„Ävver met Jeföhl“: Reiter-Korps „Jan von Werth“ stand Spalier für designiertes Kölner Dreigstirn

„Ball Raderdoll ®“ ließ bei erstklassigem Programm genug Platz zum tanzen, schunkeln, bützen
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-hgj/nj- Rappelvoll war heute wieder – die mittlerweile die auf der Kultebene angekommene – Fastelovendsparty „vun Karnevaliste för Karnevaliste und Fründe“, die vor wenigen Jahren von den sieben Gründern der KG „Ävver met Jeföhl“ e.V. und ihren Mitgliedern im Sartory etabliert wurde. Mittlerweile ist die Veranstaltung ein Gassenhauer im Kölner Fastelovend, bei der in Windeseile die Karten verkauft sind und man nur noch ein Schild mit dem Hinweis „ausverkauft“ am Eingang platzieren kann.

Mit „Peter und Marcel“ wurde der Morgen vor dem Opening durch den Vorstand eröffnet, worauf beim herunterzählen auf 11.11 Uhr die beginnende Session mit Glockengeläut begrüßt wurde. Als ersten bekannten Künstler begrüßte Stefan Fischer, der diesjährig die Moderation von Präsident Frank Breuer übernommen hatte, Torben Klein“, der nach seinem Ausscheiden bei den „Räubern“ eine einzigartige Solokarriere begonnen hat und das Publikum mit und ohne Kostüm mit seinen Liedern „Dat es Heimat“, „Für die Ihwigkeit“ und anderen Hits mitriß. Nach den Zugaben aufgrund des großen Applauses folgte Altmeister „King Size Dick“ (Hans Gans), der mit seiner sonoren Stimme den Saal zum beben brachte.

Eine besondere Augenweide im Kölschen Fasteleer ist immer der Auftritt von Kölns erster und somit ältester Tanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“, die grazil und ohne Akrobatik wie seit 1823 tanzten und hierfür von den Jecken im großen Sartory-Saal gefeiert wurden. Musikalisch folgte den HKMs die „Micky Brühl Band“ mit bekanntem und neuen Repertoire, sowie „Et Fussisch Julche“ Marita Köllner“, die von „Ävver met Jeföhl“ zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Ein riesiges Spalier vom oberen Eingangsbereich bis hin zur Bühne formierten die Mitglieder der vier Schwardrone des Reiter-Korps „Jan von Werth“, die hiermit dem aus ihrer Gesellschaft stammenden designierten Kölner Dreigestirn ihre Referenz erwiesen. Hierunter auch das künftige „Jan un Griet“-Paar der „Jan von Werther“ Dirk und Jacky Kenntner, welches am kommenden Samstag in der Flora vor rund 900 Gästen und Mitgliedern proklamiert wird.

Auf der Bühne angekommen riß der Jubel für Christian Krath, Frank Breuer und Ralf Schumacher nicht ab, die neben ihrem Prinzenführer und den Adjutanten auch vom fast kompletten Vorstand des Festkomitees begleitet wurden. Mit Freudentränen in den Augen und herzlichen Worten für die tolle Unterstützung während der Vorbereitungszeit, an Gesellschaft, FK und Freunde, sowie an die Damen des Trifoliums 2020, dankten die designierten Protagonisten im höchsten närrischen Amt „Prinz Christian II.“, „Bauer Frank“ und „Jungfrau Griet“ einfach jedem, wobei auch das Publikum dazugehört, welches schon heute in allen Sälen und allen Plätzen den Dreien einen phantastischen Empfang bereite.

Als Grundstock für ihr soziales – und derzeit noch unter Verschluß gehaltenes – Projekt, überreichten Martin Steinmann als „Ävver met Jeföhl“-Vorsitzender und Hartmut „Harry“ Kramer (stellvertretender Vorsitzender) dem Trifolium 2020 ein Scheck in Höhe von € 3.333,00. Zugleich präsentierten Sie ein von ihnen handsigniertes T-Shirt mit deren Konterfei, wofür für das soziale Projekt der höchsten Karnevalsregenten bisher € 1.111,11 geboten wurde. Gegen Höchstgebot, wird dieses in der Session seinen Besitzer wechseln, damit die Spendenübergabe nach Karneval die traumhaften Ergebnisse der Trifolien der Vorjahre möglichst übersteigt.

Nach dem Abzug des am 10. Januar 2020 zu proklamierenden Dreigestirns der Domstadt, gehörte die Bühne wieder musikalischen Beiträgen. So den „Rabaue“ und zum Finale den „Jungen Trompeter“ (Markus und Peter Rey), welche die gesamte Bandbreite Kölsche Karnevalshits von Willi Ostermann bis „cat ballou“ in ihrem Repertoire spielten.

Quelle (Text): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s) Jürgen Peters
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