Polizei Köln: Eröffnung der Karnevalssession – Abschlußbilanz

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Mit starken Kräften hat die Polizei Köln am Sonntag (11. November 2018) anläßlich der diesjährigen Sessionseröffnung unzähligen feiernden Jecken zur Seite gestanden. Angesichts eines frühzeitigen, sehr erheblichen Besucheraufkommens, hohen Alkoholkonsums und daraus resultierenden Aggressionspotentials war die deutlich erkennbare Polizeipräsenz immer wieder gefragt.

Bis in die frühen Morgenstunden (12. November 2018) mußten die Polizisten 168 Platzverweise aussprechen. 54 überwiegend hochalkoholisierte Personen verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Fünf Tatverdächtige wurden von den Polizeikräften vorläufig festgenommen.

Des Weiteren fertigten die Beamten bislang insgesamt 101 Strafanzeigen, davon allein 43 wegen Körperverletzungen. 13 Taschendiebstähle und vier Raubstraftaten wurden zur Anzeige gebracht. In zehn Fällen wurden Strafanträge gestellt, nachdem feiernde Frauen von Tatverdächtigen oberhalb der Bekleidung am Gesäß oder im Intimbereich berührt worden waren. Ein kostümiertes Pärchen wurde wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angezeigt, nachdem es den Geschlechtsverkehr im Freien ausgeübt hatte. Ein Karnevalist muß sich wegen exhibitionistischer Handlungenverantworten. Die Kripo Köln ermittelt zudem wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung gegen einen in der Altstadt Festgenommenen. Dieser wurde nach Vernehmung und Prüfung von Haftgründen wieder entlassen. In einem weiteren Ermittlungsfall hatte eine Kölnbesucherin später in ihrer Heimatbehörde Angaben darüber gemacht, zeitweise von unbekannten Tatverdächtigen in einem Raum eingesperrt worden zu sein.

Gegen 23.00 Uhr fanden Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG auf dem Bundesbahngleis nahe der Haltestelle Trimbornstraße in Kalk eine männliche Leiche. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelte es sich um einen Kölner (51), der sich zuvor – Zeugenangaben zufolge – hochalkoholisiert auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier befunden hatte. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

 

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