Hans Kürten wurde beim karnevalistischen Finale des Blomekörfge von FK-Präsident zum neuen Präsidenten vereidigt

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-hgj/nj- Ihr karnevalistisches Finale vor Rosenmontag startete die KKG Blomekörfge traditionell im Willi-Ostermann-Saal des Sartory. Hierbei führte Carina Autermann als jung-dynamische Sitzungspräsidentin zum zweiten Mal durch die Große Prunksitzung, welche in jeder Session den Veranstaltungsreigen des Blomekörfge am Freitag vor Rosenmontag beendet.

Gleich nach dem Einmarsch des Elferrats, folgte durch Carina Autermann die Begrüßung des bunt kostümierten Publikums im bis auf den letzten Platz gefüllten Haus, wonach der Aufmarsch des Reiter-Korps „Jan von Werth“ der erste Höhepunkt des Abends sein sollte. Angeführt durch ihre Korpskapelle zog das Reiter-Korps in seinen prunkvollen Unformen aufs Podium und begann nach weiteren Medleys durch die Spielleute mit ihren Tänzen.

Nach dieser Präsentation durch das Tanz- und Reservekorps zusammen mit Marketenderin Britta Schwadorf und Tanzoffizier Florian Dick, trat der Vorstand in den Vordergrund, welcher hierzu mit Reinhold Masson als bisherigen Präsidenten und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn verstärkt wurde, da ein besondere Akt des Kölner Karnevals vollzogen werden sollte. So legte Hans Kürten als Nachfolger von Reinhold Masson seinen Eid ab, zudem mit auf den Plaggen seiner Gesellschaft abgelegter Hand die Worte des Präsidenteneides von Christoph Kuckelkorn nachsprach. Hierauf legte Reinhold Masson seinem Nachfolger Hans Kürten die Amtskette als äußerliches Zeichen seiner Präsidentschaft um, worauf die Übergabe des gerahmten Eidspruches durch Christoph Kuckelkorn folgte.

Alsdann kehrte man nach der Gratulation des Vorstandes und des Publikums – welches die Vereidigung stehend verfolgte – zum Programm zurück, wobei hier die „Jan von Werther“ mit weiteren Tänzen im Mittelpunkt des Geschehens standen. Nach den beiden Sitzungshöhepunkten durch „Jan von Werth“ und der Vereidigung von Hans Kürten hatte Literat Volker Hochfeld mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns ein weiteres Highlight gewinnen können, welches von den extrem gutgelaunten und feiersüchtigen Gästen, sowie den Ehrengästen Herwig Bartsch (Kölner Jungfrau in 1994), Jakob „Köbes“ Schumacher („Drei Kölsche Junge“), Bernd Tewes – Ehrensenatspräsident der Kölsche Lotterbove, sowie Patrick Westphal als General Manager NH-Hotel Mediapark willkommen geheißen wurde.

Alsdann folgte nach dem Ausmarsch von „Prinz Marc I.“, „Bauer Markus“ und „Jungfrau Catharina“ mit Heimat im Herzen und auf der Zunge Christian Papa, sowie die „Big Maggas“, die der bereits hochkochenden Stimmung vor der Pause nochmals ordentlich einheizten.

Mit den „Klüngelköpp“, die seit 2003 über Kölns Grenzen hinaus Musikgeschichte geschrieben haben, stand eine Band auf der Bühne des Ostermann-Saales, die eigentlich zum Kölschen Kleeblatt gehören und das jecke Auditorium mit Hits wie „Wo die Stääne sin“, „Kölsche Fiesta“, „Jedäuf met 4711“ und „Bella Chiao“ zu rasen brachte. Vor ihrer Zugabe begrüßte Präsident Hans Kürten die sechs Musiker, wozu er mit der für „Klüngelköpp“ typischen Schiebermütze ins Rampenlicht trat und der Band jeweils ein gerahmtes und handsigniertes Spielertrikot des 1. FC Köln als persönliches Geschenk überreichte. Lediglich Gitarrist Jörg Bracht ging hierbei leer aus, der statt des FC-Trikots als Fan von Borussia Mönchengladbach von Carina Autermann als eingefleischtem FC-Fan in ironischer Weise ein Gladbach-Trikot mit den Worten „Hier ein Lappen für Deine Putzfrau“ überreicht bekam.

Schlag auf Schlag folgte die Sitzung dem Programm des Literaten, bei dem nach dem musikalischen Opening der zweiten Halbzeit, mit der „Rednerschule“ von Martin Schopps, sowie mit „Kasalla“, die KKG eine weitere hochkarätige Band auf dem Podium hatte. Hiernach wirbelten die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“ über die Bühne, für die das Podium des kleinen Sartory-Saals eigentlich zu klein erschien. Dennoch gelang es dem Tanzcorps alle riskanten Hebungen, Würfe und Salti zu präsentieren, die vom Publikum mit staunenden Blicken und offenen Mündern begutachtet wurden.

In der vorletzten Programmnummer der Großen Kostümsitzung wurde das „Heddemer Dreigestirn“ empfang, womit allerdings kein närrisches Trifoilum gemeint ist, sondern exzellent einstudierter Slapstick mit Mimik, Gesten und Musik, für die die drei Miniatur-Giganten in jeder Session zigfach von Frankfurt am Main in die Domstadt zu zahlreichen Sitzungen anreisen. Zum Abschluß des fulminanten Abends moderierte Carina Autermann die „Domstürmer“ an, die mit ihren Hits „Mach Dein Ding“, „Alles em Fluß“, „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“, „Wer soll das bezahlen“ und ihren Zugaben aus der Großen Kostümsitzung nach Mitternacht eine Karnevalsparty machten.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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