Tanz-Potpourri aus unterschiedlichen Dekaden – Ordensabend und „Elften im Elften Feier“ der Fidelen Fordler

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„Mer Kölsche danze us der Reih“ lautet das diesjährige Sessionsmotto. Eine ganz besondere Variante dieses Leitspruchs bot das Tanzcorps der Fidelen Fordler am Ordensabend und „Elften im Elften Feier“ der Gesellschaft: In ihrer diesjährigen Show zeigten die Tänzerinnen und Tänzer ganz unterschiedliche Tanzstile zu abwechslungsreicher Musik aus vergangenen Jahrzehnten. Natürlich entsprachen auch die Kostüme den jeweiligen Dekaden. Mitglieder und Gäste der Fidelen Fordler begleiteten die Darbietungen im Raum Bellevue des Hotels Maritim am Heumarkt mit rhythmischem Klatschen.

Unter den Gästen war auch in diesem Jahr wieder eine große Abordnung der befreundeten Alten KG „Schnüsse Tring“ Dies hatte, dem Ordensabend entsprechend, eine ganze Reihe von Auszeichnungen zur Folge. So wurden Vorstandsmitgliedern der Fidelen Fordler zu Ehrenmitgliedern der Schnüsse Tring ernannt: Ulrich Bruns, Horst und Frank Hoormann sowie Lutz Rothenbücher. (Werner Pütz wurde die Urkunde nachgereicht.) Im Gegenzug berief Willi Rothenbücher die anwesenden Vorstandsmitglieder der „Schnüsse Tring“ zu Ratsherren der Fidelen Fordler: Frank Joisten, Markus Richert, Hans Johnen, Thomas Hoffmann, Hans Peter Kloiber, Herbert Krämer und natürlich Achim Kaschny erhielten jeweils eine Urkunde. Nicht zu vergessen die Ehrennadeln in Silber des Bund Deutscher Karneval, die einigen altgedienten Fidelen Fordlern vom Festkomitee-Vorstandsmitglied Michael Kramp angesteckt wurden: Hans Schardt, Lutz Rothenbücher und Erich Radermacher durften sich über diese Auszeichnung freuen.

Zur Überraschung des eigenen Präsidenten gestalteten dann die Tanzgruppen der „Schnüsse Tring“ den nächsten Programmpunkt. Denn im Rahmen der Ehrungen strömten plötzlich die Kammerkätzchen und Kammerdiener in den Raum und führten ihre diesjährigen Tänze auf, worüber Achim Kaschny vorher nicht eingeweiht worden war. Und während die Band „Nord Stars“ schon vorher den Abend gekonnt untermalt hatten, gab es am Ende der Veranstaltung noch zwei musikalische Leckerbissen: Zunächst brachte die Brass- und Performanceband „Druckluft“ aus Bonn den Saal zum Vibrieren. Dabei bewiesen die jungen Musiker fast so viel Bewegungsdrang wie die Tanzgruppen vorher. Am Ende zeigten die „Rabaue“, daß sich die „Alten“ vor den Jüngeren nicht verstecken müssen. Insbesondere bei den Rock-Einlagen des Finales drehten Alex Barth und Albert Detmer gesanglich noch einmal richtig auf. Und Peter Jansen überzeugte mit rasanten Gitarrensoli. Am Ende waren sich alle einig: ein gelungener Abend.

Quelle (Text): KKG Fidele Fordler 2001 e.V.; (Foto/s) Dirk Förger

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