Typisch Kölsch 4/2020

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

Bildnachweis und Grafik:
alaaaf GbR Karneval und mehr (alaaaf.de), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V., Altstädter Köln 1922 e.V., Anne Gelb-Wintrich, Joachim Badura, Joachim Badura/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Erich Bädorf, Kurt Braun †, center-tv Köln, Cheerleader des 1. FC Köln, Dat Kölsche Rattepack, Stefan Dößereck, Udo Eulgem (Grafik Närrisches TV-Journal ©), Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., G.M.K.G. Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft/Veranstaltungsservice G.M.K.G., Klaus Huber/Radio Köln 107,1, Hans-Georg Schosch Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Andreas Klein, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., KölnKongress GmbH, Koelnmesse, Helmut Köppe, Kribbelköpp, Willi Kurth †, LVR/Strödter, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Klaus Michels, Privatbrauerei Gaffel, Annette Quast, Erich Radermacher, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V., Joachim Rieger/Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V., Hans-Peter Specht, Stadt Köln/KölnTourismus, Strobel/Festkomitee Kölner Karneval, Frank Tewes/Dat wor et , Jupp Virnich, Bernhard Vosen, WDR Pressestelle, www.jeck-op-koelsch.de/Hans-Peter Specht, www.kammerkaetzchen.de, www.koelsche fastelovend.de/AndreasKlein/Nadine Sprung, www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.




Mottoschal wird in der Corona-Session zum Erkennungszeichen der kölschen Jecken

Deiters-Inhaber Herbert Geiss (links) und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn bei der Vorstellung des Mottoschals

In einer Karnevalsession, die in jeder Hinsicht außergewöhnlich werden dürfte, wird der Mottoschal noch mehr als in den Vorjahren zum Erkennungszeichen der Kölschen Jecken. Wer das Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend” im Herzen tragen will, kann dies ab sofort durch den Mottoschal auch im Alltag zeigen. Trotz weniger Optionen, sich tatsächlich zu kostümieren, wird der Schal zum absoluten Muß für alle Freunde des Kölner Karnevals, zum Zeichen für den Zusammenhalt einer ganzen, jecken Stadt.

Dieser Zusammenhalt ist während der Corona-Pandemie auch im Karneval gefragt, denn viele Beteiligte leiden unter den abgesagten Veranstaltungen der kommenden Session. Die Verbote treffen auch den Kinder- und Jugendkarneval. Der Erlös des Mottoschals fließt zu hundert Prozent in die Förderung des Kulturgutes Karneval. Dazu gehört auch, beispielsweise Kinder- und Jugendtanzgruppen ohne Einnahmen in der kommenden Session bei der Finanzierung ihrer Kostüme, Trainer und Trainingshallen zu unterstützen.

„Nachwuchsförderung ist uns im Karneval sehr wichtig, sowohl bei den Aktiven als auch bei den jungen Jecken“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Wir sind daher sehr froh, in dieser Session – in der wir auf viele Veranstaltungen und Feiern verzichten müssen – ein finanzielles Gerüst zu bekommen, um Alternativen für die Kids und Unterstützung für den Kinder- und Jugendkarneval zu erhalten.“

Christoph Kuckelkorn stellte den neuen Mottoschal heute gemeinsam mit Deiters-Inhaber Herbert Geiss im Frechener Hauptsitz des Kostümherstellers vor. „Deiters fühlt sich eng mit dem Kölner Karneval verbunden und sieht es daher als Selbstverständlichkeit, auch in schweren Zeiten beieinander zu stehen und sich zu unterstützen. Wir freuen uns, über den Verkauf des Mottoschals den karnevalistischen Nachwuchs zu fördern, damit der Fastelovend in dieser Stadt auch in Zukunft so bunt und vielfältig bleibt wie er heute ist“, so Herbert Geiss. „Der Karneval ist ja auch nicht abgesagt, sondern es finden nur weniger Veranstaltungen statt. Mit dem riesigen Dom auf dem Schal kann jeder Kölner unser Wahrzeichen an jedem Tag dieser sehr besonderen Session ganz nah am Herzen tragen.”

Analog zum Logo der kommenden Session spiegelt der Schal die vielen kleinen Puzzleteile wider, aus denen sich der bunte kölsche Fastelovend zusammensetzt. Der Dom steht im Mittelpunkt, er verbindet die beiden Seiten des Schals. Eine kleine eingearbeitete Tasche bietet Platz für das Handy oder den obligatorischen Mund-Nasen-Schutz. Seine Länge liegt bei exakt 1,5 Metern – und erinnert die Jecken so an den Mindestabstand, der selbstverständlich auch im Karneval eingehalten werden sollte.

Der Schal wird nur in limitierter Auflage verkauft und hat sich längst zum äußerst beliebten Sammlerstück entwickelt. Ein großer Gewinn für viele Karnevalsprojekte, die durch den Erlös des Schals finanzielle Unterstützung erhalten. Dazu gehören unter anderem die dem Festkomitee angeschlossenen Kinder- und Jugendtanzgruppen über den Juniorenförderkreis, sowie seit Jahren die städtischen Streetworker, die im Straßenkarneval arbeiten. Sie sorgen für die Sicherheit der feiernden Kinder und Jugendlichen. Ebenso profitieren Projekte entlang des Rosenmontagszuges vom Erlös, so zum Beispiel die kostenlosen Tribünen für Menschen mit Behinderung oder die Inklusionsinitiative „Mittendrin statt nur daneben“, die Menschen mit Behinderung die aktive Teilnahme am Zug ermöglicht.

Den Schal gibt es wie immer für kleine und große Jecken. Er kostet wie im Vorjahr € 15,00 für Erwachsene und € 11,00 für die Pänz. Daneben gibt es auch in dieser Session wieder weitere lizenzierte Motto-Artikel wie ein aufwendig gestaltetes Mottokostüm 2021, Aufnäher, Tattoos und Blinky-Anstecker. Alle Artikel sind ab sofort in allen Deiters-Filialen oder online unter www.deiters.de verfügbar.

 

Quelle und Foto: Festkomitte Kölner Karneval von 1823 e.V.

 




Karl-Küpper-Preis: Carola Rackete erhält ersten Karl-Küpper-Preis

Der Karl-Küpper-Preis wird in diesem Jahr erstmalig an Carola Rackete verliehen

Die Kapitänin und Menschenrechtsaktivistin Carola Rackete erhält als erste Preisträgerin den Karl-Küpper-Preis für ihr besonderes Maß an Engagement und Zivilcourage. Das gaben heute die Initiatoren des Preises – die Stadt Köln, die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, das Festkomitee Kölner Karneval und die Familie Karl Küppers – bekannt. Der Preis war anläßlich des 50. Todestages des Ausnahmekarnevalisten 2020 ins Leben gerufen worden, um dessen Einsatz für die Meinungsfreiheit und sein couragiertes Engagement gegen den Nationalsozialismus zu würdigen.

Der bekannte Kölner Büttenredner nutzte seine Auftritte oft für Kritik am NS-Regime und ließ sich von Repressalien und Redeverboten nicht einschüchtern. Durch seine kritische Haltung zeigte er nicht nur bestehende Missstände auf, sondern dient auch heute noch weit über den Karneval hinaus als Vorbild.

Carola Rackete erlangte 2019 internationale Bekanntheit, als sie als Kapitänin der Sea-Watch 3 im internationalen Seegebiet zirka 70 Kilometer vor der libyschen Küste 53 Schiffbrüchige an Bord nahm. Der Seenotrettung folgte eine tagelange Odyssee auf offenem Meer, da Carola Rackete den nächsten sicheren Hafen der italienischen Insel Lampedusa ansteuerte, ihr dort aber das Anlaufen durch italienische Behörden untersagt wurde. Knapp drei Wochen nach der Seenotrettung entschied sich Carola Rackete entgegen der Hafensperrung in den Hafen von Lampedusa einzufahren, um die Notsituation an Bord zu beenden und die Flüchtlinge sowie die Crew sicher an Land zu bringen. Carola Rackete wurde noch auf dem Schiff verhaftet und unter Hausarrest gestellt, allerdings nach wenigen Tagen wieder freigelassen. Die Aktivistin engagiert sich seit Jahren in der Seenotrettung und der Flüchtlingshilfe und setzt sich darüber hinaus als Naturschutzökologin auch aktiv für Natur- und Klimaschutz ein.

„Frau Rackete hat die Sicherheit und das Wohlbefinden anderer über ihr eigenes gestellt. Sie hat viel Mut und Menschlichkeit bewiesen, als sie die Schiffbrüchigen in Lampedusa an Land brachte und dafür mediale Verurteilung, juristische Verfolgung und offene Anfeindungen in Kauf genommen hat. Das verdient unser aller Bewunderung“, begründet Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, die Entscheidung der Jury.

„Den Finger in die Wunde legen, Mißstände offenlegen und sich dabei auch gegen den Strom stellen und Zivilcourage zeigen – das hat Karl Küpper wie kaum ein anderer gemacht und das hebt auch Carola Rackete von vielen Menschen ab“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. „Wir brauchen Menschen wie sie gerade bei so schwierigen Themen wie der Flüchtlingskrise, um Solidarität und Humanität immer zum Leitbild unseres Handelns zu machen.“

Der Küpper-Preis wurde am 26. Mai 2020 – dem 50. Todestag von Karl Küpper – erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ist mit € 10.000,00 dotiert. Die Verleihung wurde bedingt durch die aktuelle Covid-19-Pandemie jedoch auf Herbst verschoben und ist nun für den 19. Oktober 2020 vorgesehen. Verliehen wird der Preis durch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Patenschaft dafür übernommen hat: „Mit Carola Rackete erhält eine besondere Persönlichkeit diesen Preis. Hinsehen, handeln, sich für Menschen in Not einsetzen – mit ihrem Mut und ihrer Tatkraft ist Carola Rackete ein Vorbild für uns alle und ein Ansporn, sich gegen Rassismus, Antisemitismus und gegen eine Spaltung in der Gesellschaft einzusetzen. Es ist mir eine Freude, diesen Preis im Sinne des Namensgebers Karl Küpper zu verleihen.“

Die Auswahl der Preisträger obliegt einer fünfköpfigen Jury, der neben der Oberbürgermeisterin auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums sowie ein Vertreter der Familie von Karl Küpper angehören. Mit Carola Rackete wurde eine Preisträgerin in der Tradition Karl Küppers gefunden, die sich im Kampf gegen Rassismus und jede Form der Diskriminierung stellt. Sie nutzt die Preisverleihung, um auf die aktuellen Missstände in der EU aufmerksam zu machen: „Nach dem Terror der NS-Diktatur schaffte die internationale Gemeinschaft die Genfer Flüchtlingskonvention. Heute wird diese von den europäischen Staaten mit Füßen getreten, denn Flüchtlinge werden von EU-finanzierten Akteuren völkerrechtswidrig in die Kriegsgebiete zurückgebracht, aus denen sie fliehen. Um diese Erosion der Menschenrechte aufzuhalten, müssen wir handeln, statt zu schweigen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Covid-19-Infektionen findet die Veranstaltung ohne Publikum statt. Die Stadt Köln (https://youtu.be/bFGdix8sK0w) und das Festkomitee Kölner Karneval (https://www.facebook.com/koelnerkarneval.de) übertragen die Veranstaltung live.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




„11.11. – KÖLN SINGT ZOHUS“

Präsentiert wird die zweistündige Show in diesem Jahr von Sabine Heinrich

Die Karneval-Session fällt nicht aus, sie kommt nur völlig anders daher als je zuvor. Zum Karnevals-Auftakt heißt es deshalb „11.11. – KÖLN SINGT ZOHUS“. Das ist die Show, in der die größten Bands des Kölner Karnevals ihre berühmten Hits und ihre neuesten Songs präsentieren. Ohne Publikum, dafür mit ganz viel „Jeföhl“ aus den jecken Wohnzimmern. Eine musikalische Show für eine Session, die mit ihren besonderen Bedingungen unvergesslich bleiben wird.

Auch für die musikalischen Größen des Karnevals gilt das Motto: Das besondere Jeföhl des „Fastelovends“ läßt sich nicht einfach absagen. Und deshalb stehen die besten Kölner Bands auf der Bühne des WDR-Studios in Köln-Bocklemünd und präsentieren ihre Songs in einem ganz neuen Rahmen. Mit dabei sind unter anderem: „Beer Bitches“, „Bläck Fööss“, „Brings“, „cat ballou“, „Höhner“, „Kasalla“, „Paveier“, „Räuber“.

Der WDR bringt die Kölsche Musik von der Bühne in die Wohnzimmer – und alle können Corona-gerecht mitfeiern. Zwar nicht zusammen in einem Saal, aber vereint durch den WDR, die Musik und den „Fastelovend“. Damit alle auch „Zohus“ mitsingen können, gibt es die Texte der neuen Karnevalshits der Session 2020/2021 wieder auf einer großen LED-Wand im Studio.

Präsentiert wird die zweistündige Show in diesem Jahr von Sabine Heinrich: „Ich freue mich, mit den besten kölschen Bands in diese besondere Session zu starten. Dieses Jahr feiern wir einfach Zuhause. Natürlich jeder nur für sich, aber trotzdem alle zusammen. Wenn dann ‚En unserem Veedel‘ erklingt, ist es ein bißchen wie sonst auch: ein Tränchen im Augenwinkel und ein Lächeln auf den Lippen. Ich bin mir sicher, das wird uns gut tun.“

„11.11. – KÖLN SINGT ZOHUS“ wird natürlich am Tag der Sessionseröffnung um 22.15 Uhr im WDR Fernsehen und der WDR Mediathek zu sehen sein.

Quelle (Text): WDR Presselounge/WDR Kommunikation; (Foto): WDR/Annika Fußwinkel

 




REWE Richrath ersteigerte Bild bei Charity-Event ‚Goldtafel‘ der KG Goldmarie

An einem strahlendem Oktober-Samstag war es endlich soweit…

Die Damen der KG Goldmarie konnten dem sehr glücklichen „Versteigerungs-Gewinner“ Peter Richrath (REWE Richrath) das großformatige Bild der bekannten Künstlerin Suscha Korte überreichen.

Peter und Lutz Richrath hatten Ende letzten Jahres bei der Goldtafel, dem großen Charity-Event der noch jungen Damen Karnevalsgesellschaftmit weiteren Gästen ein verdecktes Gebot für das gespendete Werk der Künstlerin abgegeben. Dabei lag ihr Gebot mit € 5.000,00 am höchsten. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte erst jetzt das Bild den glücklichen Gewinnern überreicht werden. Das Geld werden die Goldmaries für ihre nächste große Goldtafel, die im regelmäßigen Turnus alle zwei Jahre stattfindet, wieder in Lebensmittel umwandeln können.

„An dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön an unsere liebe Suscha Korte, die uns ihr Werk gespendet hat! Dank auch an Peter und Lutz Richrath, denen wir sehr viel Freude an dem Bild wünschen“, betonte Tanja Spiegel (Präsidentin der Goldmarie 2016 e.V.).

Quelle (Text): Goldmarie 2016 e.V.; (Foto) Tanja Spiegel




CSD: StattGarde-Matrosen demonstrieren auf dem Fahrrad

Auch der ColognePride 2020 wurde von der Corona-Pandemie nicht verschont und mußte im Juli 2020 in den Oktober verschoben werden, verbunden mit der Hoffnung, daß sich dann die Virusausbreitung deutlich reduziert haben würde. Weit gefehlt, betrachtet man das aktuelle Infektionsgeschehen in Köln, Deutschland oder gar weltweit. Dass der KLuST (Kölner Lesben- und Schwulentag) aber dennoch an der Durchführung des ColognePride 2020 festhält, ist ein starkes und wichtiges Zeichen. Denn Homo-, Trans- und Biphobie sowie Intoleranz und Diskriminierung gegen die LBGTIQ*-Community haben nicht nur in Köln wieder merklich zugenommen. Umso wichtiger sind das Sichtbarmachen der gesellschaftlichen Vielfalt der Stadt und der Kampf für Gleichberechtigung und integrative Akzeptanz. Ein Corona-Virus kann da niemanden mit Augenmaß und Vernunft abhalten.

Die Demonstration, als Finale des ColognePride, wird am Sonntag, 11 Oktober 2020 jedoch nicht als die übliche CSD Parade stattfinden, sondern unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln als große vierteilige Fahrrad-Sternfahrt, die vom Ebertplatz, vom Aachener Weiher, vom Chlodwigplatz und von der Kalker Post zur Abschlußkundgebung an der Deutzer Werft führt.

Die StattGarde hat sich seit ihrer Gründung 2003 die regelmäßige Teilnahme an der Kölner CSD-Parade auf die Fahnen geschrieben. In diesem Jahr sogar erkennbar mit einer eigenen Regenbogenfahne auf der Deutzer Brücke (mittig auf der Seite der Kranhäuser). Oft als eine der größten Gruppen in der Parade, treffen sich am Sonntag jecke 55 StattGardisten in den Vereinsfarben um 11.30 Uhr am Ebertplatz, um ab 12.00 Uhr mit hunderten weiteren Teilnehmern selbstbewußt und viel Lebensfreude gemeinsam rüber zur Schäl Sick zu pedalieren. Dass die StattGardisten dabei Asphalt unterm Drahtesel haben anstatt Wasser unterm Kiel, ist schon mal eine gute Übung für die kommende, völlig andersartige Karnevalssession 2021.

Aufstellung: 11. Oktober 2020, 11.30 Uhr Ebertplatz, Abfahrt 12.00 Uhr

Weitere Informationen zum ColognePride / KLuST: www.colognepride.de

Quelle und Foto: StattGarde Colonia Ahoj e.V.




Mer sin noch do: Stammdesch em Veedel am 16. Oktober 2020 im DOM im Stapelhaus

Grafik: Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V.




Typisch Kölsch 3/2020

Von Heike, Niklas und Schosch Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG Schnüsse Tring 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf/Heinz Schulte, Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), Max Rheinländer, GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen (gs), G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. – Blaue Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick/Siegfried Schaarschmidt, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG Stromlose Ader e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer – Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, Muuzemändelcher – Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †/Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg/Jochen Pöttgen, Rote Funken – Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität Luftflotte 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar Blau-Gelb 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, De Räuber – Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q – Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider – Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK  †.

 

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#gardegegengewalt – 1. Damengarde Coeln macht sich stark gegen Gewalt gegenüber Frauen

Barbara Brüninghaus (links) und Sylvia Arndt unterzeichnen die Vereinbarung zwischen der 1. Damengarde Coeln und der Diakonie Michaelshoven

Unter dem Hashtag gardegegengewalt tritt die 1. Damengarde Coeln aktiv gegen Gewalt gegenüber Frauen ein und wird künftig den Wendepunkt Köln unterstützen.

Der Wendepunkt, unter dem Dach der Diakonie Michaelshoven, ist Gewaltschutzzentrum und Frauenberatungsstelle zugleich und unterstützt seit 1950 in Köln und der Region Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen (https://diakonie-michaelshoven.de/angebote/menschen-in-krisen/frauen-in-krisensituationen/frauenberatung). In dieser Einrichtung erhalten jedes Jahr zahlreiche Menschen, insbesondere auch Frauen, mit körperlichen, seelischen oder sexuellen Gewalterfahrungen sowie von Stalking-Betroffene kostenlose, vertrauliche und professionelle Hilfe.

Die Damengarde wird mit ihrem langfristig angelegten Projekt nicht nur Aufmerksamkeit über eine geplante Fotoaktion mit männlichen Prominenten, die sich gegen Gewalt gegen Frauen stellen, erreichen, sondern auch durch verschiedene Veranstaltungen und Aktionen Spenden sammeln, welche dem Wendepunkt zu Gute kommen werden.

Gespendet werden kann schon jetzt auf das Konto der Damengarde bei der Kreissparkasse Köln mit der IBAN DE 05 3705 0299 0000 4280 unter Angabe des Verwendungszwecks #gardegegengewalt oder per PayPal (Empfänger: info@damengarde-coeln.de, Verwendungszweck: #gardegegengewalt).

Die Präsidentin der Damengarde, Barbara Brüninghaus, und die Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie Michaelshoven, Sylvia Arndt haben eine entsprechende Erklärung unterzeichnet, um das Projekt zu manifestieren und besiegeln. Sylvia Arndt: „Wir freuen uns sehr, daß die 1. Damengarde uns unterstützt. Karneval in Köln heißt eben nicht nur feiern, sondern auch soziales Engagement; das wird durch diese Kooperation mehr als deutlich!“

Besonders freut sich Damengarde und Wendepunkt darüber, dass die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, die Schirmherrschaft für das Projekt übernimmt.

Die Präsidentin der Damengarde, Barbara Brüninghaus, dazu:„Die Übernahme der Schirmherrschaft durch Ministerin Ina Scharrenbach unterstreicht die Wichtigkeit des Themas und bestätigt uns in unserem Engagement in diesem Bereich. Wir freuen uns sehr, daß die Ministerin die Schirmherrschaft für unser Projekt #gardegegengewalt übernimmt und uns damit unterstützt.“

Quelle (Text): 1. Damengarde Coeln 2014 e.V.; (Foto): Photographie Nathalie Michel

 




Karneval 2021: Drastische Einschränkungen sind nötig

Ein so facettenreiches Fest wie der Karneval lässt sich nicht so einfach absagen, aber in Zeiten der Pandemie müssen drastische Einschränkungen gemacht werden – darin sind sich der Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Staatssekretär Nathanael Liminski, und die Vertreter der vier Karnevalshochburgen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln einig. Bei einem Treffen in Düsseldorf, an dem auch andere hochrangige Karnevalisten aus NRW und der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Klaus-Ludwig Fess, teilgenommen haben, wurde festgehalten, daß gesellige Veranstaltungen wie Karnevalsbälle, Partyformate und Sitzungen ohne Beachtung der Abstandsgebote nicht in Betracht kommen. Schon heute verbietet die Corona-Schutzverordnung in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und läßt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlaß (Hochzeit, Geburtstag, Beerdigung) mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich nach Ansicht der Landesregierung und der Karnevalisten absehbar bis Ende Februar 2021 nicht verändern.

Auch Karnevalsumzüge (nach aktuellem Stand als Form von Straßenfesten derzeit ebenfalls bereits verboten), werden in der kommenden Session in ihrer üblichen Form nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch zumindest drastisch von den Vorjahren unterscheiden oder gar nicht genehmigungsfähig sein. Auch ein klares Signal an den unorganisierten Karneval auf der Straße gab es seitens der Landesregierung: Sie empfiehlt den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden am 11.im 11. ein Alkohol- und gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen auszusprechen.

Dennoch soll auch in den Zeiten der Pandemie das Brauchtum gepflegt werden können. Dafür treten an die Stelle der bekannten Veranstaltungsformate karnevalistische Kulturveranstaltungen wie etwa Konzerte oder Besuchstermine der Tollitäten in sozialen Einrichtungen. Damit ist der Weg frei für kleine, kreative Lösungen, die den Vorgaben der Coronaschutzverordnung und den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen.

Frank Prömpeler, Präsident FestAusschuss Aachener Karneval: „Wir haben in den vergangenen Wochen alle Möglichkeiten durchgespielt und sind leider zu dem Schluß gekommen, daß nach derzeitigem Stand nur eine klare Absage an gesellige Veranstaltungen wie Sitzungen, Bälle, Partys und Umzügen erfolgen kann. Gesundheitsprävention steht an erster Stelle, es kann hier kein Feiern um jeden Preis geben. Sitzungen unter strikter Auflage der Hygienebedingungen mit stark reduzierter Teilnehmerzahl sind aber gerade für kleinere Veranstalter finanziell nicht tragbar. Wir haben daher die Landesregierung im Sinne unserer Vereine um ein klares Signal zur Absage des Sitzungskarnevals gebeten.“

Marlies Stockhorst, Präsidentin Festausschuss Bonner Karneval: „Mit dem klaren Statement aus der Staatskanzlei sehen wir nun den Schutz der mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften gewährleistet. Die Landesregierung hat uns zugesagt, daß bereits bestehende Förderprogramme des Landes angepaßt werden, um die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft erhalten zu können.”

Stefan Kleinehr, Vizepräsident Comitee Düsseldorfer Carneval: „Die Session 2021 wird uns allen viel Kreativität abverlangen, aber wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit den Gesellschaften und Künstlern viele alternative Formate umsetzen zu können. Hier darf keiner allein gelassen werden.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: „Als Vertreter des immateriellen Kulturerbes rheinischer Karneval sind wir uns der Verantwortung bewußt, daß ein Fest wie der Karneval großen Einfluß auf das Infektionsgeschehen haben könnte. Daher waren wir seit Anfang Juli im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen zu unterlassen und stattdessen kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten durchzuführen.”

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




KKG Blomekörfge: Alter – Neuer – Vorstand: Planmäßige Vorstandswahlen in 2020

V.l.n.r.: Volker Hochfeld, Hans Kürten, Bernhard Schilde, Dr. Veronika Brune, Dietmar Teuber

Findet eine Jahreshauptversammlung im Blomekörfge normalerweise im Frühjahr statt, machte der KKG Corona in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Aber am 13. August 22020 konnte Dietmar Teuber, 1. Vorsitzender und Geschäftsführer der Gesellschaft, eine stattliche Anzahl von Mitgliedern im Café Restaurant Hermann in Lindenthal begrüßen.

Pandemiebedingt war die Sitzordnung sehr aufgelockert, Mundnasenschutz und Handdesinfektionsmittel obligatorisch.

Nach dem Bericht zur vergangenen Session begrüßte Teuber f neue weibliche und männliche Mitglieder in der Gesellschaft.

Die Berichte des Geschäftsführer und des Schatzmeisters wurden zielgerichtet und zügig vorgetragen. Die Kassenprüfer hatten keine Einwände, so daß der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Für die Neuwahlen stellte sich der Vorstand wieder zur Verfügung, Gegenkandidaten gab es keine. Nur die wichtige Funktion des Geschäftsführers mußte neu besetzt werden. Einzige Kandidatin war Dr. Veronika Brune.

Der alte Vorstand und Veronika Brune wurden ohne Nein-Stimmen in ihren Ämtern bestätigt beziehungsweise wie folgt gewählt:

  • Präsident: Hans Kürten
  • 1. Vorsitzender: Dietmar Teuber
  • Geschäftsführerin: Dr. Veronika Brune
  • Schatzmeister: Bernhard Schilde
  • Literat Volker: Hochfeld

Auch die Kassenprüfer Renate Masson und Hans Oldenburg-Schmitt wurden einstimmig wiedergewählt, Laura Weißenfeld einstimmig als Kassenprüferin neu gewählt.

Die anwesenden Mitglieder gratulierten den Gewählten und wünschten für die weitere Arbeit gutes Gelingen und viel Glück.

Quelle (Text): Kölner KG Blomekörfge 1867 e.V.; (Foto): Hans-Peter Limburg




JHV der Große Allgemeine als Hybrid Event – neuer Schatzmeister und Ehrenrat gewählt

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der GA verlief etwas anders als normal.

Sowohl persönlich im Kasino als auch per Video Chat konnte man an der Sitzung teilnehmen. Selbst der Ehrenpräsident Kurt Niehaus und seine Frau Rita nahmen vom Nordkap aus an der JHV teil.

Nach Entlastung des Vorstands für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde Robert Rothenbücher zum neuen Schatzmeister gewählt, da der bisherige Schatzmeister und Präsident Markus Meier sein Amt als Schatzmeister aus zeitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Max Rheinländer wurde im Amt als Vorstand für Marketing und Strategie erneut bestätigt. Die restlichen Vorstandspositionen bleiben unverändert, wie Max Rheinländer typischkölsch.de mitteilte.

Zum neuen Ehrenrat wurden Helga Gerul, Gabriele Sievers und Bernd Tewes gewählt.

Quelle und Foto/s: Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.




Theresa Biehl und Paul Perkuhn neu im Vorstand

Der Vorstand des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln: v.l.n.r. Petra Carll (Kassiererin),Theresa Biehl (2. Vorsitzende), Christian Kuhn (1. Vorsitzender), Paul Perkuhn (Geschäftsführer)

Die Mitglieder des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e.V. haben bei ihrer Jahreshauptversammlung Theresa Biehl zur zweiten Vorsitzenden und Paul Perkuhn zum Geschäftsführer gewählt.

Theresa Biehl spielt bereits seit vier Jahren die erste Klarinette im Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln. Die Gymnasiallehrerin engagiert sich im Jugendteam und gestaltet die Nachwuchsarbeit im Verein. „Ich danke allen für das Vertrauen und werde engagiert an die erfolgreiche Jugendarbeit anknüpfen“, erzählt Theresa Biehl.

„Mein Ziel ist es, die Verwaltung des Vereins digitaler zu gestalten und somit die Vernetzung der Mitglieder zu fördern“, sagt Paul Perkuhn. Der hauptberufliche Prozess- und Projektmanager schloss sich vor gut einem Jahr dem Verein an und spielt Trompete.

Im Namen der Mitglieder dankt der erste Vorsitzende Christian Kuhn den beiden Vorgängern im Amt Bernd Brock (2. Vorsitzender), insbesondere dem langjährigen Geschäftsführer Robin Teders, der aus beruflichen Gründen im Ehrenamt kürzer tritt.

„Wir lassen uns von Corona nicht unterkriegen. Unsere Musikerinnen und Musiker haben während des Shutdowns in den sozialen Medien Flagge gezeigt und proben jetzt wieder gemeinsam mit dem gebührenden Abstand. Gut vorbereitet stehen wir gemeinsam in den Startlöchern für künftige Projekte, Auftritte oder Konzerte, sobald diese wieder möglich sind“, so Christian Kuhn.

Über das Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e.V.

Jung. Jeck. Anders. – Das Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e. V. wurde 2013 gegründet, ist ein symphonisches Blasorchester und hat über 100 Mitglieder, davon aktuell 60 aktive Musiker und Musikerinnen. Seit 2014 ist „Schwarz-Rot“ offiziell das Orchester von Kölns erster Karnevalsgesellschaft, der „Grossen von 1823“. Wie kaum ein anderes Orchester in Köln wandelt der Verein zwischen Tradition und Moderne, zwischen sinfonischer Blasmusik und Karnevalsmusik, zwischen Marschmusik und Ouvertüre.

Quelle (Text): Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln e.V.; (Foto): Katja Habering




KKV „UNGER UNS“ trotz Corona aktiv –

Die Wahl des Senatsvorstandes stand turnusgemäß auf der Tagesordnung.

Nach 16 „Dienstjahren“ war es der persönliche Wunsch des amtierenden Senatspräsidenten Edmund Gröschen, sein Amt an ein jüngeres Mitglied weiterzugeben.

Als seine Nachfolgerin wurde Dr. Julia Kenter zur Senatspräsidentin gewählt.

Die weiteren Mitglieder des Senatsvorstands

  • Senatsschriftführer: Horst Heller
  • Sprecherin der Damen und Herren des kleinen Rates: Anna Maria Heller
  • Senatskassierer: Karl-Heinz-Piel

wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Text und Foto: KKV „UNGER UNS“ von 1948 e.V.




Alpenüberquerung zu Fuß – sieben Stromlose haben es gewagt

Sieben Männer. Sieben Tage. 3.000 Höhenmeter.

Mitte August nahmen sieben Mitglieder der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 den Begriff Social Distancing sehr wörtlich und machten sich auf, zu Fuß die Alpen zu überqueren.

Wo schon Goethe vor 200 Jahren und Hannibal mit seinem Heer die grandiose und abwechslungsreiche Landschaft durchquert hatten, sollten auch nun sieben unerschrockene Stromlose sich auf den Weg machen.

Am Tegernsee, wo das Abenteuer Alpenüberquerung startete, ging es auf der ersten Etappe bis nach Wildbad Kreuth. Dort angekommen, die ersten Eindrücke verarbeitet, nach der ersten Nacht startete Tags darauf auf die zweite Etappe von Siebenhütten nach Achenwald. Welches auch gleich die konditionell anspruchsvollste Etappe werden sollte.

Entlang des Tiroler Sees ging es am dritten Tag von Achenwald nach Maurach, durch eine vielseitige Landschaft mit kleinen Wasserfällen, Mischwäldern und Schwemmkegeln, die bis in den „Tiroler Fjord“ hineinreichen.

Die nächste Etappe führte die „Unerschrockenen“ von Maurach nach Hochfügen, wo aus geologischer Sicht der Übergang von den nördlichen Kalkalpen in die Zentralalpen stattfindet. Majestätische Ausblicke auf die Bergwelt des Zillertals eingeschlossen: der Karwendel, Rofangebirge und bis hin zum Wilden Kaiser.

Am fünften Tag stand eine Etappe an, die die Sieben hoch über das Zillertal führte: von Hochfügen bis nach Mayrhofen, mit 900 Höhenmetern der anspruchsvollste Abschnitt. Durch historische Almdörfer, die es so nur im Zillertal gibt, über die Zillertaler Höhenstraße bis nach Mayrhofen.

Die vorletzte Etappe ging von Mayrhofen nach St. Jakob und war auch gleichzeitig der eigentliche Höhepunkt der Wanderung: hier wurden die Alpen, mit der Überquerung des Alpenhauptkamms, überschritten.

Am siebten und letzten Tag hieß es ein letztes Mal, die Wanderschuhe schnüren. Von St. Jakob startete die Abschlußetappe zurück nach Mayrhofen. Was am Vortag noch bergab geschafft wurde, mußte nun bergauf bewältigt werden. Aber hier lag jetzt auch der besondere Reiz in der letzten Etappe: die Alpen wurden ein zweites Mal überquert. Dieser besondere Punkt in der ganzen Woche gab auch noch einmal Kraft in Kopf und Beinen, zumal man jetzt das Ende der gesamten Wanderung absehen konnte.

Erschöpft, aber glücklich, sich diesem Abenteuer gestellt zu haben, waren sich nach rund 100 km alle einig: „Einmal über die Alpen – ein Erlebnis für immer!“

Quelle und Foto: KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937




Bürgergarde „blau-gold“-Bus bereichert das optische Aussehen im Netz der KVB-Linien

Am 29. August 2020 war es endlich soweit:

Der Bus der Firma e-weinzierl Omnibustouristik GmbH mit den Motiven der Bürgergarde „blau-gold“ wurde übergeben und wird ab sofort auf einigen Buslinien der KVB fahren.

„Wir möchten uns ganz besonders bei Jürgen Weinzierl bedanken, der uns die Möglichkeit für dieses Projekt eröffnet hat, sowie an die Sponsoren:

  • Brauhaus Sion
  • Sanitätshaus Malzkorn
  • Luchs Wachdienst
  • Sanitär Auweiler
  • Fugo Sport GmbH & Co. KG

ohne deren Engagement die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre“, formuliert Pressesprecher Andreas Alper das Dankeschön seines Traditionskorps.

Nicht vergessen werden auch Vanessa Hölken, Marcel Krahforst und Alex Malzkorn, die für die Gestaltung und Umsetzung verantwortlich zeigen. Vielen Dank.

Die Freunde der Bürgergarde „blau-gold“ lädt das erfrischendste Kölner Korps auf deren facebook-Seite zu einem Gewinnspiel ein: Wenn Ihr den Bus in Köln seht, macht ein Foto und postet es als Kommentar unter https://www.facebook.com/buergergarde.blau.gold.

Unter allen Kommentaren bis zum 31. Dezember 2020 verlost blau-gold jeweils 20 x 2 Karten für ihre Veranstaltung „Ihredanz“ am 29. Januar 2021, (Einlaß 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr) im „HERBRAND’s ehrenfeld“.

Die Bürgergarde „blau-gold“ wünscht allen Fahrgästen und Kölnern viel Spaß mit „ihrem“ Bus.

Quelle und Foto/s: Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln




Stammtisch Kölner Karnevalisten wählte bei Jahreshauptversammlung neuen Vorstand

Am Dienstag, 25. August 2020 fand die Jahreshauptversammlung des Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V. im Brauhaus DOM im Stappelhaus in der Kölner Altstadt statt.

Nach langjähriger Vorstandsarbeit traten Schatzmeister Peter Merheim und Kartenverkauf Reinhold Borowski (Kartenverkauf) nicht mehr zur Wahl an. Den beiden wurde für ihre Vorstandstätigkeit gedankt.

Der neue gewählte Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender und Baas: Bruno Praß
  • 2. Vorsitzender: Manfred Schweinheim
  • Geschäftsführer: Wilfried Ritter
  • Schatzmeister: Walter Brachtendorf
  • Schriftführerin: Hedwig Sieberichs
  • Kartenverkauf: Thomas Kutschera

Weiterhin sind im Vorstand tätig:

  • Eventmanager: Hans-Dieter Hahn
  • Social Media: Daniel Basalla
  • Pressesprecher: Heribert Erschfeld

Die Bandformation „Querbeat“ teilte mit künftig als inaktives Mitglied im Stammtisch zu bleiben. Bandgründer Kurt Berger informierte, daß „Querbeat“ künftig nur noch in den letzten beiden Sessionswochen im Kölner Karneval auftreten, da sie mittlerweile ganzjährig in der bundesdeutschen Festivalszene und angrenzenden europäischen Ländern unterwegs sind.

Quelle: Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V.




Verbot von Großveranstaltungen: Alternative Konzepte statt Partymodus am 11. im 11.

Großveranstaltungen bleiben bis Ende des Jahres auch in Nordrhein-Westfalen verboten. Das hat Ministerpräsident Armin Laschet heute Nachmittag im Anschluß an die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben. Das Festkomitee Kölner Karneval begrüßt diese Regelung angesichts steigender Infektionszahlen und finalisiert nun die schon länger vorbereiteten Alternativpläne für den 11. im 11.

„Eine Sessionseröffnung in kleiner Runde am Willi-Ostermann-Brunnen mit Künstlern und Live-Übertragung im WDR ist das momentan wahrscheinlichste Szenario. So können auch zuhause an den Bildschirmen möglichst viele Jecken dabei sein“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Für diese Alternative hat sich die Willi-Ostermann-Gesellschaft schon seit Wochen intensiv mit allen Beteiligten vorbereitet. Dennoch müssen noch viele Details mit den Verantwortlichen der Stadt geklärt werden. Letztlich geht es darum, wie das Verbot von Großveranstaltungen und die weiteren Schutzmaßnahmen konkret in Köln umgesetzt werden. Auch außerhalb der offiziellen Sessionseröffnung am Heumarkt wird am 11. im 11. an vielen Plätzen spontan Karneval gefeiert. Hier liegt es an der Stadt, klare Regeln zu definieren und Verbote durchzusetzen.“ Unklar ist auch noch, welche konkreten Vorgaben es für kleinere Karnevalsveranstaltungen rund um den 11. im 11. gibt. Hier steht das Festkomitee mit der Stadt Köln bereits im Austausch.

Für die Planung der Karnevalssession im kommenden Jahr haben die neuen Vorgaben erst einmal keine Konsequenzen – laut Ministerpräsident Armin Laschet wurden Karnevalsveranstaltungen heute explizit nicht besprochen, da der zeitliche Vorlauf noch zu groß sei. Christoph Kuckelkorn dazu: „Das Festkomitee und die uns angeschlossenen Gesellschaften arbeiten seit Monaten auch an alternativen Varianten für unsere Veranstaltungen im Januar und Februar 2021. Dabei orientieren wir uns an den jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Zudem haben wir der NRW-Landesregierung ein Konzept für die Durchführung karnevalistischer Veranstaltungen in Sälen und Open Air vorgelegt. Das Konzept wird derzeit geprüft, wir rechnen mit einer Rückmeldung Mitte September 2020 und können dann unsere Pläne weiter konkretisieren. Dabei werden wir mit der Landesregierung sicher auch darüber sprechen, wie die ehrenamtlich agierenden Karnevalsgesellschaften vor finanziellen Schäden geschützt werden können.“

Der Karneval hat in Köln eine wichtige soziale Funktion. Dabei stehen nicht nur die großen Sitzungen im Fokus, sondern vor allem auch viele kleine Veranstaltungen in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Das Festkomitee setzt sich aktiv dafür ein, besonders diesen Aspekt des Brauchtums, das von der UNESCO als immaterielles Kulturgut anerkannt ist, auch 2021 umsetzen zu können. „Wir glauben, daß der Karneval besonders in Krisenzeiten ein wichtiger Trostspender und Hoffnungsträger für die Menschen sein kann. Dabei geht es nicht um wilde Partys, die viele vielleicht vor Augen haben, sondern um die kleinen individuellen Momente in Schulen, Altenheimen und anderen Orten in ganz Köln. Allerdings muß klar sein, daß zu keiner Zeit unnötige Infektionsrisiken eingegangen werden. Wir wollen nicht feiern um jeden Preis“, betont Kuckelkorn.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.




Jahreshauptversammlung 22 der KG UHU

V.l.n.r.: Norbert Lenze, Georg Blum und Frank Udelhoven

In dieser Woche fand in den Bistro Terrassen Köln-Delbrück die ordentliche Jahreshauptversammlung der KG UHU von 1924 e.V. 2020 statt.

Von den 519 Mitgliedern der KG nahmen unter Einhaltung aller Vorsichts-, Hygiene- und Abstandsregeln gut 100 Mitglieder an der diesjährigen Jahreshauptversammlung teil.

Zusätzlich zu den satzungsgemäßen Themen wie der Vorstellung des Geschäftsberichtes, unterhaltsam präsentiert vom 1. Vorsitzenden Georg Blum, und des Kassenberichtes, mit einem positiven, sehr erfreulichen Ergebnis präsentiert vom Schatzmeister Norbert Lenze, dem einstimmig angenommenen Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung des Vorstands, standen in diesem Jahr die Neuwahl des geschäftsführenden Vorstands auf der Tagesordnung.

Der alte/neue geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt:

  • 1. Vorsitzender: Georg Blum (2006-2015 – Senatspräsident, seit 2015 – 1. Vorsitzender)
  • Geschäftsführer: Frank Udelhoven (2003-2006 – Pressesprecher, seit 2006 – Geschäftsführer)
  • Schatzmeister: Norbert Lenze seit 2016 (2016-2018 – Kartenverkauf, seit 2018 – Kartenverkauf sowie Schatzmeister)

Das weitere Vorstandsteam besteht unverändert aus:

  • Präsident: Rainer Ott
  • 2. Vorsitzender und Pressesprecher: Andreas Hergesell
  • Literat: Michael Hebbinghaus
  • Senatspräsident: Dirk Lauderbach
  • J’UHU-Präses: Christopher Stein
  • Leiter Tanzgruppe Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett: Ralf Stumper
  • Beirat Züge/Kamelle: Martin Schmitz
  • Beirat Sitzungen: Jürgen Neumann
  • Beirat Bewirtung: Kurt Heinen

Neu an den Vorstand angegliedert wurde der Archivar Ingo Eggemann.

Im Vorfeld des anstehenden 100 jährigen Jubiläums im Jahr 2024 dokumentiert und archiviert Ingo Eggemann die gesamte Historie unserer Gesellschaft in professioneller analoger und vor allem digitaler Form. Eine seiner Aufgaben wird es sein „verborgene UHU Schätze“ zu finden, die KG UHU freut sich über Zusendung aller Art an: archiv@kguhu.de.

Abgerundet wurde die Versammlung durch einen Ausblick auf die Session 2020/2021 mit all ihren Möglichkeiten und Unwägbarkeiten.

Quelle und Foto: KG UHU von 1924 e.V.




Verein(t) zusammen: Open-Air-Abend der Kölner Narren-Zunft

Niemand von der KNZ hätte sich zum Sessionsausklang im Februar auch nur ansatzweise vorstellen können, daß es bis zum 14. August 2020 – und damit knapp ein halbes Jahr – dauern würde, bis die Mitglieder endlich wieder zu einem offiziellenund persönlichen Treffen unter Corona-Bedingungen zusammenkommen können.

Entsprechend groß war die Vorfreude auf einen schönen Abend mit Grillbuffet und kühlen Getränken, zu dem Senatspräsident Andreas Bulich und Chef des Großen Rats Dr. Henning Hülbach beide Abteilungen der KNZ gemeinsam in den Biergarten des Hauses Unkelbach eingeladen haben. Die zahlreich erschienenen Senatoren und Zunftmeistergenossen sichtlich das gemeinsame Wiedersehen. Die konsequente Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen tat der hervorragenden Stimmung dabei keinen Abbruch.

Programm-Highlight des Abends war der Auftritt von Martin Schopps („Die Rednerschule“), der die Narrenzünftler mit seinem unnachahmlichen Humor zum Lachen brachte. Nach mehreren Zugaben hatte Schopps am Schluß dann noch eine Überraschung parat: Er bedankte sich bei den Senatoren und Zunftmeistern für die Sammlung einer gemeinsamen Gesamtspende von unglaublichen € 5.555,00 zu Gunsten des Projekts „CoroNo – Join The Club“. Stellvertretend für die KNZ überreichte er Andreas Bulich einen Glaspokal mit persönlicher Danksagung von Matthias Scherz und seiner selbst als Mitinitiatoren des Projekts.

Für die KNZ war der gemeinsame Abend ein erster Schritt auf dem Weg in eine neue Normalität und es war ein voller Erfolg, sowohl hinsichtlich der guten Stimmung als auch in Bezug auf die Disziplin bei der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen – auch zu vorgerückter Stunde.

So freut sich auch Bannerhär Thomas Brauckmann über einen gelungenen Abend und sagt: „Trotz der langen Corona-Zeit und all den damit verbundenen Einschränkungen für jeden Einzelnen von uns, verlieren wir nie unseren Zusammenhalt und behalten immer auch das Wohl unserer schönen Vaterstadt im Blick. Das ist es, was die KNZ ausmacht!“

Quelle und Foto/s: Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.




Große Allgemeine gründet Tanzcorps

Trotz der Ungewissheit, wie die nächste Session aufgrund der Pandemielage aussehen wird, geht die Große Allgemeine positiv in die Zukunft und hat Großes vor.

In der kommenden Session 2021 steht bei der Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 e.V. das 11 x 11 Jubiläumsjahr steht vor der Tür, wozu die Gesellschaft ein außergewöhnliches Projekt startet, welches deren Ehrenpräsidenten Kurt Niehaus ganz besonders am Herzen liegt. Seit 15 Jahren wirbeln mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Die Flöhe“ sowohl kleine Flöhchen, als auch mittlerweile groß gewordene Flöhe über die Bühnen Kölns. Doch wenn jugendlichen Tänzerinnen und Tänzer erwachsen werden, kann die GA diesen keine tänzerische Perspektive mehr bieten, so daß sie zu anderen Gesellschaften wechseln, um dort auf Karnevalsbühnen weiter zu tanzen.

So verliert die Große Allgemeine nicht nur gut ausgebildete Tänzer und Tänzerinnen, sondern auch den jungen Nachwuchs. Das soll sich nun ändern. „Wir gehen den großen Schritt und gründen das ‚Tanzcorps Große Allgemeine‘“, wie Max Rheinländer als Vorstand Marketing und Pressesprecher mitteilt.

Die betroffenen „älteren Flöhe“ sind in Aufbau und Organisation des neuen Tanzcorps mit einbezogen und äußern sich begeistert: „Ein bedeutender Schritt für uns, wir sind sehr glücklich unserer Gesellschaft mit unserer Leidenschaft zum Tanzen auch in Zukunft treu bleiben zu können. Wir schätzen die Gemeinschaft und den Einsatz der GA sehr und sind dankbar, gemeinsam diese Tanzgruppe aufbauen zu dürfen und trotz der derzeitigen Situation der Karnevalssession entgegenfiebern zu können! Wer Lust hat, auch ein Teil dieser neuen Gruppe zu werden, kann sich gerne bei uns unter tanzcorps@grosse-allgemeine.de melden! Wir freuen uns auf jeden Bewerber!“, so die mittlerweile groß gewordenen Jungs und Mädels, die nunmehr die Zahl der Aktiven ihrer Heimatgesellschaft mehren.

Um einmal mehr junge Erwachsene auf den Geschmack zu bringen, wurde hierzu eine Video produziert, welches unter nachfolgendem Link Einblick in die Aktivitäten jungen Tanzgruppe vermittelt: https://www.youtube.com/watch?v=AsrMmvK7gA8

Quelle und Grafik. Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.




KG Rocholomäus e.V.: Präsident Norbert Haumann verstorben

Norbert Haumann

* 26. September 1955 – † 9. August 2020

 Präsident der KG Rocholomäus e.V.

Träger des Großen Silbernen „R“ – 1987

Träger des Großen Sibernen „R“ mit Brillanten – 2005

Träger des Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. – 2004

 

Wie die Altstädter Köln 1922 e.V. teilt die KG Rocholomäus e.V. mit:

„Leider müssen wir ihnen mitteilen, daß unser Freund und Präsident

NORBERT HAUMANN

nach kurzer, schwerer Krankheit am 9. August 2020 im Alter von 64 Jahren in Frieden von uns gegangen ist.“

Im Nachruf betont die Gesellschaft das Norbert Hauman seit 1978 als aktives Elferratsmitglied zu Rocholomäus gehörte. In verschiedenen Funktionen hat er von Anfang an hat er die KG Rocholomäus Karnevalsgesellschaft geprägt. Nach dem Tod seines Vaters Friedel Haumann 1996 wurde er als sein Nachfolger zum Präsidenten gewählt.

Er führte die Gesellschaft mit großem Geschick und Engagement, die Rocholomäus-Sitzungen leitete er immer mit viel Herz und Freude.

„Sein Humor, seine Herzlichkeit und seine Geselligkeit werden uns immer in Erinnerung bleiben.“

Viele Ehrungen und Auszeichnungen im Kölner Karneval sind ihm zuteil geworden.

„Wir trauern um einen wertvollen Freund, der uns unvergessen bleiben wird und dessen Andenken wir in hohen Ehren halten werden.“

 

Aktualisierung der Pressemeldung der KG Rocholomäus e.V. vom 10. August 2020:

Die Trauerfeier findet am Montag, 17. August 2020, um 11.30 Uhr in der Trauerhalle des Westfriedhofes, Köln-Bocklemünd, Venloer Straße, statt. Die Beisetzung erfolgt anschließend.

Quelle und Foto: KG Rocholomäus e.V.




Altstädter Köln 1922 trauern um Ihren Kameraden Norbert Haumann

Norbert Haumann

* 26. September 1955 – † 9. August 2020

Sitzungsleiter der Altstädter Köln 1922 e.V.

 

Seit 2003 hat Norbert Haumann als Sitzungsleiter den Veranstaltungen der Altstädter eine ganz besondere Note verliehen. Als Präsident der KG Rocholomäus hat er zudem über Jahrzehnte deren legendäre Sitzungen geleitet.

Hans Kölschbach, Präsident der Altstädter: „Norbert hinterläßt eine riesige Lücke. Wir haben mit ihm einen der profiliertesten Sitzungsleiter im Kölner Karneval verloren. Unser ‚Zementbüggel‘ hat die grün-roten Sitzungen immer souverän und routiniert geleitet. Wir trauern um unseren Kameraden und wünschen seiner Familie Kraft in diesen schweren Tagen.“

Die Altstädter werden Norbert Haumann in ehrender Erinnerung behalten.

Quelle und Foto: Altstädter Köln 1922 e.V.




Mitgliederausflug einmal anders – Jecke Tour mit der Bimmelbahn durch Kölle

Wer schon einmal Mitglied in einem Karnevalsverein war der weiß, dasß der Verein nicht nur zwischen dem 11. im 11. und Aschermittwoch lebt, sondern das ganze Jahr. Mit Stammtischen, Ausflügen, Sommerfesten und Benefiz-Veranstaltungen gestalten die Vereine die unjecke Zeit des Jahres für ihre Mitglieder. Auf diese schönen Events mußte bei vielen Vereinen in den letzten Monaten coronabedingt verzichtet werden.

„Wir haben uns in den letzten Wochen oft virtuell getroffen – sowohl im Vorstand als auch mit den Mitgliedern. Beim letzten virtuellen Stammtisch hatten wir sogar einen „Live-Gast“. JP Weber (Jörg Paul Weber) hat für uns ein paar Lieder gespielt. Da kullerten bei dem ein oder anderen die Tränen. Man spürt einfach, daß die Menschen das Miteinander sehr vermissen.“ sagt Tanja Wolters, Präsidentin der Großen KG Frohsinn

Und so kam die Idee mit der jecken Bimmelbahntour ein coronakonformes Event zu organisieren. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Nippeser Bürgerwehr Michael Gerhold wurde ein Konzept entwickelt, daß es so noch nie gegeben hat. „Wenn die Menschen nicht in großen Gruppen zu einem Event kommen können, dann gestalten wir unser Event doch einfach so sicher, daß sie es können.“ so Michael Gerhold.

Vom Dom aus fuhren die beiden Kölner Karnevalsgesellschaften an verschiedenen Tagen – die Nippeser Bürgerwehr am 25. Juli 2020 und die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. am 1. August 2020 – mit der Bimmelbahn zur LANXESS arena und zum RheinenErgieSTADION. An beiden Standorten erwartete sie ein exklusives Kurz-Konzert, begleitet mit einem Snack. Die Bimmelbahn ist mit Plexiglasscheiben in kleine Abteile umgerüstet worden, so daß sämtliche Sicherheitsvorkehrungen erfüllt sind. Auch an den Veranstaltungsorten wurde genauestens auf die Hygienevorschriften geachtet und jeder einzeln platziert. Die Resonanz aus beiden Vereinen war riesengroß und die Bimmelbahn bis auf den letzten Platz gefüllt. „Dieser Tag ist einfach unvergeßlich. Wir sind alle zu recht einfach überwältigt vor Freude.“ so Oliver Michels, Literat der großen GK Frohsinn Köln.

Quelle (Text): Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.; (Foto/s): Marcus Müller-Saran




Nippeser Bürgerwehr beteiligt sich an der Aktion „Kein Veedel für Rassismus“

Die Mitglieder der Nippeser Bürgerwehr stellen einen Querschnitt der Gesellschaft dar und setzt sich aktiv für Integration ein.

Die Nippeser Bürgerwehr hat von je her einen besonders starken Bezug zum Nippeser Veedel, in dem Menschen mit unterschiedlicher ethnischer, sozialer und territorialer Herkunft leben. Aus diesem Grund ist es der Nepper Bürgerwehr, bei sonst aller politischer Neutralität, ein großes Bedürfnis sich in der heutigen Zeit klar gegen Rassismus zu stellen.

Ab Freitag dem 31. Juli 2020 sind an verschiedenen zentralen Orten in Nippes Fahnen und Plakate mit den Aufdruck „Kein Veedel für Rassismus“ aufgehangen.

Diese hängen unter anderem beim Goldene Kappes, der Galeria Kaufhof in der Neusser Straße, auf dem Wilhelmsplatz, dem Altenberger Hof, an Nippeser Kirchen und bei Zug um Zug e.V..

Quelle und Foto/s: KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V.