musikgruppe betrifft. Auch mit ihren Hit mit dem sie sich dem Publikum, Literaten und Präsidenten vorstellten, konnten Markus Kierdorf, Uwe Kraus und Stefan Linden auch ohne ihre Jenny Maus mit ihren drei Hits punkten. Dennoch erschien es gerade den Gästen am Medientisch so, als ob die drei Fastelovendskünstler nicht live oder im Halbplayback sondern eher im Vollplayback ihren Auftritt absolvierten und zur Musik aus der Konserve lediglich die Lippen bewegten.

Nichtsdestotrotz *** Pappnasen, für den Auftritt im XXL-Format. Die „Flöckchen im Internet: www.die-floeckchen.de anklicken.

Freitag, 30. September 2011

Seit einigen Jahren mischt im Kölner Karneval mit ein Tanzcorps mit, daß es innerhalb von wenigen Jahren geschafft hat, je nach Betrachtungsweise ganz vorne oder ganz oben mittanzen zu können. Gemeint sind hiermit die Tänzerinnen und Tänzer der „Original Kölsche Domputzer“, die aus einer kleineren aber dennoch renommierten Gesellschaft kommen, vor einigen Jahren noch weit hinten rangierten und trotz ihrer derzeitigen Frauenlastigkeit, akrobatisch, tänzerisch in Hebungen, Schritten und Würfen eine perfekte Darbietung auf die Bühne zaubern. Hier präsentieren sich junge engagierte Jungs und Mädels die Spaß an Karneval und Tanzsport haben und auf jede Sitzung passen. Selbst die leicht aus dem Takt geratenen Töne der Kapelle konnten die Tänzerinnen und Tänzer ausbügeln, sodaß dies nur den wenigsten der rund 600 Gäste der KAJUJA aufgefallen ist.

Exzellente Leistung die ***** Pappnasen verdient. „Original Kölsche Domputzer“ im Internet unter www.domputzer.de

Freitag, 30. September 2011

Zwar bedeutet der Begriff „Kasalla“ umgangssprachlich in Köln und dem Rheinland, Ärger oder Krawall und wird meistens durch die Drohung „Paß auf, sonst gibt´s Kasalla“ ausgerufen. Beim heutigen Abend im Theater am Tanzbrunnen, konnte aber weder das Publikum noch die Verantwortlichen der KAJUJA dies in dieser Form feststellen. Überträgt man aber die oben erwähnte Drohung auf die Musikgruppe gleichen Namens, dann stimmt dies in voller Gänze was die fünf jungen Musiker anbetrifft. Sie spielen zwar recht laut, sind aber auch mit ihrer Musik gut aufgestellt, bringen neue Töne in die kölsche Musikszene und passen sowohl auf Jugendveranstaltungen wie auch auf Mädchensitzungen. So ist „Kasalla“ ebenfalls auf der aktuellen Sessions-CD „Karneval der Stars – Folge 41“ vertreten und werden sicher ihren Weg im Dschungel des Kölner Karnevals finden.

Im Internet nur für Mitglieder der facebook-Gemeinde http://de-de.facebook.com/etjittkasalla?sk=app_178091127385 erreichbar. Im Nachgang des Auftritts beim diesjährigen Vorstellabend, der Tip die Lautstärke der Instrumente runtersteuern, damit man als Besucher auch die Text hören kann und *** Pappnasen.

Freitag, 30. September 2011

Bigband-Sound in einer sehr guten aber etwas abgespeckten Version als üblich, transferierten die 25 Musiker und die Sängerin der total jecken Bigband „De Bajaasch“ zu vorgerückter Stunde ins Theater am Tanzbrunnen. Vielleicht liegt es auch nur an der geistigen Aufnahme, das hier von abgespeckt gesprochen wird, da die Musiker nach über sechs stündigen Programm mit durch die Verzögerungen (späteres Opening durch die Behinderungen bei Aufbau zum „köln marathon“ und die völlig überzogenen, wenn auch sehr guten Zugaben der „KölschFraktion“ ins Hintertreffen geraten sind. Schade, sowas haben die Musiker nicht verdient, die Titel wie „Mer kumme mit alle Mann vürbei“ oder anderen „Höhner“-Titel noch ein weit gesteckteres Repertoire haben.

„De Bajaasch“ präsentiert sich im Internet unter:www.debajaasch.de und erhält für den Auftritt bei der KAJUJA *** Pappnasen.

Summa summarum, hat die KAJUJA als Eisbrecher der Vorstellabende 2011 eine ordentliche Leistung den über 600 Besucher, die aus einer Vielzahl von Fachleuten (Präsidenten, Literaten und Künstlern) bestand, geboten und darf sicher sein, daß sie auch in nächsten Herbst wieder auf Neuentdeckung wie in diesem Jahr gleich zweimal und auf altbewährte Kräfte zugreifen kann.